Häutung- Time to Shine (Teil 3) (fm:Romantisch, 11416 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: elonagrey | ||
| Veröffentlicht: Jun 27 2026 | Gesehen / Gelesen: 102 / 75 [74%] | Bewertung Teil: 9.50 (2 Stimmen) |
| Clara und Manuel entdecken weitere spannende Seiten ihrer Beziehung, als sie an einer mehrtägigen Weiterbildung teilnimmt. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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sanft nach ihren Händen, drückte sie zärtlich.
Das war dann Clara doch etwas viel, auch wenn sie es auf eine angenehme Weise nicht störend oder gar als übergriffig empfand. „Ich bin müde. Ich gehe jetzt mal auf mein Zimmer!“ und verzog unsicher einen Mundwinkel. Ihr eigentlich beabsichtigtes Lächeln erschien ihr gehörig missraten, da weder Denken noch Sprechen, geschweige denn Fühlen bei ihr - nicht einmal in Ansätzen- in Einklang standen nach dem Prinzip: ich kann doch nicht wissen was ich denke bevor ich nicht gehört habe was ich gesagt habe.
Georges lenkte eingeschüchtert sofort ein. „Ja, du hast schon Recht. Lass uns zu Bett gehen. Morgen wird es wieder anstrengend“.
„Gute Nacht! Hab schöne Träume!“ griff Clara nach dem rettenden Strohhalm und verabschiedete sich hastig von Georges.
„Die werde ich sicher haben“ erwiderte Georges doppeldeutig, schloss seine Türe auf und mit einem letzten Gruß ging jeder seinen Weg.
Clara tapste wie ein kopfloses Schlossgespenst in Ihr Zimmer, richtete sich geistesabwesend für die Nacht, saß nun im Bett und wählte Manuel an.
„Hi mein Schatz! Schön dich zu sprechen und zu sehen. Wie war dein Tag? Wie lief´s?“ wollte Manuel über video call wissen und plapperte munter drauf los.
„Hallo Liebling. Alles bestens! Bei dir auch alles ok?“ stellte Clara sogleich eine Gegenfrage, um endlich wieder ins Hier und Jetzt zurück zu finden.
„Bei mir ist alles bei normal. Wenn du nicht da bist ist es arg ruhig und jetzt so im Bett alleine ist es komisch. Wir waren schon lange nicht mehr auseinander, muss ich feststellen. Erzähl von deinen Tag.“
„Der Tag war anstrengend, aber wirklich gut. Wir alle in der Gruppe wissen, was auf uns zukommt und alle sind hochmotiviert. Das macht schon Spaß, auch wenn es stressig ist. Dass das kein Spaziergang wird, war ja von Anfang an klar und jetzt geht es schließlich zum Endspurt!“
„Mit den Leuten kommst du klar?“ wollte Manuel wissen.
„Wie gesagt, die sind alle super nett. Mit einem Typen, Georges heißt er, verstehe ich mich richtig gut. Er arbeitet auch in einem Heim, vergleichbar dem, was ich zurzeit mache.“
Manuel wurde hellhörig. „Ah ja! Georges! Und ihr versteht euch gut? Ich muss mir aber keine Sorgen machen, oder?“
„Quatsch, natürlich nicht! Warum auch!“ kam es von Clara fast schon verräterisch schnell. Und selbst ihr nachgeschobenes Lachen klang längst nicht so natürlich wie beabsichtigt.
„Du magst ihn?“ fasste Manuel nach, dessen innerer Seismograph sofort ausgeschlagen hatte.
„Ja! Schon!“ stöpselte Clara unsicher rum, biss sich auf die Unterlippe und überlegte, ob sie nicht schon zu viel gesagt hatte. War Manuel eifersüchtig? Gefiel ihr das kleine Spiel, ihn eifersüchtig zu machen? Wie war das eigentlich mit Georges?
„Hast du denn mit ihm…?“ fragte Manuel vorsichtig.
„Hey, wo denkst du hin! Natürlich nicht! Wenn ich jemand nett finde knutsche ich mit jemand doch nicht gleich rum oder springe womöglich gleich mit dem in die Kiste! Und hör mal. Wir sind gerade mal ein paar Stunden hier“ lachte Clara etwas zu schräg.
Manuel hatten dennoch schnell eine Ahnung, woher der Wind wehte. „Na ja, hörte sich eben irgendwie so an, dass du ihn schon ´ganz schön` nett findest. Sieht er denn wenigstens gut aus?“ bohrte Manuel deshalb weiter.
„Hmmmh…“ überlegte Clara, was sie ihm nun sagen sollte. „Ja doch, ich find schon, dass er ein attraktiver Mann ist…!“
„… und den du nicht von der Bettkante stoßen würdest!“ ergänzte Manuel den Satz.
Clara wehrte sich brüst. „Ich habe doch dich. Und ich vermisse dich ganz arg!“
Manuel musste schmunzeln. „Kann es sein, dass du gerade ausgewichen bist? Würdest du denn wollen, wenn du die Gelegenheit dazu hättest, wenn du alleine wärest, ich meine, wenn wir nicht zusammen wären?“
„Ganz im Gegenteil. Früher hätte ich sicher gedacht: nicht schon wieder so einer! Der will mir nur an die Wäsche! Aber ich bin durch dich viel offener und vor allem mit mir selber nachsichtiger geworden. Es scheint ja durchaus Männer geben, die auf so auf Wuchtbrummen wie mich…- na du weißt schon. Doch ich würde inzwischen sicherlich eher selber bestimmen, wen ich an mich ranließe und wen nicht und nicht für den Nächstschlechtesten, wie ich es früher leider viel zu oft gemacht habe, die Beine breit gemacht habe.“
„Es ist lustig, wie du so rumeierst! Würdest du ihn denn ranlassen? Ja oder ja?“ versuchte Manuel, sie aus der Reserve zu locken.
„Nun - er könnte mir schon gefallen - wenn ich alleine wäre! Wenn! Und maximal nur dann! Ich spare mir meine Lust für dich auf. Und auf irgendwelche Sachen hinten rum- danach habe ich keinen Bedarf, dafür bist du mir viel zu wichtig und liebe ich dich viel zu sehr. Auf irgendwelche dramatischen Szenen, bei denen du Türschlösser austauscht, meine Sachen in Müllsäcke packst und bei meinen Eltern vor die Türe wirfst, schmutzige Trennungsgeschichten mit Detektiven und so weiter- das wäre es mir niemals wert“ versicherte Clara.
„Was hast du denn für abstruse Phantasien! Das würde mir im Leben nicht einfallen. Das empfände ich lediglich als die armselige Befriedigung einer eifersüchtigen und machohaften Eitelkeit. Aber es gibt wohl genug so kranke Typen mit diesen narzisstischen Störungen, die glauben, sie seien die Könige im Affenstall und hätten das Recht, nur weil man sich jemand anderen zuwendet, ihre Partner, die sie angeblich so lieben würden, vernichten zu müssen. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und den zerstöre ich. Aber lassen wir das! Wir kommen vom Thema ab.
Hinten rum mit jemandem- wie du das bezeichnest- und unser Vertrauen wäre tatsächlich auf eine harte Belastungsprobe gestellt! Da bin ich ganz bei dir. Für mich ist es jedoch weniger das Thema Eifersucht, sondern vielmehr die Themen Verlustangst und Ehrlichkeit. Ich würde mir wünschen, dass wir so ein Vertrauen zueinander hätten, dass wir uns selbst solche Dinge angstfrei erzählen könnten. Dass du auch mal mit jemand anderen… das ist für mich irgendwie weniger ein Thema! Schlimm wäre sicherlich, wenn sich bei mir Verlustangst breit machen würde und das käme bei einer Heimlichtuerei sicher sofort auf.
Doch wie wäre es mit vorne rum? Jetzt lass mich aber mal zusammenfassen: dieser Georges ist also ein sympathischer, netter Kerl, zudem verfügt er offensichtlich über so viel Anziehungskraft, dass er dich ganz augenscheinlich nicht kalt lässt. Ihr seid ja bis Sonntag dort. Würdest du denn wollen, wenn ich nichts dagegen hätte?“ breitete Manuel ihr seine Gedanken aus und betonte das du und das ich deutlich.
„Wie? Nichts dagegen? Verstehe ich das richtig? Du würdest nichts sagen, wenn ich dir erzählen würde, dass ich…? Bin ich dir gleichgültig oder bist du wirklich so tolerant?“
„Stopp. Stopp. Stopp! Falsch abgebogen. Du bist mir das Wertvollste auf der Welt. Gleichgültig? Wie kommst du da drauf! Ganz im Gegenteil. Ich liebe dich so sehr, dass ich möchte, dass vor allem du glücklich bist. Und wenn du es bist, dann bin ich es auch. Soll ich dir da irgendetwas verbieten? Ich kenne dich ja auch schon ein wenig und ich weiß inzwischen, dass du kein Kind von Traurigkeit bist. Und ich liebe genau das an dir. Du bist so ein unglaublich sinnlicher Mensch, dass ich dir das niemals verwehren könnte und ich möchte, dass es dir gut geht und du es dir gut gehen lässt. Ich höre bei dir doch das Gras wachsen. Möchtest du es mir ehrlich sagen: würdest du gerne mit diesem Georges? Jetzt mal ganz ehrlich!“
Clara hörte in aller Ruhe zu, überlegte, dann antwortete sie Manuel: „Ich darf dir das ganz ehrlich sagen?“
„Ja, natürlich. Unbedingt. Wenn du aber schon so fragst, dann weiß ich eigentlich bereits, was jetzt ziemlich sicher kommt! Aber sprich!“
„Also gut! Wenn du mich schon fragst: vorstellen könnte ich es mir mit ihm schon! Er hat schon was und umgarnt mich schon ganz schön…! Ich weiß aber nicht, ob ich das will!“ erklärte Clara ihm ihre Sicht.
