Wie eine Entscheidung das Leben lenkt (fm:Verführung, 1784 Wörter) [4/7] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jan 05 2026 | Gesehen / Gelesen: 2577 / 1968 [76%] | Bewertung Teil: 9.28 (47 Stimmen) |
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Monika stand wie versteinert am Bordstein, während die Rücklichter des Taxis in der Dunkelheit verschwanden. Ihr war schlecht. Ein brennendes Gefühl stieg in ihrer Speiseröhre auf, und ihre Hände zitterten so stark, dass sie sie in den Falten ihres Kleides verbergen musste.
Warum ausgerechnet Alfredo?
Sie erinnerte sich an das letzte Mal, als sie ihm begegnet war. Es war die Weihnachtsfeier der Taxizentrale gewesen. Peter war kurz weggegangen, um Getränke zu holen. Die Musik war laut, ein schneller Rumba. Alfredo war plötzlich hinter ihr aufgetaucht, hatte seine kräftigen Hände fest um ihre Taille gelegt und sie an sich gezogen. Er hatte sie nicht tanzen lassen; er hatte sie gegen seinen Körper gepresst, so fest, dass sie seinen Gürtel und die Härte seiner Erregung spüren konnte.
Seine Hand war tiefer geglitten, hatte ihren Hintern geknetet, während er ihr heißen Atem ins Ohr blies: "Peter ist ein guter Mann, Monika, aber er ist... zu ruhig. Er weiß nicht, was eine Frau wie du braucht. Ein spanisches Herz, das brennt, das ist es, was du suchst."
Monika hatte versucht, sich loszureißen, doch er war stark. Er hatte seine Hand nach vorne geschoben und ihre Brüste über der dünnen Bluse gepackt, seine Finger fest in das Fleisch gegraben. Sie hatte ihm eine schallende Ohrfeige verpasst, so hart, dass ihr die Handfläche brannte. Alfredo hatte nur gelacht, sich die Wange gerieben und gesagt: "Ich liebe es, wenn du kämpfst, Chica. Ich versuche es wieder, wenn wir alleine sind. Und glaub mir, irgendwann wirst du mich anflehen."
Sie hatte Peter nie davon erzählt. Sie wusste, dass Peter Alfredo sofort angegriffen hätte. Und sie hatte Angst um Peter. In der Zentrale wurde gemunkelt, dass Alfredo enge Verbindungen zur organisierten Kriminalität, zur spanischen Mafia in Hamburg, hatte. Es gab Geschichten über "Pakete", die er in seinem Taxi transportierte, und über Männer in dunklen Limousinen, die ihn respektvoll grüßten. Peter war sportlich, ja, ein Kung-Fu-Kämpfer, aber er war ein ehrlicher Mann. Gegen jemanden wie Alfredo, der keine Regeln kannte, hätte er keine Chance gehabt.
Und jetzt hatte dieser Mann sie in der Hand.
Die Falle schnappt zu
"Oh Gott...", wimmerte Monika in die Stille der Nacht. Ein stechender Schmerz schoss durch ihre Schläfen. Es war kein gewöhnlicher Kopfschmerz; es fühlte sich an, als würde jemand einen glühenden Nagel in ihren Schädel treiben. Eine Migräne, ausgelöst durch puren, nackten Stress.
Ihr Kopf raste. Was würde Alfredo tun? Er würde Peter nicht einfach nur sagen, dass er sie gesehen hatte. Er würde es ausschmücken. Er würde von dem Kuss erzählen, von dem eleganten Mann, von der Weinbar. Er würde Peter suggerieren, dass sie ihn betrog - und Peter, der ohnehin schon misstrauisch war, würde ihm glauben. Warum sollte Alfredo lügen? Peter würde denken, Alfredo wolle ihn nur als Freund "warnen".
Sie sah sich selbst in der Falle. Wenn sie Peter jetzt die Wahrheit erzählte, würde er fragen, warum sie ihn belogen hatte. Warum sie von Ursula erzählt hatte, während sie sich mit ihrem Ex-Schwarm traf. Und wenn sie es nicht erzählte, würde Alfredo die Geschichte kontrollieren.
Sie torkelte fast zu ihrem Auto in der Tiefgarage. Die kühle Luft unter der Erde half nicht gegen das Pochen in ihrem Kopf. Sie setzte sich hinter das Lenkrad, doch sie startete den Motor nicht. Sie starrte auf das Armaturenbrett und versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen.
Ich muss Alfredo zum Schweigen bringen, dachte sie verzweifelt. Aber wie? Geld? Alfredo hatte wahrscheinlich genug durch seine dunklen Geschäfte. Drohungen? Sie war Anwältin, sie kannte das Gesetz, aber Alfredo lachte über das Gesetz. Sex? Bei dem Gedanken schüttelte es sie vor Ekel.
