Der Gärtner ist heiß (fm:Selbstbefriedigung, 1023 Wörter) | ||
| Autor: Advokat | ||
| Veröffentlicht: Sep 30 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen) |
| Ein heißer Augusttag im August 2023, Kirschlorbeer, zwei Gärtner, ein Bikini und ein Blick, der nicht mehr weggeht. Was als Gartenarbeit beginnt, wird zur stillen Beobachtung und endet mit feuchten Fingern hinterm Fenster und einer Nummer auf einem Zettel | ||
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Das hier hat sich vor ca. drei Jahren an einem dieser heißen Tage im August 2023 abgespielt. Ich hatte es irgendwie nicht mehr so richtig in Erinnerung. Erst durch den Kommentar einer Leserin kam die Erinnerung zurück. .
Wir wohnen in einem Stadtteil, der leider immer dichter bebaut wird. Dadurch war unser Garten vom Nachbargrundstück fast komplett einsehbar geworden. Das sollte jetzt geändert werden. Arno hatte einen GaLa-Betrieb beauftragt, Kirschlorbeer zu pflanzen. Für die nächsten zwei Tage hatte ich mich vorher im Büro abgemeldet und Homeoffice eingetragen.
Es war für 8 Uhr vereinbart, es klingelte aber schon 30 Minuten vorher. Damit war ich nicht wirklich glücklich. Seit wann erscheinen Handwerker pünktlich, grillte es in mir.
Meine Morgenroutine – Kaffee und Nachrichten lesen – war gestört. So früh bin ich eher weniger redselig und brauche meine Zeit.
Ich hatte an, was ich morgens immer trage: großes Shirt, Slip. Die Tür war mir egal, bis sie klingelten.
Also öffnete ich und erklärte ihnen, kurz angebunden, den Weg in den Garten und gab dem Älteren der beiden den Schlüssel zum Tor.
Tür zu, ins Bad und eine Leggings übergezogen.
Sie trugen nach und nach ihr Material rein und begannen ihre Arbeit. Ich ging raus, um ihnen zu zeigen, wo sie pflanzen sollten.
Beide sprachen untereinander wohl Polnisch. Das vermutete ich zumindest; eine Kollegin stammt aus Polen, daher der Gedanke.
Der Jüngere war groß und kräftig. Reden tat er wenig. Ob das Schüchternheit war oder einfach nicht sein Ding, habe ich nicht entschieden.
Bei Marek blieb der Blick nicht hängen. Nicht, weil etwas falsch an ihm gewesen wäre. Er war einfach da, redete, arbeitete. Bei Tomasz blieb etwas stehen, das ich nicht abstellen konnte.
Ich ging wieder ins Haus, um ein wenig zu arbeiten.
Nach einer Weile bin ich raus und versorgte sie mit Getränken. Heute sollte es heiß werden, 34–36 Grad. Also entschied ich mich für meine Liege als Arbeitsplatz. Homeoffice hat Vorteile. Ich zog einen Bikini an und genoss die Wärme. So konnte ich ihre Arbeit unauffällig beobachten.
Es wurde heißer, und ich ging ins Bad, um mich einzucremen. Die Sonne war brutal, auch unter dem Schirm. Ich staunte nicht schlecht, als ich wieder bei meiner Liege war.
Er zog gerade das Shirt aus, ohne dass daraus eine Szene wurde.
Es war nicht so, dass ich ihn schön fand. Eher blieb etwas hängen, das ich nicht zuordnen konnte. Ich habe länger hingesehen, als nötig gewesen wäre.
Meine Arbeit rief, E-Mails, die nicht warten konnten. Trotzdem musste ich immer zu Tomasz schauen. Nicht, weil er schön war im Sinne von Fitness. Eher, weil der Körper benutzt aussah. Schwerer als Arno in den Schultern, jünger in der Bewegung. Ich wusste nicht, wie er ohne Hose aussähe, und genau das störte.
Ich habe öfter hingesehen, als der Laptop hergab. Es hat etwas mit mir gemacht, ohne dass ich das gut fand.
Der Gedanke, dass sie meinen Zustand erkennen und genau auf den Fleck im Schritt sehen, hat es nicht besser gemacht.
Ob sie etwas sehen: eher nicht. Dass sie es könnten, hat gereicht, damit ich die Beine nicht mehr ruhig hielt.
Sie haben mich angeschaut und dann wieder nicht. Ins Gesicht eher kurz.
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