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Meine Physiotherapie-Ausbildung #16 (fm:Das Erste Mal, 14911 Wörter) [16/16] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 21 2026 Gesehen / Gelesen: 494 / 392 [79%] Bewertung Teil: 9.63 (8 Stimmen)
Svenja bringt Patrick die Massagegriffe bei, die er unter ihrer Aufsicht an Christine übt, ehe sich Svenja selbst auf die Massageliege legt und Patrick mit ihren erotischen Reizen beinahe um den Verstand bringt!

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„Ach Svenni, ehe ich es vergesse. Ich habe morgen früh um halb neun noch einen Termin für dich bei Frau Dr. Peters ausmachen können. Deine Versichertenkarte habe ich dir schon ans Telefon gelegt.“

„Aber Mama, morgen ist doch Samstag, oder? Ich wusste gar nicht, dass sie ihre Praxis am Wochenende überhaupt geöffnet hat.“

„Hat sie normalerweise auch nicht, aber dieses Wochenende hat sie ärztlichen Bereitschaftsdienst und mir deswegen den Termin angeboten. Sie meinte, dass sie während der Wochenenddienste nur sehr selten gefordert wird und deswegen eigentlich ganz froh ist, wenn sie die Zeit nicht ungenutzt in der Praxis abhängen muss.“

„Ach so, na dann umso besser, dass ich dann unter der Woche keinen Unterricht versäumen muss oder wieder warten muss, bis Peki das nächste Mal wieder vegetativ dysreguliert ist.“

Christine schaute ihre Tochter fragend an, so dass Svenja und ich ihr erklären mussten, was es mit Frau Kirchers vermeintlicher Krankheit nach unserer Ansicht auf sich hatte.

„Die Arme. Hört sich für mich nach Torschlusspanik in vorangeschrittenem Zustand an“, konstatierte Christine, während sie gleichzeitig meine letzte verbleibende Spielfigur rauswarf, so dass ich nun wieder drei Figuren draußen und nur eine im Ziel hatte. „Dafür darfst du wenigstens gleich dreimal würfeln.“

„Na da hab ich’s aber von!“

Tatsächlich würfelte ich gleich darauf eine Sechs und danach noch eine, wodurch ich an Svenjas letzter Figur vorbei musste. Ich hatte sie also schon wieder im Rücken, ob ich es nun wollte, oder nicht. Und natürlich bereitete Svenja, als sie nach mir am Zug war, auch dieser Figur mit der passenden Augenzahl auf dem Würfel ein jähes Ende.

„Heul doch!“, sagte sie triumphierend und boxte mir schadenfroh gegen die Schulter.

„Nö, den Gefallen tue ich dir nicht. Schließlich heißt das Spiel doch ‚Mensch ärgere dich nicht‘, oder?“

„Dafür räche ich dich jetzt, mein Held“, sagte Christine und schloss mit ihrer Spielfigur ganz dicht auf Svenjas letzte Figur auf, so dass es schon fast aussah, als ob diese nun auch rausfliegen würde. Aber nur fast, weil sich Christine verschätzt hatte. Natürlich schaffte es Svenja, vor Christines Figur abzuhauen und als sie diese schließlich ins letzte freie Feld des Zielgebietes schob, war das Spiel zu Ende und ich hatte noch immer drei Figuren draußen!

„So, ich lasse euch beiden Turteltäubchen jetzt mal alleine“, sagte Svenja und wollte schon aufstehen, als ich sie zurück hielt.

„Das kommt überhaupt nicht in Frage. Du schläfst heute wieder bei deiner Mama und ich werde mich zurückziehen und endlich anfangen, mich über die Physiologie-Arbeitsblätter herzumachen, die du mir mitgebracht hast.“

Christine schenkte mir einen liebevollen Blick und formte mit ihren Lippen ein geräuschloses ‚Dankeschön‘. Unter dem Tisch ergriff sie meine Hand und drückte sie ganz fest. Auch Svenja schenkte mir einen besonders warmherzigen Blick, als ich meinerseits aufstand und den beiden eine Gute Nacht wünschte, ehe ich Christine einen Kuss auf die Stirn drückte.

„Wie denn, bekommt Svenja etwa keinen Gutenachtkuss?“

Oh man, ich glaube, Christine wollte mich tatsächlich mit allen Tricks mit ihrer Tochter verkuppeln, machte aber den Spaß mit und beugte mich zu Svenja herab, um ihr ebenfalls einen Kuss auf die Stirn zu geben. Womit ich allerdings nicht rechnete, war dass Svenja im letzten Augenblick, als ich mit meinen Lippen ihre Stirn berühren wollte, den Kopf in den Nacken nahm, um mir einen ganz zarten Kuss auf die Lippen zu hauchen.

„Den hast du dir heute mehr als verdient!“, sagte sie und zwinkerte mir zu. Am oberen Absatz der Wendeltreppe winkte ich beiden nochmals zu und verschwand in meinem Zimmer.

SVENJA:

„Du Mama, ich glaube, ich muss dir etwas sagen.“

„Ja? Was denn mein Schatz!“

„Ich liebe ihn!“

„Du meinst, du liebst Patrick?“

„Mit Haut und Haaren!“

„Das ist doch wunderschön mein Schatz, hab ich dir aber schon vorher gesagt. Wahrscheinlich wusste ich es sogar bereits, ehe du es selbst gewusst hast. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass Patrick bei dir anbeißt.“

„Und du bist wirklich nicht eifersüchtig, Mama?“

„Hmmm, wie soll ich das jetzt sagen? Also nein, eifersüchtig bin ich nicht. Ich wäre nur vielleicht etwas traurig, wenn ich ihn ganz verlieren würde.“

„Aber das brauchst du überhaupt nicht, Mama. Ich hab darüber schon den ganzen Abend nachgedacht und umso länger ich nachgedacht habe, umso klarer habe ich es für mich akzeptiert, dass ich Patrick, natürlich nur, wenn er mich auch liebt, nicht nur mit dir teilen muss, sondern auch mit dir teilen möchte. Ich käme nie auf den Gedanken, ihn dir auszuspannen. Auf jeden Fall hätte ich überhaupt kein Problem damit, wenn er auch weiterhin regelmäßig mit dir schlafen würde, wenn ich denn tatsächlich eines Tages mit ihm zusammen wäre.“

„Und hast du dir schon konkrete Gedanken darüber gemacht, wie das mit uns Dreien genau funktionieren soll?“

„Na ja, so ganz konkret natürlich noch nicht. Ist ja auch alles Spekulation, weil er sich ja vielleicht überhaupt nicht für mich interessiert, sondern nur für dich.“

„Da kann ich dich wirklich beruhigen, mein Schatz. Patricks Herz ist groß genug für uns beide und er ist sicher bis über beide Ohren in dich verliebt.“

„Hat er dir das etwa einfach so gesagt, obwohl er mit dir zusammen ist?“

„So einfach jetzt nicht. Ich musste es erst aus ihm heraus kitzeln aber nachdem er es einmal zugegeben hat, steht er jetzt dazu.“

„Oh Mama, ich könnte gerade die ganze Welt umarmen, wenn das wirklich wahr wäre!“

„Na dann komm erst einmal in meine Arme, ehe du dich mit der ganzen Welt abmühst.“

Christine nahm ihre Tochter ganz fest in den Arm, wobei beiden die Augen feucht wurden. Minutenlang hielten sie sich einfach nur fest, ehe bei Christine schließlich die Neugier siegte.

Und was hast du dir jetzt für ‚unkonkrete‘ Gedanken gemacht, wie das mit uns Dreien jetzt weitergehen soll?“

„Mama, ob du es jetzt glaubst oder nicht, freue ich mich unheimlich für dich, dass du mit Patrick zusammen gekommen bist. Und weißt du was, Mama? Seit Mittwoch strahlst du die ganze Zeit, wie ein Honigkuchenpferd und so möchte ich dich in Zukunft immer strahlen sehen. Patrick tut dir wirklich unheimlich gut und anscheinend ist ja wirklich etwas dran, dass guter Sex wichtig fürs Wohlbefinden ist. Wenn ich daran denke, was du mir alles erzählt hast, was er mit dir so alles gemacht hat und wenn ich dich dann immer wieder lustvoll stöhnen höre, wenn er dich zum Kommen bringt, dann bestätigt sich diese These für mich nur. Als ich Sex mit Marissa hatte, habe ich schon so eine ungefähre Ahnung bekommen, wie toll es erst mit Patrick sein muss.“

„Ja, das ist es wirklich. Wobei bei Patrick noch dazu kommt, dass er nicht nur ein Naturtalent im Bett ist, sondern auch ein unheimlich liebevoller, herzenswarmer Mensch. Hierfür liebe ich ihn noch viel mehr, als für die wahnsinnigen Orgasmen, die ich ihm verdanke.“

Wenn ich Mama so über Patrick reden höre, kann ich es kaum erwarten, ihn endlich auch in mir zu spüren. Ob das wohl tatsächlich eines Tages passieren wird? Irgendwie schäme ich mich etwas dafür, dass ich beim Gedanken an Patrick immer nur an Sex denken kann. Dabei liebe ich ihn doch wirklich, weil er so ein herzensguter Menschen ist und nicht als Sexobjekt. Allerdings ein herzensguter Mensch mit einem richtig geilen Schwanz! Seit er mich bei meinem Sprung vom Turnkasten gefangen hat und ich dabei mit meiner Muschi mit seinem Steifen kollidiert bin, hat es bei mir im Kopf irgendeinen Schalter umgelegt. Ich könnte den ganzen Tag nur masturbieren, wenn ich daran dachte!

„Und das soll er von mir aus auch bis an sein Lebensende weiter tun, wenn es nach mir geht. Hauptsache, dass ich auch immer mal wieder etwas von ihm abbekomme. Überhaupt war es bei mir auch seine Herzenswärme, die dazu geführt hat, dass ich ihm mit Haut und Haaren verfallen bin. Am Anfang hat es sich für mich nur wie so eine Art Schwärmerei angefühlt, als er mich so sensibel und aufmerksam über den Parcours bei Frau Gerber im Unterricht geführt hat. Dann kam noch dazu, wie liebevoll er mit Anna und Lisa umgeht. Der Hammer war dann heute Nachmittag, wie er mich aus meinem tiefen Loch heraus geholt hat, als ich wegen Sascha so traurig war.“

„Ja, er hat vorhin so etwas angedeutet.“

„Hat er dir die ganze Geschichte erzählt?“

„Viel hat er nicht erzählt, nur dass du ziemlich verheult nach Hause gekommen bist und er am Anfang schon Angst hatte, Kai hätte dir etwas angetan, bis du ihm dann vom kleinen Sascha erzählt hast.“

„Er hat dir also nicht erzählt, was er für einen süßen Einfall hatte, um mich in meinem Kummer zu trösten?“

„Nein, so konkret ist er dann doch nicht geworden. Magst du es mir erzählen?“

Svenja nahm Christines Hand und sah ihr tief in die Augen. Mit zitternder Stimme erzählte sie ihr, wie liebevoll Patrick sie getröstet hat und dass ihm dann die Idee gekommen ist, gemeinsam ‚La-Le-Lu‘ für Sascha zu singen, weil er das im Himmel sicher hören könnte. Schweigend hörte Christine ihrer Tochter zu, bis am Ende beide Tränen in den Augen hatten. Svenja schaffte es aber dennoch, nicht wieder loszuheulen, denn Patrick hatte ihr tatsächlich dabei geholfen, loszulassen.

„Komm mein Schatz, lass uns ins Bett gehen. Ist vielleicht gar nicht so schlecht, wenn wir heute mal zeitiger ins Bett kommen…“

„Du meinst wohl diesmal zum Schlafen!“, fiel ihr Svenja ins Wort und drückte ihr augenzwinkernd einen Zeigefinger in die Taille.

„Ja, genau! Sex hatte ich heute Morgen mehr als genug.“

„Also normalerweise wäre ich ja jetzt echt neugierig, was ihr wieder so alles gemacht habt, aber im Moment ist mir wirklich mehr nach Kuscheln zumute.“

„Na, dann hol mal deinen Charly. Ich warte im Bett auf dich!“

PATRICK:

Zum Glück waren Svenjas Physiologie-Arbeitsblätter recht gut verständlich, so dass ich nicht allzu lange mit ihnen beschäftigt war. Da mir Svenja auch ihre ganzen Bücher und Aufzeichnungen der anderen Fächer ausgeliehen hatte, nahm ich mir als Nächstes deswegen die verschiedenen Muskelschichten von Finger-, Hand und Unterarmmuskulatur vor. Spätestens am Dienstag würde ich sicher wieder in den Unterricht gehen und nochmals würde ich mir in Anatomie keine Blöße geben. Noch jetzt verursachte mir der Gedanke an die letzte Anatomiestunde ein flaues Gefühl im Magen.

Ich hatte gerade die Ursprünge und Ansätze der Lumbrikal-Muskulatur zum gefühlt tausendsten Mal wiederholt, als es plötzlich an meiner Tür klopfte, und Svenja den Kopf zur Tür reinsteckte.

„Ah, schön, du bist noch wach!“

Ich blickte zu ihr auf und wunderte mich, was sie so spät – es muss schon weit nach Mitternacht gewesen sein – noch von mir wollen könnte.