„Meine Süße. Es wäre und ist ganz und gar deine Entscheidung. Von meiner Seite aus wäre das absolut in Ordnung. Eine Bedingung, nein, eigentlich nur einen Wunsch hätte ich aber. Würdest du mir dann alles offen und ehrlich erzählen?“
Clara wurde ganz heiß bei dem Gedanken. „Ich weiß doch gar nicht, ob ich so etwas wirklich wollte und es überhaupt so weit kommen würde. Vielleicht interpretiere ich zu viel in die Situation rein, da ich mich im Moment restlos untervögelt fühle. Manuel, Schatz, ich vermisse dich so. Und unser Gespräch macht das auch nicht gerade besser.“
„Gib´s zu. Du würdest gerne mit ihm…!“
„Ach Manuel. Ich möchte dich auf und in mir spüren. Aber ich muss es mir selber eingestehen, mit Georges mal… Ach Mist, Manuel! Was reden wir da nur für dummes Zeugs.“
„Du möchtest ihn aber auch spüren, stimmt´s? Bei den Männern in der Sauna hatten wir uns das nur vorgestellt. Aber jetzt, könntest du…“ ließ Manuel nicht locker, weil er ganz genau spürte, wie heftig es Clara umtrieb.
„Manuel, hör´ sofort auf. Lass das. Du machst mich ganz konfus. Ich will das nicht und doch laufe ich hier gleich aus.“
„Dich erregt das, dir vorzustellen, wie er ausgestattet ist und wie er dich verwöhnt? Aber ich höre schon auf. Genieße, wenn es sich ergibt, mit ihm die Stunden… und das Wichtigste- achte auf dich, denn du musst dich dabei wohl fühlen.“
„Täusche ich mich oder erregt auch dich der Gedanke, sollte ich mit Georges tatsächlich…“ forschte Clara nun nach seinen innersten Gedanken.
„Stimmt schon irgendwie. Es hat was, dass du von jemand anderen begehrt wirst, wir aber zusammengehören und das hoffentlich auch auf immer und ewig bleiben. Clara, ich liebe dich so sehr, dass ich gar nicht anders kann und will, dass du frei in deinen Entscheidungen bist, deinen Spaß hast und deine Erfüllung findest. Das hat nichts mit Unterwürfigkeit von mir zu tun oder dass ich gar ein Cucky oder Schlappschwanz bin, sondern es ist meine reine und unendliche Liebe zu dir. Das Einzige was ich mir in der Sache, wie gesagt, wünsche ist, dass wir immer ehrlich zueinander sind und offen miteinander sprechen können.“ schloss Manuel.
„Oh Manuel, seit ich dich kenne, war mir klar, dass du anders tickst als andere. Das zeigt es heute mal wieder überdeutlich. Aber genau deshalb liebe ich dich auch über alle Maßen. Ich könnte gerade heulen vor Glück. Womit habe ich das verdient, dass du so gut zu mir bist! Für mein Glück brauche ich nur dich und sonst niemanden!“
„Clara! Schatz! Danke für deine lieben Worte, doch es geht nicht ums `Brauchen´. Es wäre schlimm, wenn du so jemand wie Georges brauchen würdest. Ich hoffe doch schwer, dass unser Liebesleben für dich erfüllend ist. Das ist doch gar nicht das Thema. Du wirst sicher wissen wollen, wie er sich anfühlt. Alleine, dass wir jetzt so offen darüber sprechen finde ich wunderbar. Das ist es doch, was uns verbindet und unsere Beziehung noch tiefer werden lässt. Ich sehe es eher als Bereicherung für dich. Tatsächlich auch für uns! Dann lass dich doch darauf ein, wenn es für dich stimmig ist. Jetzt wünsche ich dir einen erfolgreichen Kursabschluss und- genieße die Stunden.“
„Ich würde mir wünschen, mit dir zusammen zu sein!“
„Wir sind doch zusammen. Jetzt und hier!“ stellte sich Manuel dumm.
„Du weißt ganz genau, wie ich das meine.“
„Ich kann mir schon denken, wie du das meinst. Mir geht es doch genauso. Viel zu gerne würde ich jetzt mit dir zusammenkuscheln und vielleicht auch mehr…!“
„Oh ja, vielleicht auch mehr, mein Schatz!“ seufzte Clara.
„Ich würde dich jetzt gerne streicheln und verwöhnen, dich spüren, ganz, ganz nah spüren!“
„Ich halte es nicht mehr aus. Wir sind so weit voneinander entfernt!“ jammerte sie.
„Dann sei doch gut zu dir. Stell dir vor, dass ich da bin, dass wir zusammen sind. Auf eine Art sind wir ja jetzt doch zusammen. Zeig mir, wie du es dir gut gehen lässt!“
„Du meinst ich soll jetzt…? Hier…? Also gut!“ Clara grinste ihm über ihren laptop zu, stellte ihn sich dann doch zwischen ihre Schenkel und schob sich das Nachthemd bis zu ihrem Hals hoch. „Siehst du mich? Ist es so gut für dich?“
„Perfekt. Und wie das gut ist!“
„Dann will ich dich aber auch sehen!“ machte Clara eine deutliche Ansage.
Auf der anderen Seite wurde es undeutlich, das Bild sauste über die Decke, den Schrank- oh wie spannend- doch dann stand der Bildschirm mit einem Mal wieder ruhig und Manuel hatte die Kamera sich ebenfalls zwischen seine Beine gestellt. „Besser?“
„Schon sehr viel besser! Mach´s dir, mein Schatz! Lass mich zusehen, wie du die Sache in die Hand nimmst“ und sie beobachtete nun gespannt, wie er seinen steifen Schaft umfasst hatte und begann ihn zu reiben. Clara hatte sich währenddessen auch in Position gesetzt und spielte nun an ihrem glitzernden, in rosa Samt ausgefütterten, Döschen. Mit wechselseitigen Anfeuerungen und Liebesbekundungen pushten sie sich langsam aber allmählich gegenseitig hoch. Beide starrten auf den Bildschirm, sie sah ihn zu, wie er sich seinen Schwanz wichste und er, wie ihre Finger mal schmatzend in ihrer Spalte verschwanden, dann wieder über ihre Perle sausten um im nächsten Moment wieder tief in ihr einzutauchen. Zwischendrin zog sie ihre Labien für ihn ganz weit auseinander, denn sie wusste, wie er die tiefsten Tiefen ihrer Rosenblüte liebte und wie es ihn erregte, wenn sie sich ihm so lasziv präsentierte.
„Das ist so geil!“ stöhnte er. „Mir kommt es gleich!“ Clara sah deutlich, wie sein Glatzköpfchen schon ganz feucht war.
„Ja! Zeig es mir! Zeig mir wie du spritzt! Stell dir vor, wie du mich vollspritzt! Spritz mir hin, wohin du willst! Ich will deinen Saft überall auf und in mir! Willst du mir in den Mund spritzen? Stell dir vor wie du mir deinen geilen Fickschwanz tief in den Rachen schiebst, du mir dein ganzes geiles Sperma in den Hals spitzt und mir das dann die Speiseröhre runter läuft. Das liebst du doch. Oder möchtest du in meinen Arsch, meine Möse oder in meine Speckfalten spritzen? Ich liebe deinen Kleister überall. Komm! Gib ihn mir! Zeigs mir!“ peitschte sie ihn an.
Manuel keuchte bereits schwer, aber auch Clara war inzwischen auf die Zielgerade eingebogen.
„Und du? Stell dir den Schwanz von Georges vor. Stell dir vor, wie er auf dich spritzt!“
„Du Sau! Was sagst du da! Oh Scheiße! Manuel! Gott, du elender Bastard! Willst du wirklich, dass wir miteinander ficken! Und ich erzähle es dir dann?“
„Ja, mein Schatz! Stell dir vor, wie ihr es miteinander macht!“
„Hör auf Manuel! Mir kommt es!“
„Ja, lass es dir kommen!“ Clara hatte nach der Flasche einer Körperlotion gegriffen, die sie noch auf dem Nachtkästchen stehen hatte und schob sie tief in sich rein.
„Stell dir vor, es ist seiner!“ keuchte er ihr zu. „Clara! Stell dir Georges Schwanz vor, wie er jetzt so in dir ist!“ Clara saß nur noch mit glasigem Blick da, schloss immer wieder mal die Augen, rubbelte sich wie von Sinnen mit der runden Kunststoffflasche. „Du Schwein! Ich soll mir vorstellen, wie mich Georges fickt!“
„Ja, mein Schatz, ja ich stell mir vor, wie er seinen Schwanz in dich rein rammt. Genau so!“ Manuel beobachte, besser wie in jedem Porno, wie sich Clara zum Finale mit der Linken die Flasche schmatzend raus und rein schob und gleichzeitig mit der Rechten ihren Klit im prestissimo reizte.
In mehreren Fontänen schoss das Sperma auf sein T-Shirt. Dieser Anblick war dann auch für Clara zu viel. Er hörte jetzt nur noch unterdrückte Schreie und Stöhnen- und einen verwaschenen Bildschirm. Erschöpft ließ er sich ins Sofa zurücksinken und wartete geduldig, da er eine deutliche Ahnung hatte, warum der Bildschirm blind war, und musste, so matt er im Moment war, grinsen, denn sie dürfte wohl den laptop zugesquirtet haben.
„Du ist echt unmöglich, Manuel! So kurz vor dem Finale kommst du mir mit diesem Georges um die Ecke! Es hat sich so falsch und doch so abgefahren gut angefühlt. Dieser Mix aus Beidem hat mir das Hirn weggeblasen!“
„Alles gut mein Schatz! Ein bisschen kenne ich dich nun auch schon und habe so eine Idee davon, wie du tickst! Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch! Wie verrückt! Das ist echt nicht mehr normal. Das tut schon fast weh! Danke, danke, danke, dass es dich gibt. Und danke für dein Vertrauen und die Freiheit die du mir gibst!“
„Das habe ich nicht nur im Rausch so daher gesagt! Ich meine es wirklich ernst! Ich wünsche Dir nun eine gute Nacht!“
„Dir auch eine gute Nacht!“
Als sie das Gespräch beendet hatten war Clara ganz wirr im Kopf, denn die Freiheit, die ihr Manuel gegeben hatte, verunsicherte sie seltsamerweise momentan mehr, als dass sie sich frei fühlte.