Sie wusste genau, dass Alfredo darauf spekulierte. Er würde versuchen, ihr Schweigen gegen ihren Körper einzutauschen. Er würde sie erpressen wollen, in sein Bett zu steigen, als Preis dafür, dass er Peter nichts erzählte. Die Einsamkeit der Lüge
Monika fühlte sich so schmutzig wie noch nie in ihrem Leben. Sie liebte Peter. Er war ihr Anker, ihr Si Hing, der Mann, der ihr 25 Jahre lang Treue und Sicherheit geschenkt hatte. Und sie hatte alles aufs Spiel gesetzt für ein Treffen mit einem Schatten aus der Vergangenheit, den sie eigentlich nur loswerden wollte.
Sie malte sich aus, wie Peter morgen von der Schicht kommen würde. Alfredo würde vielleicht sogar mit ihm zusammen in die Zentrale fahren. Er würde den Arm um Peters Schulter legen, ihn "Amigo" nennen und dann leise sagen: "Sag mal, Peter, hat deine Frau eine Zwillingsschwester? Ich habe heute Abend eine Frau gesehen, die sah aus wie Monika, aber sie war mit einem sehr reichen Typen in einer Weinbar... sehr vertraut, die beiden."
Peter würde explodieren. Nicht gegenüber Alfredo, sondern innerlich. Er würde nach Hause kommen, sie ansehen und in ihrem Gesicht die Bestätigung finden. Das Vertrauen wäre weg. Für immer.
Monika startete den Wagen. Ihre Hände zitterten so stark, dass sie Mühe hatte, den Schlüssel zu drehen. Während sie aus der Garage fuhr, fühlte sie sich wie eine Gefangene auf dem Weg zum Schafott. Der Jaguar XJS zu Hause, der so glänzte, die saubere Einfahrt, das Menemen im Müll - alles Symbole eines Lebens, das gerade im Begriff war, in sich zusammenzustürzen.
Sie musste einen Weg finden. Alfredo war ein Spieler, ein Erpresser, ein Parasit. Aber sie war Monika Meyer. Sie war eine der besten Anwältinnen der Stadt. Sie war eine Kämpferin.
Doch während sie durch die nächtlichen Straßen Hamburgs fuhr, war da nur dieses eine, hämmernde Gefühl in ihrem Kopf: Die Gewissheit, dass sie heute Nacht einen Pakt mit dem Teufel eingehen müsste, wenn sie ihren Himmel retten wollte. Und der Teufel sprach mit spanischem Akzent und fuhr einen hellen Mercedes mit der Nummer 412.
Der Plan im Nebel
Zu Hause angekommen, war die Wohnung dunkel. Peter war noch auf Schicht. Monika ging direkt ins Bad, schüttete sich kaltes Wasser ins Gesicht und starrte in den Spiegel. Ihre Augen waren gerötet, ihre Haut blass. Sie sah aus wie eine Frau, die ein Verbrechen begangen hatte.
Sie griff nach ihrem Handy. Sie hatte Alfredos Nummer. Jeder in der Zentrale hatte sie für Notfälle. Sie suchte den Kontakt: Alfredo (Taxi 412).
Ihr Daumen schwebte über dem grünen Hörer. Wenn sie ihn jetzt anrief, gab sie zu, dass sie Angst hatte. Wenn sie ihn anrief, begann das Spiel der Erpressung. Sie legte das Handy weg, nur um es Sekunden später wieder aufzuheben. Der Kopfschmerz war nun fast unerträglich, ein Pochen im Rhythmus ihres Herzschlags. Sie musste handeln. Sie konnte nicht einfach abwarten, bis Alfredo die Lunte an das Pulverfass legte.
Sie tippte eine Nachricht, löschte sie wieder, tippte erneut.
"Alfredo. Wir müssen reden. Allein. Wann hast du Pause?"
Sie schickte die Nachricht ab. In dem Moment, als das "Gesendet"-Häkchen erschien, wusste Monika, dass sie gerade die Tür zu einer Hölle geöffnet hatte, aus der es vielleicht kein Zurück mehr gab. Sie hatte sich nicht nur Ralf gegenüber devot gefühlt - jetzt lieferte sie sich einem Mann aus, der keine Gnade kannte.
Sie löschte die Nachricht sofort von ihrem Handy, für den Fall, dass Peter sie kontrollierte. Doch sie wusste, dass sie die Spur in ihrem Leben nicht so einfach löschen konnte.
Sie legte sich nackt ins Bett, so wie sie es immer taten, und wartete auf das Geräusch des Schlüssels in der Tür. Sie wartete auf den Mann, den sie liebte, während sie gleichzeitig Pläne schmiedete, wie sie den Mann betrügen konnte, der ihr Leben zerstören wollte.
Die Nacht war lang, und der Morgen würde Wahrheiten bringen, die Monika vielleicht lieber niemals erfahren hätte.
*** Fortsetzung folgt ***
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