„Du, ich hab vorhin vergessen, dir noch etwas ganz wichtiges zu sagen.“

„Oh, was ist es denn, was du mir sagen möchtest?“ Oh mein Gott, wollte sie mir jetzt etwa sagen, dass sie sich in mich verliebt hatte? Christine hatte so etwas ja immer wieder angedeutet. Eigentlich wollte ich ihr ja sagen, dass ich sie liebte, nur hat sich hierzu irgendwie nie die richtige Gelegenheit ergeben.

„Du erinnerst dich doch bestimmt daran, dass für Ende September eine einwöchige Fahrt unseres Semesters an die Schlei geplant war, oder?“

„Äh, ja natürlich. Was ist denn mit der Fahrt? Jetzt sag bloß, sie fällt aus?“ Okay, das wars dann wohl mit der Liebeserklärung.

„Nein, im Gegenteil! Die Fahrt wird um zwei Monate vorgezogen, weil ab Montag in einer Woche ganz kurzfristig die Elektrik in unseren Aufenthaltsräumen und den Umkleiden saniert werden soll.“

„Also das wird auch höchste Zeit, wenn ich an die ganzen kaputten Steckdosen und die freiliegenden Kabel denke, die da überall rumhängen. Und wann genau soll die Fahrt jetzt stattfinden?“

„Am Montag in zwei Wochen!“

„Wow, so früh schon?“

„Ja, geht wohl nicht anders, weil die Sanierung unserer Räume nicht mehr zu verschieben ist und genau an diesem Tag beginnen soll.“

„Na das ist aber doch toll. Dann haben wir an der Ostsee noch richtigen Sommer. Ist doch viel schöner, als wenn wir unser Teambuilding oder was auch immer sich die Schulleitung darunter vorstellt, im Regen oder sogar während der Herbststürme machen müssten.“

„Ja, das sehe ich genauso aber jetzt gibt es sicher noch einiges vorzubereiten. Es gibt leider nur achtzehn Schlafplätze in den Ferienwohnungen, das bedeutet, dass einige von uns Zelte mitbringen müssen, die dann auf der Wiese hinter den Ferienwohnungen aufgestellt werden können.“

„Und jetzt lass mich raten. Weil ich der einzige Junge bin, werde ich wohl auf jeden Fall im Zelt schlafen müssen, oder?“

„Es sei denn, Nora oder Frederike können die Schulleitung davon überzeugen, dass du abwechselnd bei ihnen im Bett schlafen kannst“, scherzte Svenja, wobei sie bei diesem Scherz dennoch ein ungutes Bauchgefühl hatte.“

„Das hätten die beiden wohl gern. Dann doch lieber mit dir in einem Bett!“ Scheiße, musste mir das jetzt unbedingt rausrutschen? Ich hätte mir echt die Zunge abbeißen können. Warum musste mir jetzt nur dieser Chauvi-Spruch über die Lippen gehen? Was wohl Svenja jetzt von mir dachte, wo ich doch mit ihrer Mama zusammen war. „Sorry, ist mir nur so rausgerutscht“, versuchte ich meinen Fauxpas zu entschuldigen.

„Schon gut, ich fand‘s lustig!“

„Du bist mir also nicht böse?“

„Ach was, überhaupt nicht. Und jetzt lasse ich dich mal weiter lernen, Schlaf gut und danke nochmals für heute Nachmittag.“

„Ach was, hab ich doch gern gemacht. Gute Nacht Svenja, schlaf du auch gut.“

Leise zog Svenja die Tür wieder hinter sich zu. Was war ich froh, dass sie meinen saublöden Spruch nicht auf die Goldwaage gelegt hat. Schließlich wusste ich doch genau, dass sie ein Gelübde abgelegt und sich jeglichem Sex bis zum Ende ihrer Ausbildung versagt hatte. Wie unsensibel konnte ich nur sein, ausgerechnet in dieser Wunde zu rühren?“

SVENJA:

Ich könnte die ganze Welt umarmen vor Glück! Hat er gerade wirklich gesagt, dass er lieber in meinem Bett schlafen würde, als in Noras oder Frederikes? Okay, er hat sich dafür entschuldigt. Aber gesagt ist gesagt! Und außerdem kam es so spontan, dass es nicht einfach nur so dahin gesagt gewesen sein konnte, oder? Morgen früh verschreibt mir Frau Peters die Pille und wenn ich die erst habe, dann angele ich ihn mir! Ich könnte Mama echt dafür umarmen, dass sie nicht nur überhaupt nicht eifersüchtig ist, sondern mich sogar bestärkt hat.

Svenja schlüpfte wieder zu Christine unter die Decke, die längst tief und fest schlief. Mit ihrem geliebten Charly im Arm, zog Svenja die leichte Sommerdecke über sich und drehte sich auf die Seite. So sehr sie sich aber auch bemühte, wollte es ihr nicht gelingen, einzuschlafen. Immer wieder tauchte Patrick vor ihrem inneren Auge auf. Mal sah sie ihn, wie er mit den Zwillingen spielte, mal wie er gemeinsam mit ihr und den Zwillingen das Wiegenlied für Patrick anstimmte. Umso länger sie sich Patricks Traumbildern hingab, umso wilder wurden diese, bis sie sich schließlich daran erinnerte, wie sie Patricks heißen Atem im Kriechtunnel ganz nah an ihrer Muschi gefühlt hatte. Sie hatte sich ihm regelrecht ausgeliefert gefühlt, während er sie von hinten an ihren Knöcheln festhielt und sie gemeinsam versuchten, die Enge des Tunnels zu überwinden. Nur zu gut war ihr in Erinnerung, wie nass sich der Zwickel ihres Tangas zwischen ihren Schenkeln angefühlt hatte, nachdem sie Patricks Schwanz auf der Pedalo-Station immer wieder in seiner ganzen Härte an ihrem Po gespürt hatte. Und das sogar mit voller Absicht, da sie sich ihm bewusst entgegen gedrückt hatte! Noch jetzt im Halbschlaf jagte ihr die Gewissheit eine Gänsehaut über den ganzen Körper, dass ihr nasser Zwickel völlig durchsichtig gewesen sein muss und das Zwielicht im Tunnel sicher hell genug gewesen war, ihn jedes Detail ihrer Vulva erkennen zu lassen!

Während sie sich vorstellte, wie er ihr im Kriechtunnel den Tanga abgestreifte und mit seiner Zunge nach ihrer Klitoris fischte, baute sich ihr Orgasmus auf. Hierbei hatte sie die tatkräftige Unterstützung ihrer Zeigefinger, die zuverlässig die Rolle von Patricks Zunge übernahmen. „Oh Patrick, du leckst so viel besser, als Marissa“, flüsterte Svenja, ehe sie sich glücklich und zufrieden auf die Seite drehte und nun endlich den Schlaf fand, den sie nach dem aufregenden Tag so dingend benötigte.

~ ~ ~ ~ ~

PATRICK:

Die ersten Sonnenstrahlen bohrten sich bereits an den Rändern der Vorhänge vorbei in mein Zimmer und streiften meine Augenlider. Noch befand ich mich im Reich der Träume. In aller Deutlichkeit sah ich mich zwischen Svenja und Christine im großen Spiegel über Christines Bett. Alle drei waren wir nackt und streichelten einander, allerdings völlig absichtslos, ohne erotische Hintergedanken. Einfach nur zärtlich und liebevoll, ohne jedes Ziel. Svenja und Christine hatten ihren Blick auf meinen Schwanz gerichtet, der prall und steif zur Decke aufragte und auf die Mitte des Spiegels zeigte. Svenjas und Christines Hand streichelten mich gleichzeitig, immer darauf bedacht, Abstand zu meinem Goliath und meinen Kronjuwelen einzuhalten. Immer wieder sah ich eine Hand, die sanft streichelnd in meine Leistenbeuge abtauchte, während die andere an der tiefsten Stelle meines Unterbauches dicht an meiner Schwanzwurzel vorbei strich. Ich sah die beiden, wie sie sich im Spiegel anlächelten, während sich ihre Hände unablässig in meinen südlichen Regionen bewegten. Beinahe schmerzlich verzehrte ich mich danach, dass wenigstens eine der Hände ein klitzekleines Stück von ihrer Route abweichen und mich von meiner süßen Qual erlösen würde. Plötzlich hörte ich in meinem Traum eine Stimme, die mir sehr vertraut war, obwohl ich nicht vermochte, sie zweifelsfrei Christina oder Svenja zuzuordnen.

„Schnick – Schnack – Schnuck?“

„Okay, aber ohne Schere. Die Vorstellung einer Schere in der Nähe von Patricks Schwanz liegt mir irgendwie gar nicht!“

„Okay, dann los!“

Ich sah die Hände über mir wirbeln, bis die Bewegung stoppte und eine der beiden Stimmen triumphierte. „Ha! Ich Papier, du Brunnen. Diesmal gehört Patrick also mir!“

„Also gut“, meldete sich die andere Stimme zu Wort. „Aber du hast doch bestimmt nichts dagegen, wenn ich euch zusehe, oder?“

„Also von mir aus darfst du sogar gern mitmachen, aber sein Schwanz gehört in dieser Runde mir!“

Schlagartig war ich GLOCKENWACH!

„Guten Morgen mein Schatz, hattest du gerade einen schönen erotischen Traum?“, fragte mich Christine, die vor meinem Bett auf dem Boden kniete und ihren Kopf auf der Matratze abgelegt hatte. Sie sah mir direkt in die Augen, als ob sie dort meine Traumbilder ergründen könnte.

„Äääh…“ Also das war jetzt schon mal nicht die intelligenteste Antwort. Warum konnte ich nicht einfach mal die Klappe halten und erst einen vernünftigen Satz in meinem Kopf ausformulieren, ehe ich den Mund aufmachte? Christine musste doch wirklich glauben, ich wäre nicht ganz dicht!

„Na komm schon, du hast doch bestimmt gerade etwas Schönes geträumt, oder?“

In meinem zweiten Anlauf bemühte ich mich um eine etwas eloquenter klingende Antwort. „Guten Morgen Christine, ich also aääh, ich weiß nicht!“ Okay, das war ja dann schon mal wieder gründlich in die Hose gegangen.

„Na komm schon, Liebling. Bei dem, was ich hier gerade spüre, MUSST du einen erotischen Traum gehabt haben!“ Unbarmherzig hatte sie meine brettharte Latte, von der ich wusste, dass es keine einfache Morgenlatte war, mit ihrer Faust an der Schwanzwurzel gepackt, von wo aus sie nun ganz langsam zu meiner Eichel hoch strich und diese mit ihrer Faust umschlossen hielt.

Nun war ich wirklich wach! Was andererseits den Vorteil mit sich brachte, dass ich vielleicht doch noch einen klar artikulierten Satz ohne Stottern würde über die Lippen bringen können. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich nicht noch an jedes noch so kleine Detail meines Traumes erinnern konnte. Und Christine anzulügen, wäre für mich nie in Frage gekommen. Also erzählte ich ihr von meinem Traum, wobei ich tatsächlich nichts ausließ.

Christine hörte mir aufmerksam zu, wobei ich tatsächlich doch etwas stotterte. Dies lag allerdings daran, dass mich ihre Hand ablenkte, die unablässig an meiner Erektion auf und ab streichelte, ehe sie die Decke von mir wegzog um nun die Liebestropfen, die sich inzwischen gebildet hatten, gleichmäßig über meine Eichel zu verteilen.

„Was für ein wunderschöner Traum, mein Schatz. So schön, dass ich mir sogar vorstellen könnte, ihn eines Tages mit dir auszuleben.“

„Und mit Svenja?“

„Genau so, wie du ihn geträumt hast!“

„Du meinst wirklich, dass…“

Christie ließ mich überhaupt nicht ausreden, sondern versiegelte meine Lippen mit einem Kuss, während ihre hohle Hand nun immer schneller über meine glitschig angefeuchtete Eichel huschte. Es dauerte nicht lange und sie hatte mich soweit, was Christine natürlich auch bemerkte. Gerade noch rechtzeitig löste sie unseren Kuss, um Sekunden später meinen Schwanz mit ihren Lippen zu umschließen. Kaum hatte sie mich im Mund, als ich ihr meinen Samen auch schon in den Rachen pumpte. Mit ihrer pumpenden Hand unterstützte sie meinen Orgasmus und saugte sich an mir fest, bis sie auch den letzten Tropfen aus mir herausgesaugt hatte.

„Hmmm, Lecker. Obwohl das jetzt streng genommen keine Trennkost war“, lachte Christine, und wischte sich einige Spermareste mit dem Handrücken von ihrem Mundwinkel. Leider ist ihr einiges davon über das Kinn abgetropft, so dass sie sich ihre schöne Bluse damit eingesaut hatte.