Wer frei ist, hat die Wahl, aber eben auch die Qual, sich zu entscheiden. Das fordert den eigenen Verstand und die Übernahme von Verantwortung für sein Tun. Sie konnte sich nicht bequem auf jemand anderen berufen. Durch Manuel war sie frei von äußeren Einschränkungen und hatte zugleich die Freiheit, über sich selbst zu bestimmen. Frei zu sein ist anstrengend, aber aus Bequemlichkeit deswegen lieber fremdbestimmt sein?
Wie heißt es doch: die eigene Freiheit endet dort, wo die des Nächsten beginnt, sinnierte Clara. Und er gibt mir die Freiheit. Er lässt mich fliegen und so kehre ich gerne zu ihm zurück. Mit ihm bin ich freier, als wenn ich alleine bliebe. Was wäre, wenn er das auch für sich in Anspruch nehmen würde? Könnte ich so tolerant sein wie er? Vielleicht sogar. Ehrlichkeit, Offenheit, keine Verlustängste haben müssen… sie lächelte vor sich hin und gluckste vor Seligkeit.
Diesen Georges empfand sie schon als sehr attraktiv und sie war sich inzwischen ziemlich sicher, dass er offen für mehr war. Wollte sie was mit ihm anfangen? Sie musste sich in ihrem tiefsten Inneren eingestehen, dass allein nur die Vorstellung, dass Georges auf ihr liegt und sie ihn zwischen ihren Schenkeln spürt, gewaltig aufwühlte, doch der Tag forderte sein Tribut: Daher legte sie erschöpft ihren wieder sauber gewischten Laptop zur Seite und knipste entkräftet das Licht am Bett aus.
<<Heute wird das nicht mehr entschieden und morgen wird man sehen.>> Sie wollte es darauf ankommen lassen. Und wenn sie sich alles nur eingebildet hatte? Sie hatte ihre Rechte zwischen ihre Schenkel gelegt, streichelte sich noch etwas, träumte sich zu Manuel hin, doch überlagernd zuckten wie Gewitterblitze, die für Sekunden selbst dunkelste Ecken ausleuchten, immer wieder Bilder von Georges dazwischen.
So geliebt zu werden wie von Manuel und so umgarnt zu werden wie von Georges zauberte ihr ein seliges auf die Lippen.
Der zweite Seminartag
Im Frühstücksraum saßen kaum noch Seminarteilnehmer, so konnte sie in aller Ruhe das reichhaltige Buffet und ihren schwarzen Tee genießen und war froh, erst einmal alleine ihren Grübeleien nachhängen zu können. Der Schulungstag war wieder anstrengend, da sehr viele Themen wie in einem zu schnell laufenden Film durchgepeitscht wurden. Gleich in der ersten Pause kam Georges auf sie zu.
„Guten Morgen. Gut geschlafen?“ flötete Georges unbeschwert.
„Guten Morgen. Ja habe ich, danke! Und du?“ fragte Clara, ehrlich interessiert, bei ihm nach.
„Ich?“ er grinste verschmitzt. „Ich habe sehr gut geschlafen und habe, so wie du mir gewünscht hast, sehr schön geträumt!“
„Das freut mich für Dich. Ich glaube, ich will jetzt gar nicht wissen, von was du so geträumt hast!“ Clara wunderte sich über sich selber, wie sie bereits am frühen Morgen, mitten in einer Seminarpause, in diesen Flirtmodus verfallen konnte.
Georges zog die Augenbrauen erstaunt hoch. „Oha, Clara, aber das ist wirklich nichts für 10°° Uhr morgens!“ und setzte sein breitestes Lächeln auf. Gott dieses Lachen und diese strahlenden Zähne, durchzuckte es Clara. Geht das schon wieder los.
„Gleich so schlimm?“ stichelte sie, blickte schmunzelnd über den Tassenrand, trank ihren Tee leer und ging wieder in den Seminarraum zurück. Georges saß heute etwas weiter weg, worüber sie froh war, denn sie wollte und musste sich auf den Kurs konzentrieren. Und das schien ihr nur realisierbar, wenn sie wenigstens ein Mindestmaß an räumlicher Distanz zwischen ihnen einhielt, selbst wenn sie sich dabei ertappte, dass sie mit ihren Gedanken trotzdem immer wieder abschweifte.
Sie benötigte dringend Zeit für sich und erst einmal Abstand zu der ganzen Situation, da der Kurs nicht nur sehr fordernd war, sondern auch die Angelegenheit mit Georges nicht gerade dazu angetan war, ihre Aufmerksamkeit auf die Weiterbildungsthemen zu fokussieren. Erst recht nicht nach dem gestrigen Telefonat mit Manuel. Daher nahm sie ihr Mittagessen nur schnell zu sich und flüchtete nahezu auf ihr Zimmer. Sie musste jetzt alleine sein, stellte die Uhr auf ihrem Handy, aktivierte den Flugmodus, warf die Kleider achtlos zur Seite, streckte sich im Bett aus, hatte die Schenkel schon auseinander geklappt und ihre Finger lagen bereits auf ihrer feuchten Perle, doch in ihrem Kopf herrschte komplettes Chaos, auch wenn sie sich nichts sehnlicher als Entspannung wünschte. Unverrichteter Dinge tauchte sie in einem wohltuenden Powernap ab. Nach einer kurzen heißen Dusche genoss sie in dem parkähnlich angelegten Klostergarten noch ein paar Schritte, um sich wenigstens halbwegs zu sortieren und um sie auf den Nachmittagsunterricht einzustellen. Sie hatte das Gefühl, dass ein einziger Windstoß gereicht hatte, alle ihre wohlsortierten Gedanken überall hin zu verstreuen.
„Ach da bist du ja! Ich hatte dich schon vermisst!“ lief sie Georges in die Arme, als sie den Flur zum Unterrichtsraum lang ging.
„Brauchte etwas Auszeit. Du hast mich vermisst?“
„Clara! Natürlich habe ich dich vermisst. Die Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen sind schon in Ordnung, aber du bist halt besonders nett!“
„Nett? Ist das nicht der kleine Bruder von…?“ stichelte sie.
Georges hob abwehrend die Hände und blickte sie entsetzt an. „So habe ich das doch nicht gemeint! Wie soll ich denn sonst sagen? Du bist mir einfach die Liebste hier und ich finde dich wahnsinnig… sympathisch! Besser?“ versuchte Georges die Kurve zu bekommen.
Clara musste herzhaft lachen. „Geht doch! Ja! Besser! Viel besser! Oh du Charmeur. Na gut! Aber du bist mir auch sehr sympathisch. Doch das Thema müssen wir jetzt fürs Erste vertagen. Wir sollten nun rein. Es geht weiter!“
Abendwanderung
Clara und Georges suchten sich beim Abendessen einen gemeinsamen Tisch an den sich auch andere aus dem Kurs mit dazu setzten, was zwar eine fröhliche Runde ergab, aber jeder von dem Beiden spürte, dass sie Redebedarf unter vier Augen hatten.
Georges ergriff die Initiative: „Wollen wir nachher noch ein Stück spazieren gehen? Mir raucht der Kopf von der vielen Theorie den ganzen Tag und jetzt gleich wieder mit den anderen… ich weiß nicht!“
Clara nickte zustimmend. „Ja, das können wir gerne machen. Hinter dem Kloster müsste ein Wanderweg vorbeiführen, der wohl etwas bergan geht, aber laut der Wanderapp dafür nach kurzer Strecke eben wird und angeblich dann einen schönen Ausblick bieten soll. Wollen wir das ausprobieren?“
„Perfekt. Das hört sich richtig gut an! Ich ziehe mir nur noch feste Schuhe an und schau, ob ich noch was Trinkbares auftreiben kann. In 10 Minuten hier?“ freute sich Georges.
„Bis gleich!“ verabschiedete sich Clara, um sich selber auch noch schnell zu richten. Es war noch nicht allzu spät und schön mild. Sie schminkte sich ihre Augen, zog Lidschatten und Wimpern nach, ebenso ihre Lippen.
Seit sie mit Manuel zusammen war, hatte sich nicht nur ihr Inneres sondern auch ihr Äußeres mehr und mehr gewandelt. Ging ihre Kleidung früher gerade noch als pragmatisch durch waren inzwischen die unförmigen Sackkleider oder dergleichen, die wirkten, als ob man diese nur gerade so auf einen Wäscheberg geschmissen hätte und den farblichen Charme eines verregneten trüben Novembertages hatten, aus ihrem Schrank verbannt. Frische Farben, figurbetont, keck bis provokativ aufreizend war nun angesagt. Dann änderte sie das Kassengestell gegen eine modische Butterfly Brille und begann sich erst zögerlich, doch dann immer mutiger zu schminken.
Sie öffnete ihre streng zurückgebundenen Haare, die nun lang, schwarz und glatt wie ein Wasserfall über ihren Rücken flossen. Ihren bunten, wadenlangen Rock ließ sie, ebenso wie ihr bequemes T-Shirt an. Frischer Slip? Könnte Sinn machen. Wer weiß…überlegte sie und grinste vor sich hin, als sie sich den schwarzen Hipster mit dem Spitzenbesatz über ihre breiten Hüften zog.
Nachricht von Manuel auf dem Handy: << Genieße den Abend. Du weißt, was ich meine… Ich liebe dich!>>
<<Ja, mache ich! Danke! Du bist der Wahnsinn! Ich liebe dich! Vergesse das nie, nie, nie!>> Clara verzierte ihre Nachricht noch mit etlichen Herzen und Kuss-Emojis.
