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Meine Gräfin, mein Glück (fm:Romantisch, 9300 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Aug 29 2026 Gesehen / Gelesen: 1069 / 949 [89%] Bewertung Geschichte: 9.68 (53 Stimmen)
Ein einfacher Mann rettet eine junge Frau, die sich als einen Adlige entpuppt und findet nach einigen Schwierigkeiten sein Glück.

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Eigentlich fehlt hier auf dieser Seite noch ein Rubrik und zwar Fantastik, also habe ich mich entschieden, die Geschichte in der Rubrik Romantisch zu veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen.

Ich ziehe die Kapuze meiner Jacke fester nach vorne und versuche den Pfützen so viel wie möglich auszuweichen. Ein fürchterliches Wetter. Es regnet seit Tagen und heute auf dem Weg von meiner Arbeitsstelle zu meiner Wohnung mischt sich auch noch Schnee in den Regen. Genau so kalt und grau ist mein Leben.

Doch ein Wimmern lässt mich diesen Gedanken zur Seite schieben und ich gehe den Geräuschen nach, immer noch der Narr, der ich schon immer war, einfältig und hilfsbereit.

In der Gasse, an die dort stehende Mülltonnen gelehnt, sitzt die Person, auf die mich das Wimmern aufmerksam gemacht hat und ist total durchnässt. Da hilft auch die Pappe nichts, die sie, ja es ist ein Mädchen oder eine junge Frau, über ihren Körper hält. Auch diese ist nass und zerfällt bald.

Ich kann nicht anders, ich beuge mich runter und sage.

„Komm mit mir ins Trockene“

Sie sieht mich mit großen Augen an und ich glaube, sie hat Angst.

„Komm, ich tue dir Nichts. Vertrau mir.“

Sie rafft sich auf, ich kann sehen, wie steif sie schon ist und kommt mit mir mit. Es ist nicht mehr weit bis zu meiner Wohnung. Mit ein wenig Verspätung schließe ich die Haustür und dann die Wohnungstür auf, lasse sie eintreten in meine kleine, eigentlich schäbige Wohnung, aber mehr kann ich mir nicht leisten, mehr lässt mir meine Ex und ihr Anwalt und Stecher nicht übrig.

Ich schiebe sie ins Bad und sage ihr, dass in dem kleinen Schrank Handtücher liegen und sie heiß duschen soll.

„Du kannst abschließen. Ich suche dir ein paar trockene Sachen von mir raus und lege sie vor die Tür.“

Selber zog ich meine Jacke aus, schlüpfe aus den nassen Schuhen und ging in mein kleines Schlafzimmer. Ja, klein ist es, aber es reicht mir aus. Schnell die nasse Hose ausgezogen und an die Heizung gehängt. Aus dem Kleiderschrank suche ich mir erst einmal eine mir passende Hose und dann für meine Gast eine Pullover, und eine Trainingshose, die mir etwas eng ist, aber für sie sicher immer noch zu groß, genau wie der Pullover. Nur was biete ich ihr als Unterwäsche an? Von meiner Ex habe ich nichts mehr aufgehoben. Was sie nicht mitgenommen hat, habe ich in dem Müll geworfen. Eine Boxer und ein Unterhemd von mir müssen gehen.

Aus der Küche erst einmal einen Hocker geholt und vor die Badtür gestellt und die Sachen drauf gelegt. Ich hör, dass die Dusche läuft. Gut, so wird sie etwas warm.

In der Küche setze ich Wasser auf und brühte eine Kanne Tee auf, ich habe nur Teebeutel, und bringe schon die Tassen und Zucker ins Wohnzimmer. Der Tee braucht noch eine Weile.

Ich habe nicht auf die Uhr geschaut. Übrigens so das einzig Wertvolle aus meiner Ehe. Ist ja auch von meinem Opa und wurde mir von meinem Vater auf dessen Totenbett übergeben. Wie ich später erfahren habe, eine wirklich wertvolle goldene Uhr. Ich trage sie, weil ich Angst habe, dass sie mir aus der Wohnung gestohlen wird. Oder meine Frau sich diese unter den Nagel reißt. Zutrauen tue ich es ihr ohne Weiteres.

Die Teebeutel entfernt und den Wärmer angezündet und mir eine Tasse Tee eingeschenkt. Mein Gast ist noch nicht fertig. Die Sachen sind aber schon vom Hocker verschwunden.

Und dann kommt sie ganz vorsichtig ins Zimmer, ist wohl dem Licht gefolgt. Sie sieht aber auch lustig aus. Die Sachen sind ihr wirklich zu groß, aber sie sind wenigstens trocken.

Sie ist wohl so um die 165 cm groß, schlank und hat ein süßes Gesicht,

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