Irgendwie stand ich auf dem Schlauch. „Trennkost?“

„Das ist eine Ernährungsform, die ich seit einigen Jahren praktiziere. Hierbei werden Eiweiß und Kohlehydrate nicht in einer Mahlzeit kombiniert, weil deren gleichzeitige Aufnahme die Verdauung ungünstig beeinflusst. Ich mache das aber nur Morgens und Abends. Morgens esse ich kohlehydratreich und am Abend Eiweißreich. Mittags esse ich querbeet.“

„Okay, und was hat das jetzt mit meinem Sperma zu tun?“

Christine musste schallend lachen, als sie meinen fragenden Gesichtsausdruck sah. „Na das ist doch ganz einfach. Sperma ist reinstes Protein, also Eiweiß und das passt eben nicht ganz zur Trennkostregel, vor allem, nachdem ich gerade eben ein Brötchen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade gegessen hab.“

„Das musst du mir unbedingt bei Gelegenheit genauer erklären.“

„Mach ich doch gern. Aber irgendwie sind wir vom Thema abgekommen. Du wolltest doch gerade von mir wissen, ob ich es mir vorstellen kann, dich mit Svenja zu teilen. Und ja, ich kann es mir sogar sehr gut vorstellen. Genau genommen, ist das sogar seit Neuestem eine meiner stärksten Phantasien!“

Aber Christine, das können wir doch nicht…“

„Pssst“, unterbrach sie mich. „Über ungelegte Eier brauchen wir doch jetzt noch nicht sprechen. Lass uns nochmal darüber reden, wenn Svenja und du von eurer Fahrt an die Schlei zurück seid, ja? Aber jetzt hilf mir erst einmal aus meiner frisch besamten Bluse. Nicht, dass mich Anna und Lisa fragen, was ich da für einen Glibber auf dem Stoff habe.“

Mit Christines Bluse stellte ich mich etwas ungeschickt an aber schließlich schafften wir es gemeinsam, sie aus dem Stoff heraus zu schälen. Ich wagte nicht, ihr zu widersprechen, was die Beziehung zwischen ihr, Svenja und mir anbetraf, wunderte mich aber doch, wie selbstverständlich Christine versuchte, mir eine Dreiecksbeziehung schmackhaft zu machen. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas dagegen hätte, aber der Gedanke erschien mir doch etwas gewagt, obwohl ich zugeben musste, dass mir die Vorstellung insgeheim sogar gefiel!

„Patrick, ist es eigentlich okay, wenn ich dich für eine Weile mit Anna und Lisa allein lasse. Svenja hat jetzt gleich einen Termin bei der Ärztin und hat mich gebeten, ob ich sie begleiten kann.“

„Nein, natürlich ist das okay für mich. Was hat Svenja denn? Ist sie etwa krank?“

Nein, Svenja ist kerngesund. Nur ein einfacher Routine-Check bei der Frauenärztin.“

„Ach so, na dann.“

„Anna und Lisa haben auch schon gefrühstückt und spielten gerade in ihrem Zimmer mit ihren Legosteinen. Das machen sie immer gern am Samstagmorgen, weil sie dann ausnahmsweise am Abend nicht den Fußboden frei räumen müssen, wenn sie schlafen gehen. Wenn du möchtest, bringe ich dir gern dein Frühstück ans Bett!“

„Eigentlich dachte ich, das wäre schon hier und fertig zum Vernaschen“, scherzte ich, „aber ich vermute mal, dass du dafür keine Zeit mehr hast, wenn du mit Svenja gleich zur Ärztin musst, oder?“

„Na ja, für einen Quickie würde es vielleicht gerade noch reichen. Die Tür hab ich bereits zur Sicherheit abgeschlossen. Wenn ich mir aber den kleinen Pax so ansehe, wird der vielleicht noch einen Moment brauchen, um sich wieder zu erholen, hmmm?“

„Nee, ist schon gut. War mir eigentlich nur so rausgerutscht, weil du wieder so zum Anbeißen lecker aussiehst. Außerdem wäre mir eher nach einem Longie, als nach einem Quickie.“

„Du alter Charmeur! Aber ich werde dich später bestimmt beim Wort nehmen“ versicherte mir Christine. Also wie ist es jetzt mit Frühstück? Soll ich es dir ans Bett bringen?“

„Nein, ist schon gut. Ich bin ja zum Glück kein Pflegefall mehr, nachdem du die dich letzten Tage so liebevoll um mich gekümmert hast. Ich komme zum Frühstücken lieber runter und leiste euch noch ein wenig Gesellschaft, ehe ihr zu Svenjas Ärztin fahrt. Hab ich noch genug Zeit, vorher schnell unter die Dusche zu springen oder seid ihr schon auf dem Sprung?

„Nein, lass dir mit dem Duschen ruhig Zeit, wir haben noch eine halbe Stunde, ehe wir los müssen.

Christine erhob sich wieder vom Boden, las die besudelte Bluse vom Boden auf und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.

„Ich setz dann schon mal Kaffee für dich auf“, verabschiedete sie sich aus meinem Zimmer und hauchte mir noch einen Luftkuss zu, ehe sie die Tür hinter sich ins Schloss zog.

Nachdem ich mich geduscht und mir nach meiner Kopfverletzung zum ersten Mal wieder die Haare richtig selbst gewaschen hatte, setzte ich mich noch eine Viertelstunde mit Christine und Svenja an den Esstisch. Christine hatte mir wieder einmal ein tolles Frühstück zubereitet. Wieder konnte ich mich kaum entscheiden, welchen der vielen Leckereien ich den Vorzug geben sollten. Außer natürlich Christines Rührei, das sie mir diesmal mit frischem Schnittlauch und Tomaten aus dem Garten, Champignons und frischem Schafskäse zubereitet hatte. Ein Traum, mit dem der Morgen für mich wundervoll begann. Obwohl, da war doch noch etwas anderes Wundervolles, mit dem mir meine Traumfrau den Morgen bereits eingeläutet hatte…

„Du meine Güte, was ein einzelner Mann doch alles in sich rein fressen kann!“ wunderte sich Svenja.

„Ist doch schön, wenn es ihm schmeckt. Außerdem tankt er dann gleich ausreichend Energie für den Tag.“

„Damit er sie dann anschließend an dir wieder abarbeiten darf, gell Mama?“

„Wogegen ich überhaupt nichts einzuwenden hätte, mein Töchterlein.“

Inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt, dass im Hause Petersen kein Blatt vor den Mund genommen wurde, solange sich die Zwillinge außer Hör- und Sichtweite befanden. Trotzdem fühlte es sich irgendwie komisch an, wenn man selbst das Gesprächsthema war. Aber ja, das Frühstück war wirklich wieder lecker und die Auswahl so reichlich, dass ich mich einfach nicht zurück halten konnte.

Kurze Zeit später verließen mich Christine und Svenja, so dass ich wieder etwas Zeit für mich haben würde, um den versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen.

SVENJA:

Es war schon eine ganze Weile her, seitdem ich das letzte Mal bei Frau Dr. Peters war. Normalerweise hatte sie die Praxis immer voller Patientinnen und es wuselten immer mindestens zwei oder drei Sprechstundenhilfen durch die Praxis. Heute war sie aber völlig allein in ihrem Wochenenddienst, abgesehen von ihrer Putzhilfe, die gerade die Rezeptionstheke auf Vordermann brachte.

„Hallo Svenja“, begrüßte mich Frau Dr. Peters und legte mir vertrauensvoll ihre Hand auf meine Schulter. „Ist es okay, wenn ich noch ‚Du‘ sage?“

„Hallo Frau Dr. Peters. Aber klar“, gab ich ihr die Erlaubnis hierzu. „So alt bin ich ja nun auch wieder nicht.“

„Hallo Christina, wie geht es dir!“

„Oh, mir geht es prächtig, Kerstin. Genau genommen so gut wie lange nicht“, antwortete Christine der jungen Ärztin, mit der sie auch privat ein freundschaftliches Verhältnis unterhielt.

„Du schaust auch wirklich toll aus. Als ich dich das letzte Mal gesehen hab, habe ich mir fast ein wenig Sorgen um dich gemacht, aber jetzt schaust du aus, wie das blühende Leben. Freut mich wirklich, dass es dir so gut geht. Bei Gelegenheit musst du mir mal verraten, wie du das machst.“

„Ist doch ganz einfach, Frau Dr. Peters. Seit Dienstag hat Mama einen neuen Stecher, der es ihr so richtig besorgt.“

„So genau möchte das Frau Dr. Peters bestimmt nicht wissen, Svenja.“

Frau Peters stand zwischen uns, ohne unser Gespräch zu kommentieren. Allerdings entging mir nicht, dass sie Mama zuzwinkerte und ihr einen fragenden Blick zuwarf.

„Aber jetzt zu dir, Svenja. Deine Mama hat mir schon gesagt, weswegen du hier bist. Wird es jetzt etwa ernst, zwischen dir und Kai?“

Bei Kais Namen spürte ich, wie sich mir die Nackenhaare aufstellten. „Nee, wegen dem Arschloch würde ich nie im Leben freiwillig Hormone schlucken. Mit dem hat es sich ein für allemal ausgekait!“

Frau Dr. Peters zog eine Augenbraue hoch. „Weißt du Svenja, ehrlich gesagt beruhigt mich das jetzt irgendwie ungemein. Diesen Kai kenne ich zufällig flüchtig. Er war zusammen mit meiner kleinen Schwester in der Schule auf der Oberstufe und nach allem, was ich von ihr über ihn gehört habe, würde ich mal sagen, dass ich einem Mädchen, das so nett ist wie du, einen besseren Freund wünschen würde. Hast du denn jetzt einen besseren?“

„Kann schon sein, dass sich da was entwickelt.“ Ich hatte irgendwie keine Lust, mit Frau Dr. Peters über ungelegte Eier zu sprechen, zwinkerte Mama allerdings klammheimlich zu

„Na, dass wäre ja auch wirklich eine schlechte Laune der Natur, wenn ein so hübsches Mädchen, pardon, eine so ausgesprochen hübsche junge Frau wie du ohne Freund bliebe.“

Ich spürte, wie mir die Schamesröte ins Gesicht stieg. Musste die jetzt unbedingt Süßholz raspeln? Ist mir schon klar, dass Frau Dr. Peters daran interessiert sein musste, dass ihre Patientinnen möglichst nicht unbemannt blieben. Schließlich musste man langfristig denken, denn eines Tages würden sie dann vielleicht zur Schwangerschaftsbetreuung wieder kommen. Oh mein Gott, jetzt driften meine Gedanken schon wieder in Richtung Schwangerschaft ab, obwohl ich gerade deswegen hier bin, damit so etwas erst einmal nicht passiert.

„So, junge Frau, dann komm mal mit, damit ich dich untersuchen kann“, sagte Frau Peters, legte mir wieder die Hand auf die Schulter und führte mich in den Untersuchungsraum.

„Christine, du kannst dann gern noch einen Moment Platz nehmen oder vielleicht möchtest du auch die Gelegenheit nutzen, unten im Obstlädchen einzukaufen? Die haben heute Morgen traumhaft schöne Wassermelonen im Angebot. Genau das Richtige, bei den Temperaturen.“

„Danke Kerstin, ich setz mich lieber ins Wartezimmer und schmökere etwas in deinen Zeitungen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, in aller Ruhe den überflüssigsten Tratsch zu lesen?“

„Ja, da hast du auch wieder recht. Ich würde ja gern etwas anspruchsvollere Literatur ins Wartezimmer legen aber du weißt ja, wie das läuft. Die besseren Zeitungen werden immer sofort geklaut, der Schund bleibt liegen!“

Verständnislos schüttelte Christine den Kopf und nahm sich die vorletzte Ausgabe der BUNTE, die in ihrem grünen Lesezirkel-Schutzumschlag oben auf dem Stapel auf dem kleinen Tisch im Wartezimmer lag. Als sie aber auf dem Cover das grinsende Gesicht eines Mitgliedes irgendeiner Königsfamilie erblickte, legte sie die Zeitung ungelesen zurück, um lieber für einen Moment die Augen zuzumachen und in aller Ruhe über die Dinge nachzudenken, die ihr gerade durch den Kopf gingen. Was hatte sie doch für eine große Tochter und ja, Kerstin hatte absolut recht, eine ausgesprochen hübsche noch dazu!

~ ~ ~ ~ ~

PATRIK:

Endlich hatte ich mal etwas Zeit, mir in Ruhe Svenjas Aufzeichnungen anzusehen. Heute und morgen hatte ich dafür noch zeit, ehe auch für mich der normale Unterricht wieder losgehen würde.

„Paxi, magst du mit uns spiiiielen?“, kam es plötzlich gedehnt vom Treppenabsatz, auf dem Lisa mit einer Hand voll Duplo-Steine stand.“

War doch klar, oder? Aber hey, was will man machen? Den beiden Hexen konnte man doch wirklich keinen Wunsch abschlagen. „Na klar, meine Süße. Ich mach nur schnell die Küche wieder flott und dann komme ich hoch zu euch.“

„Au ja, prima!“, freute sich Anna, die nun auch am Treppenabsatz erschien, von wo sie zu mir herab blickte, während sie freudig auf der Stelle hüpfte.

Dann wird es jetzt wohl doch erstmal nichts mit Lernstoff aufarbeiten, dachte ich mir, freute mich aber eigentlich darüber, wieder von den beiden Zwillingen vereinnahmt zu werden. Man musste die beiden einfach liebhaben!

SVENJA:

„Und, war soweit bei deiner Untersuchung alles in Ordnung?“ wollte Mama von mir wissen, nachdem wir die Praxis verlassen hatten.