Ihr klopfte das Herz selber bis zum Hals. Sie hatte jetzt gleich ein Date mit Georges und das ganz sicher nicht einfach nur so, denn daran ließ sich nichts mehr schönreden. <<Was würde sein, wenn Georges und sie wirklich…? Clara! Denk nicht so viel nach. Lass es einfach auf dich zukommen. Am Ende ist alles ganz harmlos und unverbindlich- wer weiß! >> zürnte sie mit sich.
Eine Wasserflasche und ein leichtes Windblouson stopfte sie vorsorglich in ihren kleinen Rucksack und schon war sie am Eingang. Georges kam im selben Moment voller Elan um die Ecke und sie machten sich sogleich auf den Weg, denn sie wollten, wie in einer stillschweigenden Übereinkunft, niemanden neugierig machen und alleine losziehen.
Nach einer längeren Strecke bergan, die sie nahezu schweigend verbrachten, wurde der Weg flacher. Das Kloster hatten sie längst hinter sich gelassen und wanderten durch einen kühlen Wald. Clara hatte zu ihren Atemrhythmus gefunden und konnte endlich die würzige Luft, das Vogelgezwitscher, das Rauschen der Blätter und letztlich auch die Präsenz von Georges genießen. Die Bäume wurden weniger und dann war mit einem Mal der Blick in das nächste Tal frei. Beide freuten sich, dass sie es geschafft hatten und umarmten sich herzlich. Eigentlich wäre genau jetzt der Moment gewesen, sich wieder freundschaftlich zu lösen, aber sie blieben einfach nur Arm in Arm stehen.
„Es ist schön, so mit dir hier zu sein!“ raspelte Georges Süßholz.
„Ja, mit dir auch!“ bestätigte Clara.
Georges Hände streichelten vorsichtig Claras Rücken und über die Oberarme. Wie gelähmt stand sie da, unfähig etwas zu unternehmen.
„Was machst du da?“ wollte Clara wissen.
Georges suchte ihren Blick. „Wenn mich nicht alles täuscht, dann streichle ich gerade eine wahnsinnig sympathische, interessante und schöne Frau!“
Als Clara das hörte zuckte sie innerlich zusammen. Das waren doch früher die Situationen, die bei ihr ganz automatisch einen Fluchtreflex auslösten. Manuel lief für sie außer Konkurrenz und spielte in einer anderen Liga. Aber jetzt Georges? Sie blieb tapfer, rannte nicht davon, schrie nicht, sondern wartete einfach nur tapfer ab, bis sich ihr Puls wieder auf eine halbwegs normale Schlagzahl reduziert hatte, denn so aufgeregt wie sie war im Moment war, schien ein klares Denken irgendwie unmöglich.
Georges war sensibel genug, um zu spüren, dass was nicht stimmte. „Unangenehm? Entschuldige bitte. Es fühlte sich so gut an. Ich dachte…“ er stockte und vervollständigte kleinlaut. „Ich dachte, es wäre für dich angenehm!“ und war bereits dabei, wieder auf Distanz zu gehen.
„Nein, Georges, es ist nicht wegen dir oder dass wir jetzt so dastehen. Das ist angenehm, sehr sogar. Es ist wegen mir. Wegen meiner Figur hatte ich, bis ich meinen Mann kennenlernte, immer wahnsinnige Komplexe. Und es ist für mich nicht alltäglich, dass man mir Komplimente macht.“
„Clara. Was sagst du da? Du könntest ein Model sein, ok vielleicht plus size, aber ja doch, du siehst wirklich verdammt gut aus! Das solltest du eigentlich schon wissen! Du bist verheiratet?“
„Ja. Ist das ein Problem?“
„Ich weiß ja nicht. Ist es denn für dich ein Problem? Und dass wir hier so stehen? Ist es denn keines?“ fragte Georges unsicher nach.
„Und was ist mir dir? So jemand wie du wird doch nicht solo sein?“
„Doch- ich bin und lebe alleine. Das ist eine andere Geschichte. Das passt jetzt nicht hierher“ schnappte Georges schmallippig, um sich dann wie um sich selber einen Ruck zu geben lächelte. Und…“ er zögerte. „Darf ich dir noch ein Kompliment machen?“
„Ja, was denn?“ grinste sie ihn an.
„Aber nicht böse sein, wenn ich das jetzt sage!“
„…wird ja wohl nichts Schlimmes ist!“ taxierte sie ihn mit einem skeptischen Seitenblick.
„Nein, natürlich nicht. Es ist… du bist…ach, ich weiß nicht, ob das angebracht ist. Also gut: ich finde dich unglaublich sinnlich.“
„Sinnlich?“ fragte Clara skeptisch nach, als ob sie nicht richtig gehört hätte, die aber sehr wohl verstanden hatte.
Der arme Georges war ganz nervös und hibbelig. „Ja, du hast eine unglaublich erotische Ausstrahlung!“ stöpselte er geradezu hilflos herum, dass Clara ihm richtig leidtat.
„Schön, wenn du mir so etwas sagst! Ich hoffe aber nicht, dass du dich in mich verlieben willst!“ schlug Clara gleich mal vorsorglich einen Pflock ein.
„Nein, Clara! Ich habe schon verstanden. Du hast einen Mann. Natürlich gefällst du mir wahnsinnig! Das stimmt schon! Aber keine Sorge. Ich bin alt genug, um mich selber einzuschätzen.“ was Georges damit meinte, ließ er offen. Sie ging darauf auch nicht näher ein, denn sie hatte den Eindruck, dass etwas tief Vergrabenes in ihm schlummerte, über das er, zumindest im Augenblick, nicht sprechen wollte oder konnte.
Jetzt war es an Clara, ihn ganz fest an sich zu drücken. „Wenn du möchtest, dann mach weiter, wo du eben aufgehört hast! Das fühlte sich gut an!“
„Hast du nicht eben gesagt, du wärest…?“
„Verheiratet?“ vervollständigte sie seinen Satz. „Alles gut. Manuel, mein Mann, und ich haben unseren eigenen Weg!“ lächelte sie ihn undurchsichtig wie eine Sphinx an, löste sich etwas von ihm, nahm seine beiden Hände in die ihren und legte sie sanft auf ihre Oberweite.
„Gib´s zu. Das willst du doch, oder? Aber, Georges, ich will es auch! Nimm sie, wenn du möchtest!“ Erst streichelte er diese unsicher, doch dann griff er mutig zu.
„Clara!“ seufzte er. „Du bringst mich um den Verstand!“
„Gefallen sie dir?“
„Gefallen? Du machst Witze! Sie sind unglaublich, wie alles an dir. So groß, so schön und wenn ich die jetzt so spüre, wohl auch so fest.“
„Darf ich?“ fragte Georges, als ob er ein Geschenk zum Auspacken erhalten hätte. Das Shirt und der BH waren zwar im Weg, aber niemals ein wirkliches Hindernis, denn schon schob er das Hemd und den Halter sanft zu ihrem Hals hoch. Ungehindert tastete nun Georges mit nervösen Händen Ihre leicht nach unten gesackten, wuchtigen Bällen ab, als ob sie zerbrechlich wären und als er ihre rau gekräuselten Spitzen streifte zog Clara scharf Luft ein.
„Sie sind wunderbar!“ und er beugte sich, nahezu einen Reflex folgend, zu den haselnussgroßen Zitzen runter, um sie sich in den Mund zu ziehen. Sie bekam butterweiche Knie, als sein Kauen und Zuzeln ihr ohne Umwege auf gerader Bahn in den Unterleib schoss. Fordernd und zärtlich zugleich knetete er sie voller Hingabe während sie ihn immer wieder liebevoll über seine vollen schwarzen Haare streichelte. Eine freie Hand von ihm stibitzte sich nun unter ihren Rock, stich ihr über ihre Waden und dann über ihre Schenkel.
Georges ließ vorerst von ihren Brüsten ab und richtete sich auf. „Ist das in Ordnung für dich?“
„Und wie das in Ordnung ist. Deine Hände sind mir überall willkommen!“, bestärkte ihn Clara in seinem Forscherdrang.
Seine Hand hatte inzwischen ihren Hintern erreicht und genoss es, ihr erst die eine, dann die andere Pobacke zu packen und im Wechsel durch zu kneten. Er streifte mit dem Finger auch in ihre Kerbe, sie spürte wie er am Grunde des Tales auch neugierig etwas weiter tastete, bis er, zum Leidwesen von Clara, von diesem Ausflug abließ und seine Hand über ihre Hüfte nach vorne glitt. Clara stand lichterloh in Flammen, denn sie kannte das Ziel, aber sie musste sich in süßer Qual lange gedulden, da er erst einmal nur über die Innenseiten ihrer Oberschenkel strich, dann über das weiche Polster ihres Venusberges wanderte, diesen mit leichtem Druck mehrmals durch seine Hand rollen ließ, um dann verträumt immer wieder den unteren Schwung ihres Bauches nachzuzeichnen.
„Ich mag das!“ hauchte er nahezu tonlos, umschmeichelte und massierte mit seiner ganzen Hand zärtlich diese weiche mollige Welle, vergrub seine Finger in ihre Falten, fuhr in ihnen spielerisch entlang, kniff dann immer wieder sanft ihre Röllchen.
<<Muss er ausgerechnet da hin fassen!>> Clara presste ihre Lippen gewaltsam aufeinander, ermahnte sich zur Ruhe, damit ihr am Ende nicht doch noch ein stacheliger Spruch rausrutschte, denn immer noch schlummerten alte Muster in ihr, die nur darauf warteten wie eine Eiterbeule hässlich aufzuplatzen.
Er wusste ja im Prinzip, dass sie figürlich keine Ameise war und müsste sie ja weder ausgerechnet da streicheln noch weiter machen, wenn es ihm nicht gefallen würde!
<<Lass ihn einfach nur machen, wenn ihm das gefällt! Dann soll er halt meinen Speck kneifen. >> Sie versuchte nahezu krampfhaft, sich selber zu besänftigen.
