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Erika (fm:Partnertausch, 2564 Wörter)

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Veröffentlicht: Sep 25 2026 Gesehen / Gelesen: 384 / 202 [53%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Lucas hat ein Problem. Seine Freundin Erika ist eifersüchtig und läßt ihn nicht alleine zu uns.

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>> Erika Teil 1<<

>> Vorwort: Leni und ihre „Geschwister“ sind nicht miteinander verwandt, da sie alle Waisenkinder sind und lediglich in einer Familie zusammenleben! <<

Ich fasse die nächsten Wochen einmal zusammen, denn es ergab sich nichts Neues, was euch interessieren könnte. Lisbeth und Leon kamen einige Tage später wieder von der Alm zu uns, nachdem sich Leon über einen möglichen Wechsel der Ausbildungsstätte zum Tischler erkundigt hatte. Aber etwas Vergleichbares, das ihm genau so gut gefallen hätte, hatte er nicht gefunden.

Lisbeth hatte sich nach einem Studium erkundigt und da auch nichts gefunden, was ihr zusagte. Bei ihrem Zeitungsartikel über die Altersbestimmung von Möbeln, der wie eine Bombe eingeschlagen hatte und viel positive Resonanz fand, ergab sich auch nichts für sie Brauchbares. Historische Forschung war eine brotlose Kunst, so stellte es sich jedenfalls für sie dar, als sie ihre Ausbildung zur Restauratorin bei Lis weiter machte.

Aber die Arbeit machte ihr zunehmend Spaß, zumal sie den alten Stuhl ihrer Mutter als eigenes Projekt in Angriff nahm. Der wurde zunächst völlig zerlegt und der Sitzrahmen zum Teil erneuert. Das übernahm Leon unter Anleitung von Heinz, Fiete’s Vater, und die beiden drechselten auch ein passendes Stuhlbein, das das Bein aus dem Baumarkt ersetzte. Das Flechtwerk das Sitzes bekam ein alter Freund von Heinz, der sowas schon oft gemacht hatte, und sich freute, diese Aufgabe übernehmen zu können. „Endlich mal wieder! Sowas Schönes konnte ich lange nicht mehr erneuern! Heute kommen solche schönen Sachen einfach auf den Müll!“

Danach kam die Fummelarbeit. Die alten Farbschichten mussten runter, was insbesondere bei den Schnitzereien der Rückenlehne langwierig war. Aber das war was für Lisbeth, die sich dieser Aufgabe mit Akribie widmete und sich über jeden kleinen Fortschritt freute. Nebenher suchte sie nach Informationen über diese Art Stühle und konnte bald das Alter zumindest eingrenzen. Es sah so aus, als wäre er noch älter, als ihre Adoptivmutter gedacht hatte, was sie sicher sehr freuen würde.

Wir wurden natürlich auf dem Laufenden gehalten und bekamen regelmäßig Bilder und Video-Anrufe zum Fortgang der Arbeiten. Aber diese Telefonate drehten sich nicht nur um den alten Stuhl, sondern oft auch um das, was nach Feierabend noch geschah. Schließlich hatten die beiden Familienanschluss und landeten oft im Bett ihrer ‚Arbeitgeber‘ Lis und Fiete, oder in dem ihrer ‚Vermieter‘ Anne und Hans. Aber wir trafen sie auch oft, wenn sie uns besuchten oder wir sie.

Als der Stuhl dann endlich fertig war, stellte sich die Frage, wie er wieder auf die Alm zu Maria und den Geschwistern kommen würde. Die hatten natürlich auch die Bilder gesehen, und Maria freute sich schon darauf, endlich darin sitzen zu können. „Dann ist ein Teil meines verstorbenen Mannes wieder bei mir!“ hatte sie gesagt. Mary und ich hatten dringende Aufträge abzuarbeiten, und auch bei Fiete und Hans brannte die Hütte. Auf absehbare Zeit konnte also keiner von uns zur Alm fahren, und Lisbeth und Leon trauten sich den weiten Weg mit dem Sprinter nicht alleine zu.

„Wenn es euch recht ist, komme ich mit einem LKW rauf und hole ihn ab.“ schlug Lucas vor. Wir fanden den Vorschlag natürlich gut und freuten uns auf ihn. „Bringst du deine Freundin mit?“ fragte Leon. „Ohne sie komme ich hier nicht weg, das weißt du doch.“ grummelte Lucas. „Aber dir ist sicherlich klar, wohin du sie mitnimmst?“ warnte Leon. „Nicht, dass sie von unserer Freizügigkeit überrascht ist!“ „Das weiß sie, und das ist ja auch der Grund, warum sie mich nicht alleine weg lässt!“

„Jetzt bringt Lucas diese verklemmte Kuh mit?“ fragte Lisbeth. „Ja, ohne sie darf er nicht weg.“ „Und wie verhalten wir uns, wenn sie da ist?“ Lissy mischte sich ein und schlug dann vor: „Wir verhalten uns so wie immer. Sie weiß, was sie erwartet und ist hier zu Gast. Hier ist FKK-Bereich, das muss sie akzeptieren oder gehen.“ „Du bist ziemlich krass!“ meinte Mary. „Aber im Grunde hast du recht. Wir können sie nicht zwingen, sich uns anzupassen, aber wie wir hier rumlaufen ist und bleibt unsere Sache.“

Also beschlossen wir, uns so zu verhalten, als wäre Nacktheit das

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