„Ja, alles bestens. Und soll ich dir was verraten?“

„Hmm?“

„Frau Dr. Peters hat bei mir etwas festgestellt, was du nicht hast!“

Mama schaute mich richtig erschrocken an. „Hat Kerstin etwa etwas an dir entdeckt? Eine Endometriose oder etwas anderes Schlimmes?“

„Nein, nichts Schlimmes, nur eine kleine Anomalie?“

„Eine Anomalie? Nun spann mich nicht so auf die Folter! Was ist es denn für eine Anomalie, die sie bei dir festgestellt hat? Kann man etwas dagegen machen?“

„Es ist wirklich nichts Schlimmes. Man kann ganz einfach etwas machen und dann kommt es auch nicht wieder!“

„SVENJA! Nun mach es doch nicht so spannend und sag mir endlich, wo das Problem liegt.“

„Welches Problem?“

„Na, die Anomalie, die Frau Dr. Peters bei dir diagnostiziert hat!“

„Ach das meinst du. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet ‚Hymen‘ und es ist noch völlig intakt!“

Mama stand völlig auf dem Schlauch. Als dann endlich der Groschen fiel, machte sie sich vor Lachen fast in die Hose und ich ließ mich von ihr anstecken. Beide hatten wir einen absoluten Lach-Flash, so dass sich die Leute auf der Straße alle nach uns umdrehten.

„Na, da hast du mir ja eben wirklich einen ganz schönen Schreck eingejagt, du Früchtchen! Aber zum Glück ist das ist ja wirklich eine Anomalie, die sich leicht und dauerhaft beseitigen lässt. Und ‚Mann‘ kann es wirklich leicht wegmachen. Ich wüsste da sogar einen Mann, den ich für diese Aufgabe für besonders geeignet halte. Komm, lass uns schnell in die Apotheke gehen und dein Rezept einlösen, ehe du es dir noch anders überlegst!“

„Nee, da brauchst du keine Angst haben. Aber danach holen wir uns noch ein Paar von den Wassermelonen, ja? Die sehen nämlich wirklich gut aus.“

PATRICK:

Christine hatte wirklich nicht zu viel versprochen. Bei Anna und Lisa war fast der vollständige Fußboden im ihrem Kinderzimmer mit Legosteinen bedeckt, allerdings mit den größeren Dingern, die man Doplosteine nennt und die wegen der Sicherheit vor versehentlichem Verschlucken für kleinere Kinder vorgesehen waren. Zum Glück waren nur sehr wenige vorgefertigten Bausteine darunter, die der kindlichen Fantasie keinen großen Spielraum ließen. Dafür hatten die beiden wirklich massenhaft Grundbausteine, mit denen man bestimmt etwas Tolles bauen könnte.

„Magst du mit uns einen Zoo bauen, Paxi?“

„Einen Zoo? Nichts lieber als das“, sagte ich, so dass sich Anna und Lisa vor Begeisterung kaum wieder beruhigen wollten. Immer wieder sprangen sie an mir hoch und präsentierten mir diverse Tierfiguren, die nach Fertigstellung des Zoos in selbigem einziehen sollten.

Schnell hatte ich mit den beiden Zwillingen einen groben Plan erarbeitet, wie der Zoo am Ende ungefähr auszusehen hätte. Auf jeden Fall sollten die Gehege sehr groß sein, mit besonders hohen Duplo-Mauern für die Giraffen und besonders dicken für das Nashorn. Dass das große Nashorn von Playmobil war und die winzig kleine Giraffe wahrscheinlich einem Überraschungs-Ei entstiegen ist, schien den Mädchen von keiner besonderen Bedeutung zu sein.

„Und wie wollen wir das mit dem Affenkäfig machen, damit die Affen nicht oben raus klettern können?“, wollte ich wissen.

„Unsere Affen klettern doch nicht raus!“, empörte ich Lisa mit voller Überzeugung. „Die bekommen im Zoo soooo tolle Sachen zu Essen, dass sie niiiie abhauen würden!“

„Na gut, dann lasst uns mal anfangen“, schlug ich vor und versuchte mich als Erstes daran, einen Torbogen aus den Bausteinen zusammen zu setzen, durch den die Besucher später in den Zoo gelangen konnten.

„Au ja“, freute sich Anna, als die Konstruktion in meiner Hand langsam Gestalt annahm. „Da können dann die Schlangen drauf rumklettern!“

Kaum hatte ich das Tor auf dem Fußboden abgestellt, hatte sie bereits eine große grüne Schlange darum gewickelt, die etwa dreimal so groß war, die das Nashorn, das die Fertigstellung seines Geheges noch vor sich hatte.

In schneller Folge wuchsen nun immer mehr kleine Mäuerchen in die Höhe, die wir gemeinsam zu unterschiedlich großen Gehegen miteinander verbanden. In jedes der Gehege stellten Anna und Lisa ihre Tierfiguren, wobei Lisa darauf bestand, dass sich die Zebras besonders gut in einem gemeinsamen Gehege mit den Löwen machten.

„Das ist ja praktisch. Dann brauchen sich die Zoowärter bei den Löwen nie ums Essen zu kümmern“, wandte ich ein, sah aber schnell ein, dass die Zwillinge die Ironie meiner Bemerkung wohl nicht verstehen würden, da sie wohl nicht wussten, wovon sich Löwen in der freien Natur tatsächlich ernährten.

Nachdem schließlich das ganze Zimmer mit Gehegen zugebaut war, die sich bis weit unter die Betten der Zwillinge erstreckten, fand die große Eröffnung des Zoos statt, zu der natürlich alle Barbies von Anna und Lisa aufmarschierten. Selbstverständlich mussten die alle durch den Torbogen hindurch geschoben werden, da dies schließlich der offizielle Eingang war. Leider stellte sich der Torbogen als etwas zu niedrig für die Barbies heraus, so dass ich ihn noch um einige Steinreihen höher bauen musste. Letztlich passten dann aber doch alle zwölf Barbies aufrecht stehend durch den Torbogen hindurch, natürlich nicht, ohne das jede von ihnen beim Durchschreiten des Tores die an ihm hängende Schlange streicheln und füttern musste. Eben wie im richtigen Leben! Es war wirklich zu süß, Anna und Lisa bei ihrem Spiel zu beobachten.

Das einzige Tier, das sich als definitiv zu groß für die Gehege herausstellte, war ich selbst. Der Fußboden im Kinderzimmer war derartig zugebaut, dass ich kaum noch Bewegungsspielraum hatte. Anna und Lisa hatten aber überhaupt kein Problem damit, als ich ihnen vorschlug, mich wieder zurück zu ziehen und ihnen das große Gehege freizumachen, in dem ich selbst recht unbequem saß. Beide waren sie mit den Tieren und Barbies in ihrem neuen Zoo derartig beschäftigt, dass sie nicht einmal mitbekamen, wie ich mich aus ihrem Zimmer schlich.

SVENJA:

„Frau Dr. Peters hat mir gesagt, dass ich die erste Pille nehmen soll, wenn meine Periode zu Ende ist.“

„Müsstest du sie jetzt nicht eigentlich schon haben?“

„Ja, die ersten Vorboten haben sich bereits angekündigt. Spätestens morgen wird sich wohl meine Bloody Mary melden, denke ich.“

„Na, das wäre doch prima. Dann hättest du es hinter dir, wenn ihr an der Schlei unterwegs seid und du könntest die Fahrt richtig genießen.“

„Ja Mama, ich freue mich jetzt auch schon richtig drauf. Erst hatte ich etwas Bedenken wegen Frederike, weil die sich auf der Fahrt bestimmt an Patrick ranschmeißen wird. Zumindest wird sie es auf jeden Fall versuchen, so wie ich sie einschätze.“

„Und jetzt hast du die Bedenken nicht mehr?“

„Nö. Wie es scheint, ist Patrick die Tussi auch nicht besonders sympathisch.“

„Hat er das gesagt?“

„Ja, er hat mir auch davon erzählt, dass sie ihn total plump angebaggert hat, nachdem ihm im Massageunterricht einer abgegangen ist.“

„Ach ja? Wie hat sie das denn gemacht?“

„Indem ihm die blöde Schlampe erzählt hat, dass sie die ganze Nacht von seinem ‚kleinen Pax‘ geträumt hätte.“

„Na so eine Bitch aber auch. Und wie hat Patrick darauf reagiert?“

„So, wie ich es verstanden habe überhaupt nicht. Es hat ihm die Sprache verschlagen. Auf jeden Fall fand er es total in Ordnung, dass ich ihr eine gescheuert habe, nachdem sie so einen saublöden Spruch über dich bei Frau Hochheimer im Unterricht abgelassen hat.“

„Also das spricht doch jetzt wirklich dafür, dass du dir über Frederike überhaupt keine Gedanken machen musst, oder?“

„Genau!“

PATRICK:

„Hallo Mama, ich bins!“

„Patrick, wie schön von dir zu…“

Es knisterte in der Leitung und schon war das Gespräch beendet. Ich versuchte es noch drei oder viermal, gab dann aber auf. Zwanzig Minuten später klingelte mein Handy und das Bild meiner Eltern erschien auf dem Display.

„Mama?“

„Hallo mein Schatz. Tut mir leid, aber wir haben hier ganz schlechten Empfang. Wir mussten erst auf einen Hügel klettern, um wenigstens einen stabilen Empfangsbalken zu haben. Wie geht es dir denn? Hast du genug zu essen? Wie klappt es mit der Ausbildung?“

„Wie ist denn der Ladestand deines Akkus?“

„Ziemlich voll, wieso fragst du?“

„Na ja, es hat sich hier in der Zwischenzeit einiges ereignet, was ich nicht mal eben so in zwei Minuten erzählen kann.“

„Um Gottes Willen! Dir ist doch hoffentlich nichts Schlimmes zugestoßen?“

„Zugestoßen schon, schlimm aber nicht. Eher im Gegenteil.“

„Nun erzähl so schon. Obwohl, warte mal kurz. Ich stell dich nur eben mal laut, damit Papa mithören kann!“

„Hallo Papa!“

„Hallo mein Junge! Bei dir alles in Ordnung? Haste endlich ne Freundin gefunden bei den vielen hübschen Mädels in Deinem Semester.“

„Nun lass doch den Jungen mal reden und setz ihn nicht schon wieder so unter Druck!“

„Alles gut Mama, ist schon in Ordnung. Also Papa, zu deinen Fragen: Ja und ja, also alles bestens. Sitzt ihr bequem? Es wird nämlich etwas länger.“

„Ja, wir sitzen hier auf einem gemütlichen Felsvorsprung auf einem Hügel, in der Nähe von Le Conquet, direkt an der bretonischen Küste. Es ist wunderschön hier.“

„Also gut, dann bringe ich euch mal auf den neuesten Stand.“

Nach ungefähr zehn Minuten ich Patrick seinen Monolog beendet. Nun wussten meine Eltern wenigstens, dass ich mit einer Gehirnerschütterung von der Familie eines Mädchens aus meinem Semester aufgenommen worden war, die sich liebevoll um mich kümmerten. Auch von den beiden Zwillingen erzählte ich und dass ich ihnen jede Nacht die Geschichte von Paule und dem Glühwürmchen erzählen musste. Ganz beiläufig wolle ich erwähnen, dass ich mich verliebt hätte und inzwischen keine Jungfrau mehr war. Natürlich sind Mama und Papa hierauf sofort angesprungen, und fingen an, mich mit ihren Fragen zuzuschütten, weil ich in der Familie in dieser Beziehung immer als Spätzunder galt. Mama hörte erst auf zu bohren, nachdem ich ihr mehrfach versicherte, dass ich mir der Wichtigkeit der Benutzung von Kondomen durchaus bewusst war. Das Einzige, was sie aus mir nicht herausgequetscht bekam, war der Umstand, dass es keine Kollegin aus meinem Semester war, mit der ich schlief, sondern deren Mutter. Schließlich müssen ja Eltern nicht alles wissen, oder? Außerdem hatte ich überhaupt keine Lust, mir von meiner Mutter auseinandersetzen zu lassen, welchen Nachteil ein so großer Altersunterschied in einer Beziehung mit sich brachte. Ich ließ meine Eltern also einfach im Glauben, dass ich mit einer etwa Gleichaltrigen ausschließlich ‚Safer Sex‘ praktizieren würde und sie sich keine Gedanken darum machen mussten, in nächster Zeit Großeltern zu werden. Wenn sie in diese Richtungen Ambitionen verspüren würden, sollten sie sich bitte an Hanne, meine große Schwester halten.

Am Ende des Gespräches hatte ich die Zusage meiner Eltern, sich um die Auflösung des Mietvertrages für meine Wohnung im Schwesternwohnheim zu kümmern. Eine Sache weniger, um die ich mich selbst kümmern musste! Außerdem versprachen sie, sich darum zu kümmern, dass Hanne mir mit DHL unverzüglich meinen Schlafsack, eine Luftmatratze und mein Iglu-Zelt schicken würde, die ich für die Fahrt an die Schlei benötigen würde. Ich gab ihnen meine aktuelle Adresse durch und ersparte es mir hierdurch, selbst noch bei Hanne anrufen zu müssen. Nach zwanzig Minuten drückte ich endlich die rote Taste, nachdem ich meiner Mutter mehrfach versichert hatte, dass ich auf mich aufpassen würde und sie sich keine Sorgen um mich machen musste. Erst nach meiner deutlichen Ansage, dass ich stinksauer wäre, wenn sie meinetwegen ihren Urlaub vorzeitig abbrechen würden, schien mir zumindest mein Vater einigermaßen entspannt zu sein, während ich mir da bei meiner Mutter nicht so sicher war.