Manuel möchte das schließlich auch. Manuel! Ihr schoss siedend heiß die Hitze ins Gesicht. Was machte sie da eigentlich! Aber hatte Manuel sie nicht mehrfach aufgefordert, sie solle genießen, was immer passiert? Diese Schrecksekunde, von der Georges nichts mitbekam, hatte nur einen kurzen Moment Bestand, denn Georges umgarnte sie so unendlich sinnlich, dass sie der Situation einfach nur erliegen konnte und in ihrer aufwallenden Lust geradezu weggespült wurde. Und wie gut er es machte. Er streichelte sie nun überall. Ihre Brüste, ihre Lenden, umschmeichelte mit den Händen ihre Kurven, umfasste überall ihre Wülste und knetete diesen sanft. Immer und immer wieder und immer intensiver. Sie war Wachs in seinen Händen.
„Du bist so weich und so schön! Noch viel schöner, wie ich mir je hätte vorstellen können!“ flüsterte er.
Clara schob ihn ein wenig von sich weg, aber nur, um an seine Hose zu kommen. „Gleiches Recht für alle!“ zippte ihm den Reißverschluss auf und fand schnell, nach was sie gesucht hatte. Auch wenn er längst nicht das Format von Manuel hatte, aber der Reiz des Neuen, des Anderen, war genau der magische Moment, um den Schwanz eines eigentlich vollkommen fremden Mannes in der Hand zu halten. Sie umfasste ihn, zog ihn blank, dann beugte sie sich zu ihm runter, leckte kurz und schob ihn sich in den Mund, sodass Georges die Luft wegblieb, dann trällerte sie mit ihrer Zunge um seinen Schaft, während sie mit Zeigefinger und Daumen erst einmal nur auf Entdeckerreise langsam auf und ab strich.
„Du bist so gut!“ stöhnte er das ein ums andere Mal. „Meinst du wir könnten…!“
„Nicht hier. Ich würde das gerne mit dir genießen! Später! Vielleicht! Wenn du dann noch kannst…!“ und rieb seine Stange nun in einem erhöhten Tempo, schob ihn in die Furche ihrer großen schaukelnden Brüste und presste die weichen Kissen zusammen, damit er sich an ihrer weichen Haut genüsslich reiben konnte.
„Mach!“ forderte sie ihn auf. Georges begann daraufhin erst sanft, dann immer heftiger seine Klinge in der Enge ihrer Busenspalte zu wetzen.
„Aber…!“
„Wie? Soll ich aufhören?“ spielte sie die Unschuldige.
Ja. Nein. Ach, was weiß ich. Du machst das so... Vorsicht mir…!“ weiter kam er nicht mehr, da von einem Moment zum anderen ein unbändiges Reißen und Zucken ihn durchfuhr. Alles in ihm zog sich auf einen Punkt zusammen und schon klatschten mehrere Spritzer auf die frei vor ihm baumelnden Brüste, bis die restlichen Säfte über ihren Handrücken liefen und einladend glitzerten. Sie überlegte kurz, dann leckte sie sich ihre Hand sauber, um seinen Geschmack zu testen, zeigte ihm die Glibberflocken auf der rausgestreckten Zunge, denn sie musste sich eingestehen, dass sie sich, seit sie mit Manuel zusammen war, zu einen regelrechten Spermajunkie entwickelt hatte.
Georges kam aus dem Stauen nicht raus.
„Geht es dir jetzt besser?“ wollte Clara von ihm wissen.
„Moment. Ich muss mich kurz hinsetzen. Mein Kreislauf- puh!“ er grinste sie verlegen an. „Du bist schon so eine. Das muss ich ja schon sagen. Du hast jetzt was gut!“
„Wir rechnen aber jetzt nicht gegeneinander auf! Ich fand es schön, dir eine kleine Freude zu machen. Und ob ich was guthabe? Sicher nicht. Aber wer weiß! Vielleicht können wir ja nochmals darauf zurückkommen oder sehen wir uns heute Abend gar nicht mehr?“ foppte sie ihn.
„Heute Abend? Du meinst…?“ war Georges baff.
„Was meine ich denn?“ spielte Clara mit ihm wie die Katze mit der Maus.
„Vermutlich nichts Besonderes!“ konterte Georges ertappt und verlegen. „Sag mal… dürfte ich dir noch einen Kuss geben? Eine kleinen. Nur einen klitzekleinen. Ich meine, an einer ganz speziellen Stelle?“
„Wie? Jetzt? Hier?“ die Avancen von ihm waren Clara sofort klar. Da sie nicht sofort blockte, wertete er es als stillschweigende Zustimmung.
„Möchtest du dich dort vielleicht an den Hang hinsetzen?“ Clara tat wie er es wünschte und setze sich ins Gras.
Vorsichtig schob er den Rock hoch und das Höschen runter, streichelte ihre nun freiliegenden Knie, drückte sie vorsichtig auseinander, kauerte sich zwischen sie, küsste ihre Waden und die Schenkel, drückte sie noch mehr auseinander. Die Abendsonne hatte alles in ein warmes goldenes Licht getaucht, was Georges schwer forderte, um nicht sogleich seinem Schatten zu folgen, um sie genauso zu bedecken.
„Das ist aber schon mehr als ein Kuss!“ In Clara brodelte es, als er an den Innenseiten ihre Beine hochstrich und einen Kuss nach dem anderen setzte. Sie stützte sich nach hinten ab und präsentierte ihm ihre ganze Pracht, wobei die Sonne stärker als jeder Theaterscheinwerfer das feinste Haar und sanfteste Fältchen ihres wie von Millionen Brillianten glitzernden Feuchtgebietes hell erleuchtete.
„Ich bin doch erst auf dem Weg. Das sind alles nur Etappen!“
„Ach so! Ja dann!“ zog Clara tief Luft ein und musste versuchte, gelassen zu bleiben.
Georges küsste ihren Bauch, hob ihn an, damit er an ihr Allerheiligstes kam und drückte seinen Kopf zwischen ihre weichen, mächtigen Pförtner. Clara hatte sich erst gar nicht die Mühe gemacht mitzuzählen wie viele Finger er inzwischen in ihr hatte, denn nun spürte sie seine Zunge an und in ihrer Spalte und schmolz wie Eis in der Sonne dahin. Mit jedem Zungenschlag peitschte er den Brummkreisel ihrer Lust weiter an. Ihr Atem flog, sie konnte jetzt nicht mehr aufhören, wollte es auch gar nicht mehr. Von wegen ein Kuss! Gefühlt Tausende und Abertausende davon berauschten sie, die Lust stieg an wie schwellendes Hochwasser, machte sie besoffen und stürzte sie in den donnernden Wasserfall ihres Sinnestaumels. Immer wieder leckte seine Zunge, immer wieder von Neuem zog der kreisende Strudel sie in die Mitte zurück. In rasender Geschwindigkeit explodierte ein Feuerwerk nach dem anderen in ihr. Wie lange ging das schon? Sie hatte längst das Gefühl für Raum und Zeit verloren, als Georges endlich langsamer machte, ihr zum Abschluss noch ein letztes Mal ihren zitronigen Schleim wegschleckte, ihr einen dicken Smack auf ihre Spalte gab, um dann, frech schmunzelnd, zwischen ihnen Schenkeln, verschwitzt und patschnass, aufzutauchen. Clara lag kraftlos und völlig zerschlagen im Gras, streckte alle Viere von sich, als Georges sich neben sie setze.
Sie drehte den Kopf zu ihm und grinste ihn an. „Du alter Lügner! Ein Kuss nur? Aber alles gut. Ich hätte mein Kribbeln vermutlich eh nicht bis heute Nacht ausgehalten! Und es sich alleine machen? Da war das schon viel besser und es war wunderschön! Ich danke dir!“
Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, als sie sich wieder auf den Rückweg machten. Sie bekamen gerade noch etwas zum Abendessen, was sie mit Heißhunger verschlangen, doch der Vorteil war, dass sich fast niemand mehr im Speiseraum aufhielt und damit den neugierigen Blicken und sicherlich unnützen Fragen entkamen.
„Was machen wir nachher?“ fragte Georges.
„Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich auf die Gruppe keine rechte Lust. Wir werden uns aber wohl zeigen müssen. Es ist ja immerhin der Abschlussabend. Ich würde es vorziehen, dann nicht so lange zu bleiben.“
„Du sprichst mir aus der Seele. Jetzt mache ich mich erst einmal frisch und wir können uns ja dann im Kaminzimmer bei den Anderen treffen.“
Kaum im Zimmer setzte sich Clara in den Stuhl und rief Manuel an:
„Hallo mein Manuel-Schatz! Wie geht es dir? Was treibst du so?“
„War ein braver Hausmann, habe die Wohnung sauber gemacht, war einkaufen, dann war ich beim Sport und habe im Homeoffice noch etwas an dem neuen Projekt gearbeitet. Jetzt gammele ich faul auf dem Sofa und freue mich, deine Stimme zu hören. Was war bei dir heute?“
Clara überlegte, was sie ihm erzählen wollte, dann erzählte sie zusammenfassend: „Das Seminar ist extrem fordernd. Das soll alles für die Prüfung in meinen Schädel! Puh! Aber ich habe ja ein Ziel und ein Ende ist in Sicht!“
„Bist du heute wenigstens noch etwas vor die Türe gekommen? Es ist ja für diese Jahreszeit heute richtig schön gewesen und war auch mild.“
Jetzt wird es ernst, wurde es Clara dann doch etwas bang, doch blieb sie vorerst allgemein: „Ich war mit Georges noch ein bisschen spazieren! Waren an einem schönen Aussichtspunkt.“ Sie schickte ein Landschaftsfoto.
