MILF Pick Up (fm:Ältere Mann/Frau, 3017 Wörter) | ||
| Autor: Svea | ||
| Veröffentlicht: Sep 05 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen) |
| Ich genoss die letzten Urlaubstage allein an der polnischen Ostseeküste. Als der junge Maciej mich am Strand ansprach, wies ich ihn ab – doch nach einer Nacht voller ungewohnter Selbstentdeckung fand ich mich in einem Pick Up Reel auf Instagram wieder. | ||

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Ich bin Svea, 43 Jahre alt und Steuerberaterin in einer mittelständischen Kanzlei in Norddeutschland. Mein Leben verläuft in Bahnen, die ich selbst gelegt habe – strukturiert, berechenbar, sicher. Ich bin verheiratet mit Jos, einem 45 jährigen Realschullehrer, den ich vor fünfzehn Jahren beim Volleyball kennengelernt hatte. Wir haben zwei Söhne, 14 und 10, ein Haus mit Garten, zwei Autos, eine Katze namens Tinka und einen rotierenden Wochenplan für Einkäufe, Arzttermine und Kinderfahrten. An den meisten Abenden sitze ich mit einem Glas Weißwein auf dem Sofa und lese romantische Romane, in denen andere Menschen das tun, was ich mich nicht traue oder früher nicht getraut habe. Obwohl, man sagt ja, dafür sei es nie zu spät …
Ich erzähle euch jetzt etwas, das sich im letzten Sommerurlaub ereignet hat. Von den letzten Tagen der Sommerferien an der polnischen Ostseeküste.
Die Ferien waren wie geplant verlaufen. Jos und ich hatten uns vor Jahren auf dieses System geeinigt: Wir fahren im Sommer gemeinsam ans Meer, das wir beide so lieben. Er reist mit den Kindern jedoch immerein paar Tage früher ab, damit er und die Jungs sich auf den bevorstehenden Schulstart vorbereiten können. Ich aber bleibe noch ein paar Tage länger am Ferienort zurück und genieße die Ruhe. Ein Kompromiss zwischen Familienzeit und dem Bedürfnis nach Stille, welches wir beide hegen, aber dem wir viel zu selten nachkommen. Die Ferienwohnung lag in einem kleinen polnischen Ort an der dortigen Ostseeküste. Sie gehörte einer polnischen Ärztin, die sie über eine deutsche Agentur vermietete – etwas, na sagen wir mal „traditionell“ eingerichtet aber dafür hell, geräumig und mit einem kleinen Balkon, von dem aus das Meer wie ein blaues Band am Horizont lag. An klaren Tagen verwandelte die hohe Sonne die kreisenden Möwen zu schwarzen Silhouetten gegen den Himmel.
Jos war mit den Jungs am letzten Samstag abgereist. Ich hatte den Sonntag mit Aufräumen verbracht, die Wäsche gewaschen, die Betten bezogen, sowie die letzten Essensreste aus dem Kühlschrank verbraucht. Am Montagmorgen wachte ich ohne Wecker auf, das Zimmer erfüllt von salziger Luft und dem fernen Rauschen des Meeres. Das Wetter versprach prächtig zu werden – kein Wind und kaum eine Wolke am Himmel.
Ich zog meinen blauen Badeanzug an, darüber ein luftiges Leinenkleid in Sandfarbe, das mir bis zu den Knöcheln reichte. Meine Sandalen waren ganz neu und noch nicht ganz bequem. Die würden sich aber noch einlaufen lassen, dessen war ich mir sicher. Ich steckte meine dunkelblonden Haare zu einem lockeren Knoten hoch, schob meine Lesebrille auf die Stirn und überprüfte noch einmal, ob ich Schlüssel und Handy eingesteckt hatte.
Der Weg zum Strand führte durch die Dünen, einen schmalen Pfad aus weichem, feuchtem Sand, der bei jedem Schritt leicht nachgab. Das hohe Gebüsch links und rechts versperrte die Sicht auf das Meer. Erst wenn man den höchsten Punkt der Düne erreichte, breitete sich die Weite vor einem aus. Ich liebte diesen Moment des Enthüllens, das Plötzliche des Blauen, das Sich-Öffnende.
An diesem Morgen war der Strand fast leer. Ein paar Rentner mit ihren Bastmatten, eine Mutter mit einem Kleinkind an einer Sandburg. Ich suchte mir meinen Stammplatz, einen halb beschatteten Fleck unter einer Strandkiefer, breitete mein großes Badetuch aus und legte mich auf den Bauch. Das Buch, das ich mitgenommen hatte – ein französischer Roman über eine junge Frau, die sich während des Studiums versucht in der Modewelt Turins zurechtzufinden – blieb ungelesen in meiner Strandtasche. Ich döste, lauschte dem rhythmischen Auf und Ab der Wellen, spürte die Wärme auf meinem Rücken.
Gegen Mittag zog ich mein Kleid wieder an und ging zum kleinen Imbiss am Strandende, wo ich mir einen Wrap mit Hähnchen und Avocado kaufte. Ich aß langsam, beobachtete die Menschen, die vorbeizogen, Paare, die Händchen hielten, Teenager, die lautstark ihre TikTok-Videos drehten. Dann stand ich auf, schüttelte den Sand aus meinen Sandalen und begann meinen Spaziergang.
Ich ging immer bis zur Landzunge, wo die kleinen Felsen ins Meer ragten und die Wellen weiß aufschäumten. Dort drehte ich um, ging zurück, manchmal im flachen Wasser, manchmal am trockenen Sand. Diese Stunden waren mein Ritual, die Bewegung, die Müdigkeit, die sich im Körper sammelte, bevor ich zurückging, duschte, auf dem Balkon saß und den
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