Ich hatte das Gespräch kaum beendet, als Anna und Lisa freudeschreiend die Treppe herunter gestürmt kamen. Von mir völlig unbemerkt, waren Svenja und Christine von ihrem Arzttermin zurück gekommen. Beide hatten je zwei kleine Wassermelonen in der Hand, die sie gerade noch rechtzeitig ablegten, ehe sie ihnen beim Zusammenprall mit den Zwillingen herunter gefallen wären.

„Mama, Svenja, ihr müsst gaaanz schnell nach oben kommen und euch was anschauen. Paxi hat uns einen gaaanz tollen Zoo gebaut!“, riefen die beiden im Chor und zerrten ungeduldig an Svenjas und Christines Händen“.

Beide warfen mir einen liebevollen Blick zu, ehe sie sich von Anna und Lisa die Treppe herauf zum Kinderzimmer zerren ließen. Ich war mir sicher, dass sie jetzt erst einmal eine Weile beschäftigt sein würden und ging daher in die Küche, um mir ein Glas Wasser einzuschenken. Erst jetzt wurde ich mir bewusst, wie trocken meine Kehle vom langen telefonieren war. Das Gespräch hat mir unglaublich gut getan. Noch während ich es geführt habe, ist mir eine Veränderung an mir selbst aufgefallen. Früher war ich beim Telefonieren immer recht einsilbig und beschränkte mich auf ein absolutes Minimum an Informationen, wie es bei heranwachsenden Jungs oft üblich ist. Ich glaube, länger als dreißig Sekunden hatte ich noch nie mit meinen Eltern telefoniert. Diesmal hatte ich wirklich ungewöhnlich viel von mir preisgegeben – okay, meinen Abgang im Massageunterricht habe ich, genauso wie den Altersunterschied zwischen Christine und mir, geflissentlich unter den Tisch fallen lassen – und fühlte mich dabei zum ersten Mal in meinem Leben richtig erwachsen. Ich fühlte, wie meine so wundervoll veränderte Lebenssituation einen völlig neuen Menschen aus mir gemacht hatte und das fühlte sich wirklich gut an!

SVENJA:

„Oh mein Gott, wie schön!“ Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus, als ich den riesigen Zoo sah, den Patrick für die beiden Zecken gebaut hatte. Lauter kleine und große Gehege, Laufwege für die Zoobesucher und sogar einen Spielplatz hatte er angelegt. Anna und Lisa strahlten um die Wette, als ich mit Mama den Zoo bewunderte.

„Und guckt mal hier!“, rief Anna ganz aufgeregt, als sie uns die Pinguin- und Seehundanlage zeigte, für die Patrick, genauso wie für das Nilpferdgehege eigens aus einem Stück blauen Bastelbogens eine große Wasserfläche zurecht geschnitten hatte.

Wenn eines sicher war, dann dass Anna und Lisa an diesem Wochenende vollauf beschäftigt sein würden. Umso besser, denn dann kann ich wenigstens in aller Ruhe noch mit Patrick die praktischen Unterrichtsinhalte wiederholen, bei denen er auf meine Hilfe angewiesen sein würde.

In meinem Kopf rekapitulierte ich die einzelnen Fächer und machte mir auf einem kleinen Zettel hierzu Notizen, um nicht die Übersicht zu verlieren. So viel war es zum Glück nicht, was Patrick versäumt hatte, zumal der Unterricht von Frau Kircher ausgefallen war. Den Scheiß, den Krauly in ihrem Unterricht erzählt hatte, brauchte man sowieso nur von einem ihrer ‚Handzettel‘ ablesen. Das einzige Fach, bei dem Patrick noch an seinen praktischen Fähigkeiten würde arbeiten müssen, war Massage. Massage? Ja, genau! Das wäre doch mal eine Maßnahme, oder?

„Mama?“

„Ja mein Schatz?“

„Hättest du nicht vielleicht Lust, dich von Patrick massieren zu lassen?“

„Wie bitte?“

„Nun tu doch nicht so, als hättest du mich nicht verstanden, Mama!“

„Akustisch schon. Aber wie kommst du denn jetzt auf diese Frage?“

„Na ja, ich hab mir gerade Gedanken gemacht, welche praktischen Unterrichtsinhalte Patrik noch nachholen muss, um auf dem aktuellen Stand zu sein und da kam ich auf Massage. Am Montag hat er doch noch seinen Kontrolltermin beim Arzt, so dass er den Massageunterricht, bei dem er eigentlich mit Massieren dran wäre, versäumen würde. Wäre es da nicht praktisch, wenn er den Teil hier bei uns übern könnte? Schließlich haben wir doch eine Massageliege unten am Pool und ich könnte ihm alle Griffe zeigen und erklären, während er sie an dir anwendet.“

„Hmmm, das klingt eigentlich nach einem ganz guten Plan. Also wegen mir gerne. Anna und Lisa sind jetzt sowieso erst einmal vollauf beschäftigt und benötigen keine Animation von uns.“

„Prima, dann braucht sich Patrick schon mal um das Fach ‚Massage‘ keine Gedanken mehr zu machen.“

„Okay, dann lass uns Patrick doch mal fragen, ob er sich hierfür fit genug fühlt.“

„Mensch Mama! So wie er es dir in den letzten Tagen und Nächten besorgt hat, wirst du doch hoffentlich nicht daran zweifeln, dass er genug Kraft zum Massieren hat, oder?“

„Da hast du auch wieder recht!“

PATRICK:

Mit fragendem Blick standen Svenja und Christine vor mir. Ob ich Lust hätte, Christine zu massieren? Klar hätte ich Lust! Allerdings nicht so, wie es die beiden wohl gerade von mir erwarteten. Mir schwebte da eher eine nicht ganz so jugendfreie Massage vor, für die ich aber keine Anleitung von Svenja benötigen würde. Aber irgendwo hatte Svenja recht. Ich musste tatsächlich den Unterrichtsstoff nachholen, wenn ich den Anschluss nicht komplett verlieren wollte. Und Massage der Beine gehörte tatsächlich zu den Dingen, die mir in meinem späteren Berufsleben wohl häufiger begegnen würden. Also stimmte ich zu.

„Na dann komm und lass uns runter zum Pool gehen, mein Schatz“, forderte mich Christine auf und nahm mich bei der Hand. Svenja eilte uns voraus, um schon mal die Liege vorzubereiten. Als wir unten am Pool ankamen, hatte sie schon ein flauschiges Saunatuch über die Liege ausgebreitet und aus gerollten Handtüchern Lagerungsmaterial für Christines Beine gefertigt.

„So Mama, dann mach dich mal nackig und leg dich auf den Bauch.“

„Ganz nackig?“

„Klar Mama, waren wir im Unterricht auch.“

„Na wenn das so ist!“

Irgendwie fühlte es sich schon komisch an, Christine dabei zuzusehen, wie sie sich auszog, während Svenja dabei war. Ich gab mir allerdings Mühe, professionell zu bleiben, ein Vorhaben, dem sich allein mein Schwanz nicht anschließen wollte. Ob ich es nun wollte oder nicht, fing der schon an, in meiner Shorts aufzubegehren, während sich Christine ihr luftiges Sommerkleid von den Schultern gleiten ließ. Unter dem Kleid hatte sie außer einem String, von dem sie sich ebenfalls befreite, nichts an. Wie machen Frauen das eigentlich, dass es immer so sexy aussieht, wenn sie sich aus ihren Klamotten schälen? Auf jeden Fall freute ich mich schon darauf, ihren Körper wieder zu berühren, wenn sie auf der Liege lag. Ganz besonders freute ich mich allerdings darauf, sie zu massieren.

„So, dann wollen wir mal“, sagte Svenja und ließ sich eine größere Menge Massageöl in die Hand laufen, um es schon mal etwas vorzuwärmen. „Ich würde vorschlagen, wir machen es so, wie bei Frau Hinrichs im Unterricht. Ich massiere das eine Bein und du danach das andere, okay?“

„Ja genau, so machen wir es!“

Svenja fing mit dem langen Ausstreichen an, wobei sie das Öl von Christines linker Ferse aufwärts über den gesamten Oberschenkel hinweg bis über den Po verteilte, während ich mir bereits Öl in meine Hand laufen ließ. Mehrmals nacheinander wiederholte Svenja den Griff, ehe sie mich auffordernd ansah.

„Na komm, mach mit. Wir können Mama ja auch synchron massieren.“

Das musste ich mir nicht zweimal sagen lassen und fing damit an, mir Christines rechtes Bein vorzunehmen. Es fühlte sich wunderbar an, die samtweiche Haut einzuölen, darüber zu streichen und die kräftige Muskulatur darunter zu spüren. Christine schnurrte wie ein Kätzchen, insbesondere in den Momenten, in denen sie unsere Hände auf ihrem Po fühlte. Als ob mich Svenja reizen wollte, zog sie bei ihrer Mama bei der Aufwärtsbewegung ihrer Hände immer wieder die Muskulatur leicht nach außen, wodurch sie mir den Blick auf Christines Anus und Vulva freigab, deren Lippen ebenso feucht glänzten, wie das Öl auf ihrer Haut. Dunkel konnte ich mich daran erinnern, dass Frau Hinrichs im Unterricht besonderen Wert darauf legte, die Analfalte beim Massieren immer geschlossen zu halten. Andererseits wollte ich hier nicht den Klugscheißer raushängen lassen, also ließ ich Svenja einfach machen. Außerdem war es kein wirklich unerfreulicher Anblick, den sie mit ihrer Interpretation des Massagegriffes bei jedem Ausstreichen von Christines Po bereitete. Wenigstens hatte ich für mich verinnerlicht, dass man dies bei einem echten Patienten auf jeden Fall so nicht machen würde.

„Hey, nicht träumen, massieren!“, forderte sie mich auf.

„Ooops, sorry. Ich war wohl etwas abgelenkt.“

Svenja, dieses kleine Biest zwinkerte mir wissend zu. Natürlich wusste sie ganz genau, was meine Aufmerksamkeit abgelenkt hatte. Das konnte ja noch heiter werden!

„Gut“, sagte Svenja und blickte auf den Notizzettel, den sie auf der Liege neben Christine abgelegt hatte. „dann lass uns jetzt mal mit dem queren Ausstreichen weiter machen.“

Wieder setzte Svenja unten am Bein an, wobei ich mir ihre Grifftechnik genau ansah. Eigentlich war es ganz leicht, denn es mussten nur die Hände immer wieder parallel zueinander und in entgegengesetzter Richtung bewegt werden, während sie über die gesamte Rückseite des Beines herauf wanderten. Der Griff bezog die Innen- wie Außenseite des Beines weitgehend mit ein. Es war mir etwas unangenehm, in Svenjas Beisein bis hoch an Christines Schambein zu streichen, denn dies hatte schon etwas sehr sexuelles. Also stoppte ich die Grifftechnik etwas früher, was allerdings sofort Svenjas Missbilligung zur Folge hatte.

„Nein, so ist das nicht richtig. Du musst bis ganz hoch an den Adduktorenansatz, hat Frau Hinrichs gesagt. Hier schau zu, ich zeige es dir.“

Mir platzte fast die Hose, als ich nun Svenjas obere Hand beobachte, die nur wenige Millimeter von Christines Schamlippen entfernt, diese regelrecht durch ihre Grifftechnik an den Adduktoren auseinander zog, so dass das zarte Rosa von Christines Vagina zum Vorschein kam.

„So, und jetzt nicht so schüchtern, Patrick.“

Ohgott, was machte sie nur mit mir? Natürlich gab ich mir allergrößte Mühe, den Griff genauso auszuführen, wie es mir Svenja gezeigt hatte. Nur zu gut konnte ich mich erinnern, welche Gefühle diese Technik bei mir selbst ausgelöst hatte, als ich Frau Hinrichs und Svenjas Hände immer wieder an meinen Hoden und meiner Schwanzwurzel zu fühlen bekam. Um nicht zu sehr erregt zu werden, sah ich absichtlich nicht hin und vermied es nun auch, Svenja direkt zu beobachten. Auch ohne hinzusehen, konnte ich mir bildlich vorstellen, wie Christines Vulvalippen durch die Aktivität unserer Hände gerade in ständig wechselnder Richtung auseinander gezogen wurden. Wer sich allerdings überhaupt keine Mühe gab, ihre Erregung zu verbergen, war Christine, die nun – genauso wie Nora, während sie von Frederike massiert wurde – immer wieder versuchte, ihre Vulva unseren Händen entgegen zu strecken.

So langsam hatte ich den Verdacht, dass es Svenja wirklich darauf anlegte, mich um den Verstand zu bringen. Wie lange wollte sie mich denn diesen Griff noch üben lassen? Wenn wir so weitermachen würden, würden wir Christine gleich soweit haben, wie ich es am Montag am Ende meiner Massage gewesen bin!

Svenja schien mein innerliches Flehen gehört zu haben, denn nun ging sie nahtlos in die Massage des Tractus ilio-tibialis über. „Denk daran, dass du im Bereich der Bursa keinen zu hohen Druck auslöst“, erinnerte mich Svenja an Frau Hinrichs Anweisungen.