„Richtig idyllisch!“
„Ja, war es wirklich. Und…“ ihr Redefluss stockte dann, sie räusperte sich verlegen, wie um Zeit zu gewinnen erst einmal, doch dann nahm sie allen Mut zusammen: „wir hatten uns ja versprochen, alles zu erzählen! Es ging bei dem Spaziergang mit Georges schon ziemlich weit. Na ja, nicht so ganz weit, wie du vielleicht denkst, aber war doch sehr intensiv.“
Manuel ging auf ihre Unsicherheit erst gar nicht ein und fragte interessiert nach: „War es schön für dich? Er hat dich hoffentlich gut behandelt?“
„War schön und Georges ist sehr aufmerksam, doch ich sollte jetzt zum Abendessen. Es trifft sich danach der ganze Kurs. Es ist ja der letzte Abend. Hören wir uns morgen früh? Und Manuel: ich liebe dich über alles in der Welt!“
„Auch wenn ich denke, das zu wissen, ist es schön, es immer wieder von dir zu hören. Vor allem wenn du dich mit diesem Georges gut verstehst und ihr euch offensichtlich schon sehr nahegekommen seid. Aber Clara, glaube mir, ich liebe dich auch ohne Ende. Genieße den Abend mit deinem Kurs und- wie dir danach ist, auch mit Georges. Ich setzte dir keine Grenzen und setze du dir selber bitte auch keine. Ganz im Gegenteil, probiere dich wirklich aus, mach all die verrückten Dinge, die dir, die euch, einfallen. Stell dir einfach vor, wie sind in einem Club und ich bin einfach nur nebenan.“
„Manuel, mein Schatz! Danke für Deine Liebe und dein Vertrauen. Du machst mir, wenn du so etwas sagst, das Herz leicht. Vorhin wollte ich echt noch alles sein lassen und hatte dir gegenüber ein so blödes flaues Gefühl im Magen, aber jetzt kann ich mich, glaube ich, auf den Abend sogar freuen.“
„Das sollt du nicht haben! Du solltest jetzt, glaube ich, wohl los. Wir sprechen uns! Ich wünsche dir jetzt einen wunderschönen Abend. Und genieße ihn wirklich unbeschwert.“ Mit einem wechselseitigen Luftkuss beendeten sie das Gespräch.
Clara schüttelte nur den Kopf über das Gespräch eben. Ein Blick auf die Uhr bestätigte ihr, dass sie sich nun sputen musste. Sie restaurierte sich nach dem Ausflug noch etwas und schaute prüfend in den Spiegel. Die Kleidung wechselte sie bewusst nicht.
<<Das muss reichen>> dachte sie sich dabei, denn sie hatte keinen Bedarf nach Getratsche und unnötigen Fragen.
Der Abend
Das Abendessen und die sogenannte Kaminrunde waren gelöst und heiter, aber im Großen und Ganzen unspektakulär. Clara war eh ziemlich abgelenkt, denn ihr ging das Telefonat mit Manuel nach und natürlich das verrückte Erlebnis mit Georges hatte sie mächtig aufgewühlt. Nebeneinandersitzend plauderten sie aber auch mit den Anderen über alles Mögliche, aber das was sie eigentlich sprechen wollten war für deren Ohren nicht geeignet.
Als sich eine allgemeine Aufbruchstimmung breit machte, die meisten schon weg waren und sie sah, wie Georges unsicher im Eingangsbereich herumstand, war es an ihr, die Initiative zu ergreifen. Als ob ihm seine Gedanken wie in Leuchtschrift auf der Stirn stehen würden, hatte sie eine ziemlich gute Ahnung, was in ihm vorging. Komplett sicher konnte sie sich natürlich nicht sein, deshalb provozierte sie ihn etwas, in der Hoffnung, dass auch von ihm ein Signal kam. „Tja, Georges, dann wünsche ich dir eine Gute Nacht!“
„Ich wünsche dir auch eine Gute Nacht!“ antwortete Georges ungelenk und mehr verdattert als von Herzen.
Clara musste lachen. „Sorry, aber du schaust gerade aus, als ob sie dir die Wurst vom Brot gemopst hätten!“ Sie schaute sich um, ob nicht vielleicht doch noch jemand zuhören könnte, dann raunte sie ihm zu: „Lass dich von mir nicht ärgern. Ich weiß vermutlich sehr wohl, was du gerade gedacht hast. Mir geht es höchstwahrscheinlich genauso! Lass uns nicht lange drum rumreden. Wollen wir auf mein Zimmer gehen?“
Sie musste ihm nur in die Augen schauen und ihr war sonnenklar, dass sie ins Schwarze getroffen hatte. Von einer Sekunde zur anderen schossen unkontrolliert Hitzewallungen wie Blitze durch ihren Körper, denn ihr wurde die Tragweite bewusst, welche Verheißung sie da eben ausgesprochen hatte. Auch wenn sich vor Aufregung ihre Wangen gerötet und sich auf ihrer Haut ein Schweißfilm gebildet hatte, so kostete sie es alle Mühen, locker zu bleiben. Was sie auf eine verrückte Weise beruhigte und wieder einmal sehr für Georges einnahm war, dass er so liebenswert rücksichtsvoll, eigentlich richtig unsicher war und jetzt eben nicht ekelhaft siegessicher auftrumpfte, wie sie es früher zu ihrem Leidwesen bei den Herren der Schöpfung nur allzu oft erleben musste.
Sie gab ihm mit gestrecktem Finger einen kleinen Tuck auf die Schulter, um ihm zu bestätigen, dass sie es ernst meinte und damit er sich aus seiner Beklommenheit heraus endlich in Bewegung setzten sollte. Schweigend gingen sie, brav nebeneinander herlaufend, zu ihrem Zimmer, das sich angenehmerweise am Ende des Ganges befand und zum nächsten Zimmer die Wäschekammer dazwischen lag. Normalerweise achtet man auf solche Dinge nicht, aber wenn man einen Herrn mit zu sich nimmt, kann das schon mal, zum Einhalten der Nachtruhe, ein wichtiges Detail werden.
Das Zimmer war funktional, nahezu klösterlich spartanisch, eingerichtet, aber ordentlich und sehr geräumig. Sie zog die Vorhänge zu, machte die warm leuchtende Nachttischlampe an und das nüchterne Deckenlicht aus, dann drehte sie sich zu ihm und sie nahmen sich in die Arme. Eigentlich hätte sie ihn jetzt gerne geküsst, aber irgendetwas hielt sie zurück und er machte irgendwie auch keine Anstalten, obwohl die Stimmung mehr als nur danach war. Georges hatte eine durchaus selbstbewusste Art und doch war er im Moment fast schon zögerlich. Es war ihr angenehm, aber irgendwas bremste ihn, doch sie schob es auf die nicht ganz alltägliche Situation.
Clara fuhr ihm in seinen offenstehenden Hemdkragen und kraulte ihm seine Brusthaare, dann knöpfte sie das Hemd langsam Stück für Stück auf und zog es ihm schließlich aus dem Hosenbund. Sie öffnete seinen Gürtel, schnippte den Hosenknopf auf, zippte den Reißverschluss nach unten, schob ihm die Jeans samt seiner Boxer über die Knie, so dass ihr sein bereits steil abstehender Schaft entgegenwippte, ging in die Knie, befreite ihn von den Schuhen, Socken und den nach unten gerutschten Kleidungsstücken. Dann umspannte sie mit ihrer Hand den vor ihrem Gesicht stehenden Liebesdiener und gab ihm einen Kuss auf die blanke Spitze.
Georges war wie gelähmt und doch so unglaublich erregt. „Wollen wir es uns bequem machen?“ fragte er sie, was sie mit dem Zurückschlagen der Bettdecke beantwortete. Georges legte sich auf den Rücken und wartete auf Clara, die lediglich unter ihren Rock griff und gerade mal ihren Slip, die Stümpfe und ihre Schuhe auszog, doch den Rock wieder wie ein Theatervorhang fallen ließ. Während Georges bis auf das offene Hemd nackt da lag, war Clara noch voll angezogen. Sie stellte sich breitbeinig über ihn auf das Bett, schürzte nur ein wenig ihren Rock und ging in die Hocke.
„Möchtest du?“ Clara war sich auf einmal gar nicht mehr so sicher, denn er blickte irgendwie etwas unsicher.
Er schaute sie nur an und nickte. Dann griff er nach unten, stellte seinen Pint senkrecht, damit sich Clara daraufsetzen konnte. Sie streichelte sich kurz selber, zog die Finger durch die Spalte, feuchtete auch die äußeren Labien an, spreizte diese V-förmig und konnte ihn dadurch sofort vollständig in sich aufnehmen.
„Können wir denn ungeschützt?“ fragte er.
„Ich verhüte. Und was ist mit dir?“ Clara rollte mit ihrem Becken sanft hin und her, um ihn zu spüren.
Eine kurze Trauer huschte über sein Gesicht, um dann aber Clara wieder anzulächeln. „Seit über zwei Jahren habe ich nicht…“ um dann gleich hinterher zu schieben. „Du fühlst sich so wunderbar an. Aber warum hast du deine ganzen Sachen noch an. Möchtest du dich denn nicht ausziehen?“
„Weiß nicht! Bin ich dir nicht zu dick?“ fragte Clara unsicher.
„Nein, bist du nicht. Ist das dein Thema? Du bist so wie du bist. Jetzt und hier. Ich bin überzeugt, dass ich unter deinen Kleidern einfach nur eine großartige Frau finden würde. Komm zeig dich mir! Bitte!“ Wie um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, streichelte er über ihre Hüften und Schenkel, was alles immer noch wie unter einer großen Tischdecke verborgen war. Sie spürte, wie die Spannung bei ihm etwas nachgelassen hatte.
<<Na, dann wollen wir mal sehen, ob sein Zeiger wieder nach oben geht, öffnete ihre Bluse und streifte diese ab. Dann schlüpfte sie aus den Trägern ihres BHs klappte diese nach unten, drehte den Verschluss nach vorne und schwups, flog er im hohen Bogen durchs Zimmer. Geht doch, dachte sie, als sie die wieder zunehmende Schwellung behaglich in Ihrem Unterleib zur Kenntnis nahm, denn nun spürte sie ganz deutlich, wie er sich in ihr wieder lang gemacht hatte.
