Überwintern in Spanien I (fm:Partnertausch, 5140 Wörter) | ||
| Autor: Rubberduck | ||
| Veröffentlicht: Sep 12 2026 | Gesehen / Gelesen: 655 / 577 [88%] | Bewertung Geschichte: 9.56 (9 Stimmen) |
| Zwei Paare, ein Stellplatz in Frankreich, ein Winter vor ihnen. Was als nette Nachbarschaft beginnt, wird immer enger – und immer heißer. Manche Wege führen nicht nach Spanien. Sondern zueinander. | ||

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Kapitel 1
Der Diesel schnurrte gleichmäßig vor sich hin. Die Autobahn war relativ leer, nur ab und zu zog ein Lkw vorbei und ließ den großen Hymer kurz vibrieren. Simone, meine Frau, saß neben mir, und ich, Thomas, neuerdings Vorruheständler, hielt das Steuer. Wir waren auf dem Weg nach Spanien, um zu überwintern. Ganz gemütlich, ohne Zeitplan. Wo es uns gefiel, rasteten wir.
Der erste Halt hatte an der Mosel gelegen. Jetzt fuhren wir schon durch Frankreich. Das große Hymermobil bot uns den Komfort, den wir brauchten, um einen ganzen Winter darin zu leben. Die Sitze waren weich, die Klimaanlage surrte leise, und draußen glitt die Landschaft vorbei.
Simone tippte auf ihrem Handy herum.„Thomas, in der Nähe von Nancy gibt es einen günstigen Stellplatz, und der hat noch freie Plätze.“„Wie weit ist es noch?“Erneut tippte sie.„Fünfunddreißig Kilometer.“„Ja, das passt. Gibst du bitte die Adresse ins Navi ein?“
Sie beugte sich vor. Unter ihrem T-Shirt baumelten ihre großen, weichen Titten frei. Die Stoffkante zog sich über die schweren Formen, und ich sah, wie sich die dicken Nippel leicht abzeichneten. Ihr denkt bestimmt: Wie geil, wenn das nur meine Alte auch machen würde.
Lass euch sagen – nicht alles, was glänzt, ist Gold. Simone trägt öfter keinen BH. Sie fühlt sich so wohler und lässt ihn weg, wann immer es geht. Klar sieht das geil aus. Die schweren, pummeligen Brüste wippen bei jeder Bewegung, und es erregt mich. Immer noch.
Aber jetzt kommt das große Aber: Sie hat überhaupt keine Lust mehr auf Sex. Seit über einem Jahr. „Es liegt nicht an dir“, sagt sie immer. Sie liebt mich noch, und ich liebe sie. Aber sie will keinen Sex mehr. Gar keinen.
Ich habe auf Handarbeit umgestellt. Kondome, Männerbraut, Analtoys, Pornos, sogar Frauendessous. Alles ausprobiert. Nichts ersetzt den richtigen Sex. Den warmen, feuchten Körper unter mir. Das Stöhnen. Das Zusammenkommen.
Vor diesem Urlaub hatte ich mir vorgenommen, es noch einmal zu versuchen. Ich griff nach rechts und strich ihr über die Brust. Die weiche, schwere Masse füllte meine Hand. Der Nippel härtete sich unter dem Stoff für einen kurzen Moment – dann spannte sich ihr Körper an.
Ihre Reaktion ließ keinen Zweifel. Sie wollte das nicht. Ihr Blick sagte alles.„Du weißt doch, ich habe keine Lust mehr in mir. Bitte sei mir nicht böse.“
Doch ich war eingeschnappt und frustriert. Zuhause wäre ich ins Büro gegangen und hätte mir einen runtergeholt. Hier im Wohnmobil war das nicht möglich. Schweigsam fuhren wir die letzten Kilometer.
In Schrittgeschwindigkeit rollten wir über den Stellplatz und suchten eine schöne Box.„Schatz, da steht ein Deutscher. Sollen wir den nehmen?“Ich stellte mich direkt daneben. Wir kommen gerne mit Leuten ins Gespräch, also positionierte ich den Hymer so, dass unsere Markisen zueinander standen.
Wir stiegen aus. Ich checkte die Ausrichtung, ließ die Hydraulikstützen runter und der Wagen richtete sich aus. Ich kurbelte die Markise raus, während Simone schon den Landstrom eingesteckt hatte. Dann holte ich Tisch und Stühle heraus. Simone kam mit zwei kalten Bieren raus.
Die Nachbarn waren anscheinend unterwegs oder lagen in der Koje und vögelten sich das Gehirn raus. Ich merkte, dass ich wieder nur an Sex dachte. Kein Wunder.
Ihr Wohnmobil war ein schönes Concorde Dreamliner. Keine Aufkleber vom Vermieter – also ihr eigenes. Unser Hymer war schon nicht günstig, aber das Teil war noch mal eine andere Klasse. Die mussten wirklich Asche haben.
Nach meinem Bier sank ich in den Liegestuhl und schlief ein.
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