„Ja, hab ich noch auf dem Schirm.“

„Okay, dann mache ich dir den Griff jetzt erst einmal vor und du machst ihn dann auf der anderen Seite. Synchron geht das bei diesem Griff ja leider nicht, weil wir über das andere Bein rüber greifen müssen.“

Svenja ließ mich übernehmen, nachdem ich mir die Technik bei ihr abgeschaut hatte. Als wir aneinander vorbei liefen, um die Seiten zu wechseln, hatte ich irgendwie den Eindruck, sie würde absichtlich ganz nah an mir vorbei laufen, wobei sie mit der Hüfte meinen leider immer noch steifen Schwanz berührte. Wollte sie es etwa darauf anlegen, mich zu reizen?

„Das sieht richtig gut aus, wie du das machst“, lobte sie mich, nachdem ich bereits mehrfach Christines rechten Tractus massiert hatte.

„Aber der vorherige Griff hat mir besser gefallen“, kommentierte Christine.

„Das haben wir gehört!“, lachte Svenja und klatschte ihr mit der flachen Hand auf den Hintern.

„So Mama, jetzt kommt dein Knackarsch dran. Aber freu dich nicht zu früh, denn das wird gleich etwas wehtun.“

Es brach mir das Herz, Christine in ähnlicher Weise wehtun zu sollen, wie es Svenja und Frau Hinrichs am Montag bei mir gemacht hatten. „Reicht es nicht, wenn wir die fiese Ellenbogentechnik bei deiner Mama nur andeuten? Ich denke, ich weiß schon, wie ich sie im Zweifelsfall bei einem echten Patienten anzuwenden hätte.

„Patrick, du bist echt zu lieb für diese Welt. Wenn wir Mama jetzt schon mal massieren, dann auch bitte richtig. Oder was meinst du, Mama?“

„Hmmm, ich weiß nicht. Klingt irgendwie nach etwas schrecklichem, was du mir antun möchtest.“

„Ist es auch. Aber dafür ist dein Po anschließend total locker!“

„Also eigentlich fühlt sich mein Po jetzt bereits locker an. Aber hast du nicht gesagt, dass sich dein eigener seit dem letzten Kniebeugetraining im Studio total verspannt und verhärtet anfühlen würde?“

„Ja, den spüre ich heute noch. Aber ich muss doch Patrick die einzelnen Grifftechniken zeigen. Da kann ich mich hier doch nicht einfach selbst hinlegen, oder?“

„Also wenn es nach mir geht, kann ich dich gern anschließend auch massieren, nachdem du mir alle Griffe bei Christine gezeigt hast.“

„Mensch Svenja, das wäre doch eine prima Idee. Dann kann sich Patrick die Griffe sicher auch noch besser merken, wenn er sie bei uns beiden direkt nacheinander angewendet hat, oder?“

„Also wenn ihr meint, von mir aus gerne. Aber um die unangenehme Ellenbogen-Technik wirst du nicht herum kommen, Mama. Meinetwegen mache ich es auch nur ganz leicht.“

„Also gut, dann zeig doch mal, was es mit dieser dubiosen Technik auf sich hat.“

„Okay Mama. Aber ein bisschen fester darf ich doch, oder?“

„Mach, was du nicht lassen kannst. Aber bitte nicht übertreiben, ja?“

„Keine Angst. Soweit ich weiß, ist von Todesfällen durch diese Technik noch nichts berichtet worden.“

„AUAAAA!“, schrie Christine Sekunden später, als Svenja ihr ihren Ellenbogen tief in den Gluteus drückte und am Beckenkamm entlang nach außen schob. „Das nennst du also ‚ganz leicht‘? Das ist doch keine Massage, das ist die reinste Folter!“

„Und ich dachte, dein Po wäre gar nicht verspannt?“

„Da siehst du mal, wie man sich täuschen kann. Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass mein Po in letzter Zeit irgendwelchen besonderen Beanspruchungen ausgesetzt gewesen wäre. Obwohl gestern…“

Komisch, warum läuft Patrick auf einmal wieder so rot an?

PATRICK:

Oh man, da hab ich ja wirklich nochmal Glück gehabt. Hätte noch gefehlt dass Christine ihrer Tochter erzählt, wie ich sie gestern in den Allerwertesten gefickt habe, um eine mögliche Erklärung für ihre Verspannungen zu liefern! Derartig offen, wie die beiden miteinander immer reden, muss man ja bei denen fast mit Allem rechnen. Zum Glück hat Christine dann doch nichts erzählt. Auf jeden Fall weiß ich eines ganz sicher: ICH werde Christine beim Massieren nicht weh tun! Schlimm genug, dass Svenja es sich doch nicht verkneifen konnte.

„So Patrick, dann versuch du jetzt mal dein Glück am rechten Bein!“, forderte mich Svenja auf und trat von der Liege zurück.

„Also gut, aber ich werde ihr auf jeden Fall nicht so weh tun, wie du!“

„Feigling!“

„Mit dem Vorwurf kann ich leben!“

Christine, die mit ihrem Gesicht im Nasenschlitz der Liege lag und mich daher nicht sehen konnte, angelte mit ihrem Arm nach mir, bis sie meinen Oberschenkel zu Fassen bekam, über den sie mir dankbar streichelte. Sie schien erleichtert, diesen fiesen Schmerz nicht nochmals aushalten zu müssen, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Schließlich hat mich Svenja am Montag im Unterricht mit ihrem Ellenbogen auch gnadenlos rangenommen und mich spüren lassen, wie schmerzhaft dies sein kann.

Nachdem ich meinen Ellenbogen mit etwas Massageöl vorbereitet hatte, setzte ich ihn vorsichtig an Christines Kreuzbein an, von wo ich ihn mit ganz leichtem Druck nach außen führte, immer an der Unterseite des Beckenkammes entlang. Von Christine kamen zum Glück keinerlei Beschwerden, so dass ich es offensichtlich richtig machte, zumindest aus Christines Sicht. Ich konnte mir schon gut vorstellen, wie leicht es war, mit dieser Technik richtig in die Tiefe zu gehen und den Gluteus bis in die Beckenschaufel hinein platt zu machen. Alles, was man hierzu tun musste, war eine Gewichtsverlagerung auf den Ellenbogen. Sehr kraftschonend für den Therapeuten jedoch umso schmerzhafter für den Patienten!

Svenja stand kopfschüttelnd neben mir, während ich meinen Ellenbogen immer wieder durch Christines wunderschönen Hintern schob. Ganz eindeutig war sie überhaupt nicht damit einverstanden, wie ich ihre Mutter verschonte.

„Ich hab’s doch gesagt, dass du ein Feigling bist!“

„Ja, aber ein besonders lieber Feigling!“, sprang Christine mir bei und streichelte mir wieder über meinen Oberschenkel.

„So, das reicht jetzt! Euer Geturtel kann ja keiner mit ansehen! Aber Hauptsache, du bist bei deinen richtigen Patienten später einmal nicht auch so zimperlich. Komm, lass gut sein, wir nehmen uns jetzt lieber den nächsten Griff vor.“

Ich machte Svenja wieder Platz und sah ihr dabei zu, wie sie sich neues Öl in die Hand laufen lies und bis über den rechten Unterarm verteilte. Jetzt würde also der Griff kommen, der bei mir die ganze Katastrophe ins Rollen gebracht hatte. Obwohl der Begriff ‚Katastrophe‘ in diesem Zusammenhang eigentlich überhaupt nicht angebracht war. Hätte mich Svenja nicht zum Abspritzen gebracht, hätte mich Kai nicht bewusstlos geschlagen und ich wäre nie in die Situation gelangt, Christine kennenzulernen, der ich diese wundersame Wandlung meines gesamten Lebens verdanke!

„Hey Patrik, träumst du gerade? Hier spielt die Musik. Wenn du etwas lernen möchtest, solltest du schon genau hinsehen!“

„Sorry, ich war gerade etwas in Gedanken.“

„Ist mir nicht entgangen. Bist du jetzt wieder bei der Sache?“

„Ja, mach ruhig weiter.“

Aufmerksam beobachtete ich, wie Svenja mit ihrem eingeölten Unterarm zwischen Christines gespreizten Schenkeln hindurch abtauchte, wobei sie die Handinnenfläche nach oben gedreht hielt. War es wirklich notwendig, ihrer Mutter hierbei mit dem Arm halb über die Schamlippen zu fahren? Machte sie das etwa absichtlich, um mich wieder zu reizen? Bei einer richtigen Patientin würde man doch alles dafür tun, gerade diesen Kontakt zu vermeiden, oder? Es sah auf jeden Fall ganz schön heiß aus, wie Christines Labien unter der Dehnung plötzlich regelrecht auseinander gezogen wurden und hierbei wirklich alles preisgaben. Wenn Svenja so weiter macht, platzt mir gleich noch die Hose!

SVENJA:

Es war wirklich köstlich, Patrick dabei zu beobachten, wie er sich dabei abmühte, einen auf ‚cool‘ zu machen. Mich konnte er aber nicht täuschen, denn die Beule in seiner Hose sprach gerade Bände. Mal sehen, wie er auf DAS anspricht!

PARTICK:

Svenja schien die Technik aber wir wirklich gut zu beherrschen, so wie sie Christines Becken gerade von der Liege abhob und es über der Liegefläche kreisen zu lassen, während sie mit der anderen Hand Christines Hintern bearbeitete. Christine schien es anscheinend sehr zu gefallen, denn sie schnurrte wieder, wie ein Kätzchen. Boah, was macht sie denn jetzt? Jetzt schleift sie Christine mit ihrem Unterarm ja bei jeder Drehbewegung voll über ihre Vulva! So haben wir das von Frau Hinrichs aber wirklich nicht gelernt!

SVENJA:

Ha, wenn Patrick sich jetzt mit seinen Stielaugen selbst sehen könnte. Ich glaube, der arme Junge hat gerade richtig Kopfkino. Wird höchste Zeit, dass wir wieder wechseln. Ich bin schon ganz gespannt, ob er es sich traut, ebenso ranzugehen, wie ich! Wie es Mama wohl findet, wenn ich ihr so ‚ganz aus Versehen‘ beim Rausziehen meines Armes mit meinen Fingern über die Muschi streife? Bei Patrick hatte das auf jeden Fall am Montag den Funken an die Lunte gelegt. Okay, da hab ich es noch aus Versehen gemacht. Andererseits – hatte ich das wirklich?

PATRICK:

Ah, jetzt legt sie Christine endlich wieder auf der Liege ab. Länger hätte ich mir das jetzt wirklich nicht mehr mit ansehen können, ohne dass bei mir wieder etwas ‚passiert‘ wäre. Ohgott, ich glaubs ja wirklich nicht, wie sie nicht einmal die Finger beim Rausziehen nach außen drückt, sondern Christine voll durch die Weichteile zieht. Mit den Fingerspitzen! Will die mich jetzt etwa fertigmachen, oder was? Erwartet sie vielleicht sogar, dass ich das nachher bei ihr genauso mache…?

„Okay mein Lieber, du bist dran!“

„Reichst du mir bitte nochmal die Ölflasche?“

Mit einem Augenzwinkern reichte sie mir die Flasche und beobachtete mich dabei, wie ich mir den Arm einölte. Den leicht spöttischen Gesichtsausdruck, den sie hierbei drauf hatte, konnte ich mir überhaupt nicht erklären.

SVENJA:

Ich frage mich, wozu sich Patrick überhaupt noch den Unterarm einölt. So nass, wie Mama gerade im Schritt ist, flutscht sein Arm da auch ohne Öl locker durch. Dürfte ja für ihn eigentlich nichts Neues sein, wenn man so die letzten Tage bedenkt. Und natürlich die Nächte!

Also wirklich! Es ist ja echt nicht zu fassen, was der jetzt für einen Abstand zu Mamas Muschi einhält. Will der jetzt etwa einen auf professionell machen oder warum nimmt er meine Steilvorlage nicht an? Wenn ich meiner Mama schon derartig auf den Pelz rücken kann, wird er es doch wohl auch können, oder? Oder traut er sich einfach nicht, weil ich ihm dabei zusehe? Aber eines muss man ihm wirklich lassen: Die Technik hat er wirklich drauf. Ich freu mich schon drauf, wenn er das nachher mit mir auch macht. Vielleicht ist er ja dann mit mir weniger zimperlich? Eigentlich wäre es ja nur gerecht, nachdem ich ihm mit dieser Technik am Montag einen runtergeholt habe.

„So komm, das reicht langsam. Wir haben noch zwei oder drei andere Techniken am Bein vor uns.“

PATRICK:

Andere Techniken? Irgendwie kann ich mich daran jetzt überhaupt nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich, weil ich total neben mir stand, nachdem mich Svenja im Unterricht entsaftet hat.

„So Mama, du darfst dich jetzt auf den Rücken umdrehen!“

„Och schade, wo es doch gerade so schön war.“

„War doch klar, dass du Spaß dran hast, Patricks Arm im Schritt zu spüren“, lachte Svenja und zwinkerte mir zu.