Georges griff nach ihrem wogenden Busen und drückte die Bälle voller Wohlbehagen, zwirbelte an ihren erregten großen braunen Radioknöpfen- sie war schon voll auf Sendung- und streichelte dann in einer Mischung aus Lust, Hingabe und Neugier über ihren gewölbten Bauch.
„Clara, was ist das alles schön!“ schmachtete Georges. „Dein Rock, Clara! Möchtest du nicht auch?“
Sie lächelte ihn an. Während sie in leichtem Trab auf ihm weiter wippte, öffnete sie ihren Verschluss und streifte sich, ohne Abzusteigen und Unterbrechung, den Rock über den Kopf. Mit den Armen stütze sie sich anschließend seitlich von ihm ab, so dass sein Kopf zwischen ihren Brüsten versank. Er drückte, knetete, liebkoste, küsste alles, was immer er an ihr nur zu fassen bekam. Seine Hände walkten ihre weichen Hüften, ihre Schenkel, ihren großen runden Po. Columbus, als er nach harten, entbehrungsreichen Wochen auf dem endlos geglaubten Meer einen neuen Kontinent entdeckte, konnte nicht mehr berauscht gewesen sein. Georges lag unter ihr, genoss jeden Quadratzentimeter ihres üppigen Körpers, war besoffen vor Glück. Dass er zugleich tief in ihren verborgensten Regionen steckte verkam fast zur Nebensache und er genoss es einfach nur, diese Urgewalt an Frau zu erleben. Was war das nur für eine Walküre! Er hielt sich an ihren federnden Hüftenringen wie an Zügeln fest, während sie auf ihm immer wilder vor und zurück glitschte, dass es nur so schmatzte.
„Meinst du, ich dürfte dich mal ganz klassisch spüren?“ fragte Georges nach einer Weile vorsichtig.
„Ja natürlich. Sehr, sehr gerne!“ sie stieg von ihm runter, er machte etwas Platz und sie legte sich auf das Bett.
„Du siehst so wunderbar aus, wenn du so da liegst. Ich muss dich einfach noch einmal spüren. Mit den Fingern zog er ihren Blütenkelch, so weit er nur konnte, auseinander, überschüttete sie mit Küssen und versuchte, ihre Säfte aus den tiefsten, hintersten Winkeln raus zu schlecken.
„Komm auf mich. Ich will jetzt noch was anders von dir in mir spüren. Das wolltest du doch!“ und Clara zog ihn sanft zu sich hoch. Sie hatte ihre Füße, wie ein Käfer auf dem Rücken, zur Decke gestreckt, so dass er ansatzlos in sie eindringen konnte.
Immer und immer wieder bockte Georges nun gegen ihren Unterleib, der bei jedem Stoß, wie ein Weizenfeld im Sommerwind, hin und her wogte. Gliedern einer Kette gleich waren sie ineinander verschlungen, ihre Mitten drängten immer heftiger zueinander, sie krallte sich in seine Schultern, spürte die anbrandenden Wellen, ihren pochenden Puls, wie sich auf einmal alles in ihrem Unterleib zu einem glühenden Feuerball zusammenkrampfte, genoss die Hitze, konnte ihren Orgasmus nur an seine Schulter gepresst rauswimmern, da sie sonst glaubte, sie würde das ganze Seminar wecken. Noch ein paar weitere Stöße und auch Georges schwebte in diesem unglaublichen und unbeschreiblichen Glücksgefühl, eine derart innige Erfahrung- und dann noch mit so einer Frau- erleben zu dürfen.
So lagen sie noch eine Weile da, genossen die stille Zweisamkeit nach diesem gemeinsamen Rausch. Wie erschöpfte Ringkämpfer ließen sie irgendwann voneinander ab, lagen beide da, schauten stumpf zur Decke, da sie erst einmal wieder zu Atem kommen mussten und verarbeiten wollten, was eben geschehen war. Clara stand auf und trank einen Schluck, reichte Georges ein volles Glas.
„Danke für alles!“ murmelte Georges.
„Du musst mir nicht danken! Es war wunderschön mit dir- mit uns!“
Georges druckste etwas herum, saß noch unschlüssig auf dem Bett. Clara hatte sich inzwischen ein großes Schlabber T-Shirt übergezogen. „Ja, schön war es zweifelsohne. Sogar, wie du sagst, wunderschön. Ich möchte dir aber trotzdem danken, denn ich glaube, ich bin dir noch eine Erklärung schuldig.“
Clara schaute ihn forschend an. „Du musst mir gar nichts erklären. Du wolltest es und ich wollte es!“
„Nein, so meine ich das nicht. Es ist eher so, dass ich nicht mehr dachte, dass ich mich jemals einer Frau wieder nähern könnte. Irgendwas hast du bei mir ausgelöst, dass ich bei dir in der Lage war, mich auf eine Frau, auf jemand Neuen, eben dich einzulassen. Dass ich eine…Erektion hatte…“ er sagte das so medizinisch nüchtern, als ob er beim Arzt von seinen Hämorriden berichten würde, stockte verlegen, schwieg, doch Clara wartete geduldig bis er ihre Hände in die seinen zog. „…das war wegen dir, wegen dir alleine. Und dafür will ich dir danken. Ich war bis gestern davon überzeugt, dass da nie mehr was geht. Du bist so eine unglaubliche Frau. Deine Ausstrahlung ist unbeschreiblich! Du warst der fauchende Sauerstoff an in meine längst erloschen geglaubte Glut.“
„Jetzt hör aber auf! Mit meinen Titten, diesem Arsch, den Schenkeln und dieser Wampe. Ich und Ausstrahlung! Schön wär´s!“ krötete sie.
„Du kokettierst doch nur! Du müsstest es eigentlich besser wissen! Aber lassen wir das mal! Ich will dir jetzt wohl doch etwas mehr erzählen. Ich war verheiratet. Glücklich. Sehr glücklich. Kaum ein Tag verging, dass wir nicht miteinander… Und dann: vor zwei Jahren habe ich meine Frau bei einem furchtbaren Autounfall verloren und habe seit dieser Zeit gefühlstechnisch und in jeder Hinsicht mit ganz anderen Dingen zu kämpfen. Als ich dich jetzt hier bei dem Kurs gesehen habe regte sich zum ersten Mal wieder etwas in mir, etwas was ich glaubte, für immer verloren zu haben. Ich war aber auch, ehrlich gesagt, nicht mehr die Bohne daran interessiert. Und dann bist du in dem Kurs aufgekreuzt.
Was ich mit dir die letzten beiden Tage, vor allem heute Nachmittag und eben erleben durfte war wie ein Traum und doch musst du dir keine Sorge machen, dass ich mich in dich verliebt habe oder verlieben könnte. Dafür steckt die Vergangenheit noch viel zu tief in mir. Doch eins darf ich dir ja schon sagen: du bist eine unglaubliche Powerfrau. Und das, was du eben über dich selber gesagt hast- das glaubst du doch selber nicht! Lass dir von niemanden was einreden. Du warst es, der mich mit deiner unglaublichen Lebensfreude und deiner ansteckenden Fröhlichkeit wieder ins Leben zurückgezogen hat. Dafür gilt mein Dank und natürlich für die sehr delikaten Stunden im Wald oder gerade eben. Aber was ist mit deinem Mann? Ist das in Ordnung, wenn ich das anspreche- gerade jetzt so- danach?“
„Schon gut. Das geht schon in Ordnung. Ist ja vielleicht auch nicht ganz alltäglich, was zwischen Manuel und mir ist. Er weiß, dass es dich gibt und wir haben darüber gesprochen, dass es zwischen uns, ich denke, ich kann das sagen, zwischen uns gewaltig geknistert hatte.“
„Dass er von uns weiß- das kann ich ja noch verstehen, aber dass wir miteinander…?“
„Na, das kann er natürlich noch nicht wissen, wir haben hier im Zimmer ja keine webcam, aber die Möglichkeit, dass… die hatte ich, die hatte er schon in Erwägung gezogen.“ erklärte sie.
„Ihr habt darüber offen gesprochen? Und er war oder ist nicht eifersüchtig?“ Georges war sprachlos.
„Ich kann natürlich nicht in Manuels Kopf schauen, aber was löst Eifersucht aus: es ist doch die Angst, die Zuneigung, Aufmerksamkeit oder Liebe zu einer Person zu verlieren. Verlustangst auf der einen und Heimlichtuerei auf der anderen Seite- genau das ist doch das alles zerfressende Gift. Und Manuel weiß, dass er sich meiner sicher sein kann, gerade weil wir offen darüber sprechen. Das was uns zusammengeschweißt hat und verbindet- ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemals auseinander geht. Man soll zwar niemals nie sagen, aber er ist und bleibt mein Traummann. Sorry, dass ich das dir sage, vor allem wenn wir Beide so nackt im Bett liegen und wir eben erst Sex miteinander hatten.“ Clara musste lachen.
„Ich kann nur stauen! Es ist so unglaublich schön, was du da mit einem Manuel leben kannst!“
„Das stimmt! Er steht nicht zwischen uns, sondern an meiner Seite!“
„Und du? Wärest du nicht eifersüchtig, wenn er mit einer anderen Frau was hätte?“
„Wir gehen ja auch in Clubs. Da hat er mich schon mit anderen Männern erlebt, so wie ich ihn mit anderen Frauen erlebt und beobachtet habe. Nein, Eifersucht nie. Wenn ich so überlege: mich turnt es sogar an und ich freue mich für ihn, zu sehen, wenn es ihm gut geht. Wo hat da die Eifersucht Platz! Zuzusehen, wenn ihn eine andere Frau verwöhnt oder er sie- dann ist das eine ganz eigenartige Verbindung, denn ich weiß ja, dass wir zusammengehören. Wir reden ja auch darüber und er meint, dass es ihm genauso ginge.“
Clara drehte sich zu ihm hin, schaute ihn kurz an, grinste frech, gab ihm einen trockenen Kuss und legte sich auf seiner Brust ab, dessen Haare sie gedankenverloren kraulte. Schweigend lagen sie so beieinander und jeder lauschte dem inzwischen wieder ruhigen Atem des anderen. Ihre Hand streichelte über seine Bauchkuhle, fuhr mit den Fingern über seine Hüftknochen, umkreiste verträumt seinen Bauchnabel. Georges konnte gar nicht verhindern, vielleicht wollte er es auch gar nicht, dass sein bisher schlaff auf dem Schenkel liegender Liebesdiener wieder zum Leben erwachte und sich bei jedem Herzschlag mit Blut füllte.
