Feuriges Griechenland / Kapitel - BETA - "Ausbildung" (fm:Lesbisch, 12701 Wörter) [13/13] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr_Empire | ||
| Veröffentlicht: Jan 11 2026 | Gesehen / Gelesen: 441 / 368 [83%] | Bewertung Teil: 9.00 (6 Stimmen) |
| Episode 2 - Erste Ernüchterungen | ||
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Kapitel 2 - Episode 2 - Erste Ernüchterungen
Die nächsten Tage sind für Markus alles andere als einfach.
Die Sonne scheint, als wolle sie die Welt vergessen machen - aber in ihm ist es grau.
Die Luft riecht nach Reinigungsmittel, Lavendel und dem salzigen Hauch des Meeres, der durch die Gänge zieht.
Doch Markus nimmt es kaum wahr. Er funktioniert. Er arbeitet. Er lächelt, wenn man es erwartet.
Manchmal, wenn er mit Cassiopeia das Laken glattzieht, erinnert er sich an ihre ersten Begegnungen - wie leicht und vertraut ihre Gespräche damals waren. Damals hat ihr Lachen ihn angesteckt, er fühlte sich sicher, fast leichtsinnig. Heute dagegen lasten die Worte unausgesprochen zwischen ihnen.
Cassiopeia ist freundlich wie immer; ihre Stimme klingt ruhig, ihr Gang ist federnd, und ein sanftes Lächeln umspielt ihre Lippen. Eine lose Haarsträhne fällt ihr über die Stirn, während sie sich mit einer fast spielerischen Leichtigkeit durch den Raum bewegt.
Aber Markus spürt etwas.
Sie sagt nichts. Aber ich glaube, ich enttäusche sie. Vielleicht nerve ich sie sogar.
Er sieht, wie sie ihn manchmal mustert - nicht kritisch, sondern abwägend. Die Stille zwischen ihnen wächst.
Sie merkt es. Sie merkt, dass ich nicht bei der Sache bin.
Und dann ist da Kassandra. Er sieht sie fast täglich. Sie riecht nach Meer, nach Kokos, nach etwas, das ihn innerlich aufwühlt. Manchmal huscht ein Lächeln über ihr Gesicht, das sofort wieder verschwindet, wenn sich ihre Blicke treffen. Er kann sie jederzeit ansprechen - sie hat es ihm angeboten. Doch jedes Gespräch bleibt an der Oberfläche, als gäbe es eine unsichtbare Grenze, die sie nicht überschreiten will. Jeder Versuch, ihr näherzukommen, wird abgeblockt; ihre Antworten wirken freundlich, aber zurückhaltend. Sie ist da. Und doch so weit weg.
Donnerstag
Die Sonne brennt durch die Fenster, das Licht tanzt flirrend auf den Fliesen. Der Duft von Zitronenreiniger sticht scharf in Markus' Nase und mischt sich mit der warmen, stickigen Luft des Zimmers. Cassiopeia ist schon beim Bett, ihre Bewegungen leicht, aber Markus bleibt am Türrahmen stehen, als hätte ihn der Geruch festgenagelt. Zögerlich geht er zu ihr.
"Markus, was ist los mit dir?" Cassiopeias Stimme klingt leise, fast wie ein Luftzug von der Klimaanlage, der kurz über seinen Nacken streicht. "So kenn ich dich überhaupt nicht."
Er schüttelt den Kopf, versucht mit einem angedeuteten Lächeln abzuwiegeln. "Was meinst du denn?" Seine Stimme ist verhallt, als fiele sie in einen leeren Raum.
"Du bist sonst immer voller Energie. Heute..." Sie kneift die Augen zusammen, mustert ihn. "Heute kommst du kaum hinterher, als würdest du am liebsten verschwinden."
"Quatsch, da ist nix", murmelt Markus, doch seine Hände zittern leicht, als er das Laken greift. Er hält sich an der glatten Baumwolle fest, als könnte sie ihn vor dem eigenen Chaos schützen. Sie streichen gemeinsam das Laken glatt - Cassiopeias Griff ist fest, seiner unsicher. Immer wieder sucht sie seinen Blick, doch er senkt die Augen, betrachtet die Falten im Stoff.
"Na los, sag schon... soll ich Kass etwas für dich ausrichten?" Sie sagt es mit einem schiefen Grinsen, aber ihre Stimme bleibt sanft.
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