„Komisch, mir war so, als hätte ich deinen Arm dort intensiver gespürt.“

„Ja, ich hatte auch den Eindruck, dass dich Patrick etwas zurückhaltend massiert hat. Aber das kann er ja vielleicht später noch mal üben, wenn ich nicht dabei bin.“

So langsam gingen mir die beiden echt auf den Keks. Es war doch eine Sache zwischen Christine und mir, was wir miteinander machten, oder? Aber gut, dann spiele ich ihr Spiel einfach mit und hau jetzt auch mal einen Spruch raus!

„Also von mir aus können wir den letzten Griff gern heute Abend ins Vorspiel einbauen und dann zeige ich dir, was ich wirklich drauf habe.“

Für einen kurzen Moment herrschte Schweigen, ehe erst Christine und dann Svenja laut losprusteten und sich vor Lachen den Bauch hielten. Der Blick, den mir Svenja zuwarf, sprach Bände. Sie schien tatsächlich mit solch einem Spruch von mir nicht gerechnet zu haben.

„Darauf werde ich auf jeden Fall zurückkommen, mein Schatz“, sagte Christine und drehte sich auf den Rücken.

Nachdem sich ihre Mama herumgedreht hatte, stellte Svenja das Kopfteil noch etwas hoch und legte ihr jeweils ein zusammengerolltes Handtuch in die Kniekehlen.

„Danke mein Schatz, sehr aufmerksam von dir!“

„Das muss so sein, Mama. Die Hinrichs reißt uns sonst den Kopf ab, wenn wir das nicht machen.“

„Ja, und außerdem ist es für die Patienten auch viel bequemer“, gab ich meinen Senf dazu.

„Ja, das kann ich wirklich bestätigen. So liegt es sich wirklich sehr bequem.“

Bevor sie zu ihrer ersten Technik an der Vorderseite des Oberschenkels ansetzte, ließ sich Svenja reichlich neues Öl in die Hände und von hier direkt in einer langgezogenen Spur über Christines Quadriceps laufen. Wieder fing sie mit einem Ausstreichen von oben nach unten an, wobei sie die Hände etwas unterhalb der Kniescheibe ansetzte und flächig nach oben auslaufen ließ. Hierbei strich sie mit ihrer inneren Hand über den vastus medialis [den innen liegenden Teil des Quadriceps] und mit der äußeren über den vastus lateralis [den außen liegenden Teil des vierköpfigen Kniestreckers]. Am Ende ließ sie die Bewegung mit der einen Hand durch die Leistenbeuge hindurch und mit der anderen über den vorderen Teil des Beckenkammes hinweg auslaufen, bis sich schließlich beide Hände am Unterbauch begegneten. Von hier zog sie die Hände mit ihren Fingerspitzen in einer federleicht anmutenden Bewegung wieder abwärts, ehe sie den Griff an der Kniescheibe beginnend wiederholte. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Svenja ihrer Mama hierbei den Oberschenkel weiter nach außen spreizte, als es für die Technik eigentlich nötig gewesen wäre.

„Und denk immer daran, dass Druck nur in Herzrichtung ausgeübt wird, wegen der Fließrichtung der Venen und Lymphgefäße. Über die Kniescheibe gehst du ohne Druck hinweg.“

„Ist schon klar, Knochen kann man ja schließlich nicht weich massieren“, scherzte ich, wofür ich von Svenja allerdings nur ein Augenrollen erntete.

„Okay, du kannst wieder dein Glück versuchen!“

SVENJA:

Patrick hat wirklich geschickte Hände, das musste man ihm schon lassen. Ich kann mir schon richtig seine Hände auf meinem Quadriceps vorstellen, wenn ich nachher auf der Bank liege. Was mich aber gerade so richtig kribbelig macht, ist mir vorzustellen, wie er mir dabei die ganze Zeit direkt auf die Muschi schauen kann. Wenn es soweit ist, mache ich am besten die Augen zu, damit er sich auch wirklich traut, genau hinzusehen. Obwohl er ja eigentlich schon viel besser spannen kann, während ich nachher mit gespreizten Schenkeln auf dem Bauch liege. So, wie ich ihn einschätze, wird er aber bestimmt verschämt beiseite schauen, weil ja Mama schließlich dabei ist.

„So, dann kommen jetzt noch die knetenden Griffe für den Quadriceps und danach das abschließende Ausstreichen. Pass vor allem auf, dass du die Adduktorenlücke aussparst.“

Patrick rückte wieder von Mama ab und ließ mich machen. Endlich kommt jetzt wieder eine Technik, bei der richtig massiert und nicht nur gestreichelt wird.

PATRICK:

Ich hätte Svenja gar nicht zugetraut, dass sie so viel Kraft in ihren Händen hat. Sieht wirklich gut aus, wie sie Christines Quadriceps knetet. Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass es wirklich notwendig ist, ihr Bein dabei mit der Ferse bis über die Bankkante hinweg abzuspreizen. Nicht, dass ich den Anblick nicht geil fände. Christine scheint es auf jeden Fall zu mögen, denn sie schnurrt immer wieder, wie ein Kätzchen. Aha, das muss dann wohl das abschließende Ausstreichen sein. Sieht so aus, als wäre ich wieder dran.

SVENJA:

Nur noch zwei Techniken und dann kann ich mich endlich auf die Liege legen. Ich bin schon auf Patricks Blick gespannt, wenn ich gleich völlig nackt vor ihm stehe. Immerhin hat er ja zugegeben, dass ihm meine Titten besser gefallen, als die von meiner Mama. Mal sehen, wie ihm mein Arsch gefällt, wenn er den dann gleich in der Hand hat. Muschimäßig wird er zwischen mir und Mama wahrscheinlich überhaupt keinen Unterschied feststellen, wenn er sich überhaupt traut, genau hinzuschauen, während ihm Mama dabei über die Schultern schaut. Vielleicht hätte ich mir doch nicht meinen schmalen Landestreifen wegrasieren sollen, um mich untenherum wenigstens in diesem einen Punkt von Mama zu unterscheiden? Obwohl, wenn ich mir Mamas Klitoris anschaue, scheine ich da auch ein ganz klein wenig größer gebaut zu sein. Wenn ich nachher in meinem Zimmer bin, muss ich sie mir unbedingt nochmal im Spiegel genauer ansehen, aber ich glaube wirklich, meine ist etwas größer. Witzig, dass sie bei Mama gerade so weit heraus schaut? Anscheinend hat sie die Massage doch ganz schön aufgegeilt!

PATRICK:

„So Christine, das war‘s erst einmal. Normalerweise würdest du jetzt als Patientin noch mit einem Tuch zugedeckt, damit du ein paar Minuten nachruhen kannst. Möchtest du denn gern noch nachruhen?“

„Nein, mein Schatz, das ist nicht nötig. Vielen Dank für die wundervolle Massage. Von mir aus hättet ihr gern noch eine Stunde weitermachen dürfen. Dir übrigens auch vielen Dank, Svenni. Du hast wirklich göttliche Hände.“

„Danke Mama, gern geschehen. Aber Patricks Hände waren doch mindestens genauso gut, wie meine, oder?“

„Ihr habt das beide ganz toll gemacht“, bedankte sich Christine und drückte erst Svenja einen Kuss auf die Stirn und danach mir einen etwas längeren auf den Mund. Ohne Zunge. War wohl auch besser, weil ja Svenja direkt dabei stand.

„Und Patrick, schon aufgeregt?“

„Wieso fragst du?“

„Na ja, immerhin bekommst du jetzt die hübscheste Frau des Hauses unter deine Finger“, lachte sie und zwinkerte Svenja dabei zu. „Komm, mein Schatz, du bist dran!“

„Ihr seid beide genauso hübsch“, protestierte ich und legte die gerollten Handtücher für Svenja ans Fußende der Liege, damit sie bequem liegen konnte.

„So ihr zwei, ich dusche mir jetzt noch schnell das Öl von meiner Haut und dann springe ich in den Pool und schwimme noch ein paar Runden.“

„Patrick, kannst du mir vielleicht eben mal die Knöpfe aufmachen?“

Svenja drehte sich mit dem Rücken zu mir, so dass ich an die beiden Knöpfe gut heran kam, die Svenjas Kleid im Nacken verschlossen. Erst jetzt fiel mir auf, wie hübsch Svenjas Kleid war. Überhaupt war es das erste Mal, dass ich sie in einem Kleid sah. Beim Massieren ist mir dies gar nicht aufgefallen. Okay, kein Wunder. Christine war ja schließlich nackt und gegen den Anblick kann kein noch so hübsches Kleid anstinken! Sollte ich ihr vielleicht sagen, dass mir ihr Kleid gefiel? Frauen mögen doch solche Komplimente, oder? Also gut, ich mache es einfach. Kann ja nicht schaden!

„Das Kleid steht dir wirklich gut, Svenja.“

„Ja, findest du?“

An Svenjas Stimmlage konnte ich deutlich heraushören, dass sie sich über das Kompliment freute.

„Ach, und das fällt dir jetzt erst auf, wo sie es für dich auszieht?“, scherzte Christine, während sie sich provozierend langsam ihre Brüste einseifte. „Mein Kleid hat dir wohl nicht gefallen?“

„Doch, aber…“ Warum seifte sie sich eigentlich so auffällig intensiv ihre Brüste ein? Ich dachte, sie wollte sich nur das Öl von ihren Beinen abwaschen?

„Schon gut, ich weiß doch, dass ich dir nackt am besten gefalle. Stimmt doch, oder?“

„Ja, aber…“

„Das muss dir überhaupt nicht unangenehm sein, mein Schatz. Ich nehm das jetzt mal einfach als Kompliment. Und übrigens ist Svenjas Kleid wirklich zauberhaft. Schön, dass du es bemerkt hast.“

Irgendwie hatte mich Christine gerade voll auf dem linken Fuß erwischt. Schon peinlich, dass ich nicht einmal einen richtigen Satz über die Lippen brachte.

„Was ist, hilfst du mir jetzt, mein Kleid aufzumachen?“

„Äh, ja na klar!“

„Ach so, warte! Könntest du dir bitte erst das Öl von deinen Fingern abwaschen? Es wäre nicht so schön, wenn Ölflecken ans Kleid kämen.“

„Komm zu mir an die Dusche Patrick. Ich hab hier gerade genug Seife an meinen Händen, um dir deine Hände vom Öl zu befreien.“

„Aber wehe, du spritzt mich nass!“

„Aber nein, ich würde es mir mit dir doch nie verscherzen“, lachte Christine. „Nun komm schon endlich und lass Svenja nicht so lange warten.“

So ganz traute ich Christine zwar nicht über den Weg was sollte ich machen? Tatsächlich spitzte mich Christine nicht nass, sondern hielt eine ganz andere Überraschung für mich bereit, als ich direkt vor ihr stand. Ehe ich es mich versah, war sie aus dem Wasserstrahl der Dusche heraus getreten um mich an den Handgelenken zu packen um mir meine Hände zu ihren eingeseiften Brüsten zu ziehen. Ich muss wohl ziemlich bescheuert dreingeschaut haben. Der Überraschungsmoment war voll auf ihrer Seite und sie führte sich meine Hände genussvoll über ihre eingeseiften Halbkugeln, deren harte Nippel sich in meine Handteller bohrten, während Svenja uns hierbei völlig ungeniert beobachtete.“

„Ist das nicht viel schöner, als die Seife von meinen Händen zu nehmen?“, flüsterte mir Christine zu, so dass es Svenja nicht hören konnte.

„Ja, aber Svenja…“, flüsterte ich ebenso leise.

„Was ist mit Svenja? Darf sie nicht sehen, wie du meine Brüste streichelst? Vorhin hast du doch sogar davon geträumt, es mit uns gemeinsam zu tun, oder?“

Was war ich froh, dass sie ihre Stimme soweit gesenkt hatte, dass wenigstens Svenja uns nicht hören konnte. Ja, ich gebe zu, dass ich mit beiden gemeinsam Sex in meinem Traum hatte. Dass es aber Christine darauf anlegen würde, es so schnell zu sexuellen Aktivitäten zwischen uns kommen zu lassen, während uns Svenja direkt dabei zusehen würde, hätte ich nicht erwartet. Und dass das Einseifen nackter Titten eine sexuelle Handlung ist, wird ja wohl niemand bestreiten wollen, oder? Ich weiß doch genau, dass viele von euch Lesern gerade der Schwanz anschwillt, während ihr euch vorstellt, es wären eure Hände und nicht meine, die gerader über Christines Nippel flutschen! Habe ich recht oder habe ich recht?

Nachdem Christine wohl davon ausging, dass meine Hände nun nicht mehr ölig waren, trat sie einen Schritt zurück, damit mir das von oben herab prasselnde Wasser die Seife abspülte, ehe sie schließlich meine Handgelenke wieder frei gab. Kaum, dass ich mich Svenja wieder zuwanderte, klatschte sie mir mit ihrer nassen Hand voll auf meinen Hintern, und verfiel in ein schallendes Lachen.

„Wusste ich’s doch, dass ich vor dir nicht sicher sein würde!“

„Oh man, muss Liebe schön sein!“, kommentierte Svenja und drehte mir den Rücken wieder zu, damit ich ihr endlich die Knöpfe aufmachen konnte.

Mit etwas ungeschickten Fingern machte ich mich daran, die beiden winzigen Knöpfe durch die ebenso winzigen Knopflöcher zu friemeln. Svenjas Kleid war wirklich wunderschön, aber wer dachte sich nur derartig fummelige Miniknöpfe aus?