Keiner sprach ein Wort. Clara hob kurz den Kopf, drehte sich zu ihm, suchte seinen Blick, ohne zu schauen kratze sie sanft über seinen inzwischen wieder stocksteifen Schaft, lächelte ihn koboldhaft zu und legte sich wieder hin, um sich selbst zuzusehen, wie sie mit spitzen Fingern seinen harten Freudenspender nun ganz vorsichtig, als ob er zerbrechlich wäre, anhob. Spielerisch zog sie seine weiche Haut stramm, um sie im nächsten Augenblick im Zeitlupentempo und ganz behutsam wieder in tausend Falten über sein lila Köpfchen zu schieben. Ohne jede Hast, ganz schwärmerisch, tändelte sie so mit ihm eine Weile, selbst dann noch, als sie spürte, wie Georges Puls wieder schneller ging und sich ihr Kopf, der ja immer noch auf seinem Brustkorb lag immer schneller hob und senkte.
Stück für Stück rutschte sie mit ihrem Kopf so weit auf seinen Bauch, dass sie mit ihrer Zungenspitze die glitzernden Perlen seiner Liebestropfen aus seinem Schlitz schlecken konnte.
Clara unterbrach, setzte sich kurz auf die Fersen und zog sich ihr Shirt wieder über den Kopf. Als Georges ansetzte, um etwas zu sagen, legte sie ihm den Finger sachte auf den Mund, denn für sie war jetzt nicht der Augenblick zum Reden, sondern Taten waren erste Wahl. Sie griff nun beherzt nach ihrem „Spielzeug“, stellte es senkrecht, beugte sich zu seiner Mitte, drehte den Kopf leicht zu ihm, schaute zu ihm hoch, leckte gleichzeitig lasziv um seine Eichel, zügelte so tief sie kam in seine Harnröhre, trällerte um sein Bändchen, dass er aufstöhnte. Nach ein paar oberflächlichen Küssen auf sein Mützchen küsste sie ihn immer tiefer.
<<Manuel ist ja ein gutes Stück größer und den schaffe ich, dann werde ich wohl auch die Wurzel von Georges gut aufnehmen können.>> überlegte sie bei sich und drückte sich auf seinen Pint bis seine Bauchhaare ihre Nase kitzelten.
„Möchtest du dich auf mich setzen, dann könnte ich dich auch noch etwas verwöhnen?“
„Verwöhnen? Das machst du doch schon die ganze Zeit“ neckte sie ihn. „Aber ja doch, gerne!“ Behände schwang sie sich über ihn, begrub ihn mit ihrer Fülle nahezu vollständig und schon spürte sie seine Küsse und Zunge an ihrem Schatzkästchen. Wie eine Windjammer jagte sie mit geblähten Segeln über die Wellen ihrer schäumenden Lust, angepeitscht von Neptuns tausend Zungenschlägen, unterdessen sie gierig sein erhabenes Zepter verschlang. Während er sie leckte, spürte sie gleichzeitig, wie er wenigstens zwei oder mehr Finger von beiden Seiten in ihren Hintereingang drückte und wollüstig auseinanderzog.
Sie wusste, dass sie hier bei Bedarf genügend Platz hatte. <<Hatte ich nicht kürzlich neben Manuel noch einen zweiten Schwanz gleichzeitig in meinem Arsch! Wie hieß er doch gleich: ach ja: Joe, war von der US army. Was hatte der nur für einen Ebenholzstab. Haben ja seine Telefonnummer>> überlegte sie kurz.
Aber auch Georges machte einen exzellenten Job. Sie fühlte, wie sein ganzes Gesicht zwischen ihren Schenkeln rauf und runter fuhr. Er schleckte sie nicht nur mit breiter Zunge vom Po bis zur Vulva, sondern rieb sich vom Kinn bis zur Stirn schlichtweg das komplette Gesicht an ihrer tropfenden Fut. Sie hatte den Eindruck, dass er am liebsten den ganzen Kopf in sie reingesteckt hätte. Zugleich hatte Georges entdeckt, wie geschmeidig sie an ihrem Hintertürchen war und begann, sie erst vorsichtig mit ein paar Fingern, dann immer mutiger schließlich mit der ganzen Faust hinten rein zu ficken. Clara war so weggedreht und es war ihr so was von egal, ob er dort sonst noch was spüren wurde oder nicht.
<<Muss er ja nicht! Selbst so gewählt!>> schmunzelte sie vor sich hin, bemerkte dass ihr die Vorstellung gefiel und sogar etwas erregte, doch dann widmete sich wieder voller Energie Georges Schwanz. Ihr Kopf flog hoch und runter, sabberte ihn mit ihrem Speichel ein, dass es nur so schmatzte. Sie wollte, dass es ihm noch einmal kommt, wollte ihm die letzten Flocken, alles was der Tag für sie übrig gelassen hatte aus seiner Quelle herauslocken.
Sein Faustfick und seinem gleichzeitigen virtuosen Schlecken einerseits und andererseits ihr Deepthroat trieben beide immer weiter hoch. Es herrschte nur noch ein einziges Keuchen, Stöhnen übergehend in ein Jaulen, Jammern und Fipsen. Immer mehr! Immer weiter! Minute um Minute steigerten sie sich gegenseitig ihre Lust, um Dionysos ihr ekstatisches Opfer zu bringen. Der Erschöpfung schon gefährlich nah, stieg es in ihr von einem Augenblick zum anderen hoch, brach der Vulkan aus ihr heraus, spritzte Georges wie unter einer Dusche voll und der Orgasmus wütete in ihr wie ein Balrog, wobei sie zugleich sein Pulsen und seine würzigen Weihegaben im Hals spürte. Der Feuerwirbel wollte bei ihr gar nicht mehr aufhören. Immer neue Funken schlug seine Zunge aus dem lodernden Kessel ihrer kochenden Möse und dem Brand seiner tief in ihr steckenden Hand. Irgendwann wurde alles langsamer und ruhiger. Mit einem finalen, wohligen Seufzer und nun vollkommen entkräftet ließen sie voneinander und sie kippte seitwärts auf das Bett.
„Hilfe! Ich kann nicht mehr! War das heftig! Puh!“ prustete sie ein nasses Haar aus ihrem Mund und ihr wallender Körper glänzte über und über vom Schweiß, der ihr aus allen Poren tropfte.
Als er sich anzog merkte er fast schon beiläufig an: „Dein Mann darf sich glücklich schätzen, so eine tolle Frau zu haben. Es war ein verrückter Tag und ein wunderbarer unvergesslicher Abend mit dir. Danke für alles. Du hast mich wieder ins Leben zurückgezogen, mir gezeigt, dass es hinter dem Horizont tatsächlich weiter geht. Ich denke, es ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, in mein Zimmer gehen“.
Der Zauber des Augenblicks war verflogen. Sie hielten sich beide noch einmal ganz fest, denn sie wussten, dass diese Begegnung einmalig und ein nie mehr wiederkehrender Moment sein würde. Glücklich und in sich ruhend schloss er die Zimmertüre hinter sich und ließ Clara nachdenklich zurück.
<<Georges? Ist ja schon ein wirklich netter Kerl und er war ein sehr guter Liebhaber>>, wie sie fand. <<Mehr? Aber nein! Niemals!>> ihre Überlegungen waren kurz, schmerzlos und pragmatisch. Sie hatten zweifellos zauberhafte Augenblicke miteinander und dennoch: Manuel! Forever and ever! Obwohl sie vorhin mit Georges noch bis zur Erschöpfung richtig guten und geilen Sex hatte, schickte sie Manuel eine Nachricht: „War zwar ein schöner Abend, aber ich vermisse dich schrecklich. Freue mich so unendlich auf dich.1000 Küsse- wohin du sie auch immer willst!“ Die Häkchen blieben grau. Er sah die Nachricht erst am nächsten Tag. 2 Uhr morgens geschickt. <<nicht schlecht!>> grinste er, denn viel Phantasie brauchte er nicht, warum sie erst so spät geschrieben hatte!
Wie es weiter ging
Clara wurde nach der bestandenen Zusatzqualifikation erst kommissarisch und dann vollständig die Pflegedienstleitung übertragen, die sie engagiert, mit großem Erfolg und der Anerkennung aller, nun wahrnahm. Mit Georges hatte sie eine Zeitlang noch etwas Kontakt, doch so unvermittelt sie sich begegneten, so übergangslos verlief es sich wieder, denn er war ein sehr viel komplexerer Charakter, als sie anfangs dachte und hatte damals auch sonst noch einfach zu viele Baustellen. Jahre später begegneten sie sich zufällig auf einem Gesundheitskongress und er konnte gereift und glücklich berichten, dass er wieder verheiratet sei und zwei Kinder hätte.
Als Georges ihr das Bild seiner Partnerin zeigte, stockte Clara der Atem, denn diese Frau sah zwar etwas anders aus, aber Clara wurde den Eindruck nicht los, dass sie vom Typ irgendwie ihr verdammt ähnlich war. Vielleicht bildete sie es sich nur ein. Vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall freute sie sich für ihn- und schwieg!
Manuel und Clara genossen ihr gemeinsames Leben. Nicht Besitzdenken bestimmte ihre Partnerschaft, sondern wie man den anderen immer wieder glücklich machen konnte. Und siehe da: das Glück für sie Beide kam dabei hundertfach zurück.
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