Vierzehnter Hochzeitstag, Teil 4 (fm:Cuckold, 1833 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: BoeserBerndNds | ||
| Veröffentlicht: Aug 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 109 / 80 [73%] | Bewertung Teil: 9.00 (4 Stimmen) |
| Ein erstes Rendezvous | ||
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Kapitel 4 – Ein erstes Rendezvous
Adrian
Die nächsten Tage ging es so weiter. Rolf kam, sie blies ihn, er fickte sie und abends spielte sie alles herunter.
Mein Verhältnis zu Anita änderte sich. Sie schien von Tag zu Tag trauriger zu werden. Aus einem Bauchgefühl heraus lud ich sie mittags zu einem nahegelegenen Schnellimbiss ein, wo wir uns ein wenig privat unterhalten konnten. Zunächst wollte sie nichts verraten, doch mit der Zeit taute sie etwas auf. In ihrer Ehe ging es nicht gut. Ihr Mann war Bauarbeiter, verdiente nicht schlecht, doch er trank zu viel. Und wenn er getrunken hatte, bedrängte er sie. Er wollte Sex, wollte sein ‚Recht auf Sex‘, doch Anita wollte nicht mehr diesen rauf-rein-runter-Sex ihres Mannes. Sie wollte mehr, sie wollte endlich auch einmal erleben, wie schön Sex sein kann.
„Heißt das, du bist noch nie zum Höhepunkt gekommen?“ fragte ich leise und ungläubig nach. Meine Kollegin wurde krebsrot. „Nein“, flüsterte sie und schlug die Augen nieder.
„Hat er dich schon mal geleckt oder gefingert und damit zum Orgasmus gebracht?“
Anita schluckte. „Nein, für ihn ist das schmutzig. Ich soll sein Ding in den Mund nehmen, ‚anblasen‘ wie er es nennt, dann schiebt er ihn rein und rammelt mich so lange, bis er kommt. Danach ist sofort Schluss. Er rollt sich zur Seite und fertig.“
„Und das im einundzwanzigsten Jahrhundert“, stöhnte ich leise.
Anita schaute hoch und grinste mich aufreizend an. „Was würdest du denn anders machen, Adrian?“
Über diese Wendung war ich überrascht, denn bisher hatte sie nie irgendeine Form von Interesse an mir gezeigt. Mit hochgezogenen Augenbrauen schaute ich sie sprachlos an.
„Hast du nie daran gedacht, mit mir zu schlafen?“ insistierte sie mit leiser Stimme, wobei sie mich herausfordern ansah.
„Du bist… verheiratet… hast Kinder… deswegen dachte ich… nun… ähem…“
„Das ist keine Antwort!“ stellte meine Kollegin fest. „Also?“
„Ich… also wenn du nicht…“ Mein Gott, war mir das peinlich. „Du bist verheiratet…“
„Das sagtest du schon!“ Ihr Lächeln war tiefgründig. „Also?“
Ich schluckte und hatte einen Kloß im Hals. „Ich würde schon gerne mit dir schlafen“, antwortete ich leise und hatte Angst, dass nun die Hölle aufgehen würde.
Anita legte mir ihre Hand auf den Arm, rückte nah an mich heran und sah mir tief in die Augen. „Ich will es schon so lange mit dir machen. Manchmal liege ich nachts wach und träume von dir, wie wir zwei… du weißt schon…“
Ich war total perplex. Das hatte ich von meiner sich so unscheinbar und keusch wirkenden Arbeitskollegin nun wirklich nicht erwartet.
„Anita… ich…“, begann ich zu stammeln, „ich kann nicht… ich bin verheiratet… du bist verheiratet…“
„Und trotzdem tun es manche Leute“, sagte meine Kollegin und schaute mich an.
„Es…“, ich suchte nach Worten, „es ist ein so großer Schritt…“
Auf Anitas Gesicht erschien ein Strahlen. „Du hast gesagt, es ist ein großer Schritt, nicht es wäre ein großer Schritt. Also tun wir es?“
Ich wusste nicht, was ich erwidern sollte. Alles war so unerwartet, so
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