SVENJA:

Man war Mamas Showeinlage eben geil! Wenn es doch nur meine Brüste gewesen wären. Und jetzt läuft es mir gerade eiskalt den Rücken runter. Hoffentlich bekomme ich jetzt keine Gänsehaut. Es fühlt sich irgendwie verboten an, wie Patrick an meinem Kleid rumfummelt, um mir dabei zu helfen, es auszuziehen. Wie hat Mama gerade gesagt? ‚…wo sie es für DICH auszieht‘! Genau, ich zog es für ihn aus. Ich wollte es. Wollte es unbedingt. Mich allein für ihn ausziehen, von mir aus auch ausziehen zu lassen, um seine Blicke auf mir zu spüren. Ja, ich weiß dass ich sehr zeigefreudig bin. Aber was soll ich machen? Ich fand es ja schon total geil, wie er mir bei Frau Gerber im Unterricht auf die Titten geschaut hat, als ich die Augen noch nicht verbunden hatte. So richtig wuschig hat es mich dann gemacht, als meine Augen verbunden waren und er mir noch ungenierter auf die Titten schauen konnte. Das Gefühl, seinen Blicken voll ausgeliefert zu sein, ohne dass er Angst haben musste, von mir beim Spannen erwischt zu werden, war wirklich unbezahlbar. Aber jetzt darf er ruhig schauen, während ich völlig nackt vor ihm auf der Bank liegen würde. Und Mama durfte ruhig sehen, wie er hinschaut. Schließlich weiß ich ja, dass sie es voll in Ordnung fände, wenn Patrick auch auf mich stehen würde. Steht er überhaupt auf mich? Zu gern würde ich ihm ja in den Schritt schauen, wenn er mich gleich zum ersten Mal völlig nackt sieht. Bei Mama hat er auf jeden Fall die ganze Zeit über einen Ständer gehabt, während sie nackt auf der Bank lag. Mit gespreizten Beinen. Die ich ihr extra für ihn abgespreizt habe! Andererseits steht Mama ja gerade nackt unter der Dusche. So, wie sie sich gerade mit seinen Händen die Titten einseift hatte, steht der kleine Pax bestimmt schon wie eine Eins, auch ohne dass ich mir das Kleid von ihm ausziehen lassen muss.

PATICK:

Ich würde ja wirklich gern wissen, was für Gedanken Svenja gerade durch den Kopf gegangen sind, während Christine meine Hände mit ihren Brüsten eingeseift hat. Ihre Nippel haben dabei auf jeden Fall fast Löcher in den Stoff ihres Kleides gebohrt. Oh man, und jetzt sollte ich sie auf genau diesem Kleid auch noch selbst heraus schälen, wobei mir nun wiederum Christine zusehen konnte. In was für eine Situation war ich da nur hinein geraten?

Also gut, einfach an etwas Unerotisches denken. Nur scheiße, wenn einem nichts Unerotisches einfällt, wenn es darauf ankam. Dann halte ich jetzt einfach die Luft an und zähle in Gedanken bis Zehn, während ich die Knöpfe aufmache.

„Kommst du mit den Knöpfen klar?“

„Ähhh, ja ich denke schon.“ Also doch nichts mit Luftanhalten. Dafür musste mir schon wieder so ein peinliches ‚Ähhh‘ rausrutschen. Ah, prima, die Knöpfe sind auf. Die klitzekleinen blonden Härchen, die sich bei Svenja im Nacken aufgestellt hatten, sahen irgendwie süß aus. Wieso hatten die sich überhaupt aufgestellt?

„So, die Knöpfe wären auf!“

„Bist du so lieb und ziehst mir das Kleid ganz aus? Meine Hände sind noch total ölig und damit möchte ich es mir jetzt nicht unbedingt einsauen.“

Ich warf Christine nochmals einen Blick zu, die mir zuzwinkerte und nickend zu verstehen gab, dass ich Svenja nicht länger warten lassen soll. Also gut. Wie macht man es denn am besten? Das Kleid einfach über die Schultern nach unten schieben? Nee, das schied definitiv aus, weil der Halsausschnitt hierfür zu klein war. Sollte ich den Stoff also an der Taille packen, um es nach oben zu ziehen oder doch eher unten am Saum? Ich versuchte es an der Taille, scheiterte allerdings, weil der Stoff hier einfach zu eng an Svenjas Körper anlag und ich nichts zu packen bekam. So wie Christine lachte, schien sie sich köstlich darüber zu amüsieren, wie ich mich anstellte.

„Man merkt schon, dass du noch nicht allzu vielen Frauen aus dem Kleid geholfen hast. Wird langsam Zeit, dass du das ein wenig übst. Versuche es doch mal unten am Saum und ziehe es in einem Rutsch nach oben.“

Christine drehte das Wasser ab, nachdem sie sich das Öl von den Beinen abgeduscht hatte, drückte mir im Vorbeigehen noch einen Kuss auf die Schulter und sprang mit einem flach angelegten Kopfsprung ins Becken.

„Na, was ist? Worauf wartest du?“

„Ähhh, ach so ja. Sorry!“ Scheiße! Schon wieder dieses dämliche ‚Ähhh‘! Warum nur hatte ich mein Mundwerk nicht im Griff, wenn ich erregt war? Ich sehe schon einige von euch schadenfreudig lachen, während ihr diese Zeilen lest. Aber versetzt euch doch mal in meine Situation! Gerade eben hatte ich meine Hände noch auf Christines eingeseiften Nippeln und jetzt stehe ich hier und soll dem schönsten Mädchen, das ich jemals kennenlernen durfte, aus dem Kleid helfen. Glaubt nur ja nicht, dass ihr so eine Situation überstehen würdet, ohne dass euch die Stimme versagt oder euer Hirn euren Mund Geräusche ausspucken lässt, die ihr so bei klarem Verstand nie von euch geben würdet. Drückt mir also lieber die Daumen, dass mir nicht noch ein ‚Ähhh‘ über die Lippen kommt, denn dann könnte ich am besten gleich im Erdboden versinken!

Meine eigene Unsicherheit mit letzter Kraft überwindend, bückte ich mich herab, packte das Kleid am Saum und zog es Svenja, die beide Arme nach oben ausgestreckt hatte, über den Kopf. Als ich es ihr das letzte Stück über den Kopf zog, nahm sie diesen in den Nacken, so dass ich für einen kurzen Moment mit meiner Nase in ihr Haar eintauchte, da ich so dicht hinter ihr stand. Wie lieblich sie duftete!

„Bist du so lieb und legst mein Kleid über den Hocker? Nicht, dass da doch irgendwie noch Öl drankommt.“

„Na klar, mach ich.“ Hey klasse, ein Satz ohne ‚Ähhh‘!

Nachdem ich das Kleid ordentlich gefaltet auf dem Hocker abgelegt und mich wieder herum gedreht hatte, stand Svenja plötzlich dicht vor mir und blickte mich fragend an.“

„Was ist?“

„Den Slip auch noch bitte.“

„Wie jetzt? Ich soll dir etwa auch den Slip ausziehen?“ Hurra, ich bin geheilt. Wieder kein ‚Ähhh“!

„Den möchte ich genauso wenig mit Massageöl einsauen, wie mein Kleid. Ist immerhin Brüsseler Spitze“.

SVENJA:

Von wegen ‚Brüsseler Spitze‘! Aber das weiß ja schließlich Patrick nicht, dass der von H&M aus dem Schlussverkauf stammt. Auf jeden Fall sieht er echt süß aus, mit der durchbrochenen Spitze im Zwickel. Eigentlich sogar richtig sexy.

„Was ist? Traust du dich nicht? Wenn ich gleich auf der Massageliege liege, bin ich doch auch nackt.“

Na endlich traut er sich. Wurde auch höchste Zeit. Fühlt sich irgendwie geil an, zum ersten Mal von einem Mann vom letzten Stück Stoff auf meiner Haut befreit zu werden. Ob er wohl sehen kann, dass ich feucht bin?

PATRICK:

Oh mein Gott, Svenja gibt sich ja wirklich ganz schön freizügig. Oder sollte man es eher ‚schamlos‘ nennen? Ihr Slip ist wirklich mega-sexy. Irgendwie hat es schon was, ihr den Slip abzustreifen. Ihre Haut ist so zart und sie duftet so toll. Momentmal, diesen Duft kenne ich doch? Genau! Im Kriechtunnel hatte ich ihn zum ersten Mal wahrgenommen, als ich mit meiner Nase direkt hinter ihrem durchnässten Tanga festgesteckt habe. Und jetzt schimmern ihre Schamlippen schon wieder ganz feucht. Komm Patrick, reiß dich zusammen und schau nicht so auffällig hin!

„So, du kannst aussteigen und dich auf die Bank legen.“

Was für ein Glück, dass Christine wenigstens in der Nähe ist. Mit Svenja so allein zu sein, wo sie völlig nackt ist, wäre mir irgendwie unheimlich. Ich würde ihr so gern sagen, dass ich sie lieb habe, aber doch nicht, wenn sie nackt vor mir auf der Bank liegt und auch nicht, wenn Christine dabei ist. Selbst wenn sie mich immer wieder darin unterstützt hat, auf ihre Tochter zuzugehen, wäre das doch etwas höchst Privates zwischen Svenja und mir. Lieber warte ich, bis wir an der Ostsee sind. Da ergibt sich bestimmt eine Gelegenheit. Vielleicht sogar schon im Zug? Die Fahrt dauert schließlich mehrere Stunden.

„Okay, nimm mal die Füße hoch, damit ich dir die Handtuchrollen richtig drunter legen kann. Ja, so ist gut. Möchtest du vielleicht, dass ich dir die Neigung vom Kopfteil noch anders einstelle?“

„Nö, ich liege super bequem, vielen Dank. Vielleicht kannst du mir aber noch die Armauflage etwas tiefer stellen.“

„Na klar, kein Problem.“

Im ersten Moment stellte ich mich etwas ungeschickt an aber dann zeigte mir Svenja, wie der Mechanismus der Armauflage funktionierte. Irgendwie hat da wohl jeder Liegenhersteller sein eigenes System. Ich beobachtete Svenja dabei, wie sie sich auf der Liege zurechtlegte und wunderte mich irgendwie gar nicht, dass sie die Beine viel weiter gespreizt hatte, als es für die Massage erforderlich wäre.

Aus den Augenwinkeln sah ich, wie Christine sich am Beckenrand mit den Armen aus dem Wasser hoch drückte und auf uns zukam. So wie ich sie einschätze, würde sie sicher gleich ihrer Tochter mindestens eine kalte, nasse Hand auf den Rücken legen, um sie zu erschrecken.

„Iiiie Mama, du bist echt fies!“

„Tut mir leid, Liebes, aber die Versuchung war einfach zu groß.“

„Na warte, das gibt irgendwann noch Rache!“

Wusste ich es doch. Okay, fast. Aber eigentlich zählt Svenjas Hintern doch zum verlängerten Rücken, oder?“

„So ihr beiden Hübschen, ich lass euch jetzt mal allein. Schließlich würde ich nur stören. Während ihr es euch gut gehen lasst, bereite ich schon mal das Mittagessen vor. In einer knappen Stunde können wir dann essen. Eine Stunde miteinander reicht euch doch, oder?“

„Na klar Mama, danke, dass du für uns die Opferrolle übernommen hast. Mal sehen, ob Patrick mich auch so gut massiert, wie dich.“

Wie jetzt? Wollte Christine uns jetzt wirklich allein lassen? Darauf war ich jetzt irgendwie überhaupt nicht eingestellt. Okay, es nützt ja alles nichts, oder?

SVENJA:

Mama, ich könnte dich echt umarmen! Da brauche ich mir jetzt überhaupt keine Sorgen machen, dass Patrick die Gelegenheit nutzen wird, sich ungeniert meinen nackten Körper zu betrachten und mir bestimmt auch zwischen die Beine zu schauen. Schließlich sieht ihn ja niemand dabei. Oh, das war wohl eben der Deckel von der Ölflasche, der im runtergefallen ist. Jetzt wird er sich hoffentlich ganz viel Öl in seine Hände laufen lassen. Ich kann es kaum erwarten, sie auf meiner Haut zu spüren und vielleicht sogar an meiner…“

Ende des 16. Teils

~ ~ ~ ~ ~

P.S.: Nach langer Zeit fühlt es sich richtig gut an, euch nicht wieder so lange auf die Folter gespannt zu haben. Ob es mit Teil 17 jetzt auch so schnell geht, kann ich nicht versprechen, denn dieser befindet sich noch vollständig in meinem Kopf und muss erst in die richtigen Worte gebracht werden. Wäre ich im Angestelltenverhältnis, könnte ich mit der ausgestellten Krankschreibung noch ein paar Wochen zu Hause bleiben und den ganzen Tag lang schreiben. Als Selbständiger komme ich aber nicht in den Genuss einer Lohnfortzahlung, also bin ich bereits wieder am Arbeiten, was zum Glück auch ganz gut funktioniert. Vielen Dank an dieser Stelle auch für die Genesungswünsche in den Kommentaren unter Teil 15. Über eure Kommentare unter Teil 16 freue ich mich natürlich – auch ohne Genesungswünsche – genauso!



Teil 16 von 16 Teilen.
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