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Kontrollverlust nebenan (6) - Unter der Oberfläche (fm:Dominanter Mann, 1873 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 08 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Als erfolgreiche Spitzenmanagerin kontrolliert Dr. Valentina Weber jeden Aspekt ihres perfekten Lebens – bis ihr reifer Nachbar die Fassade der verheirateten Karrierefrau mit ruhiger, unbändiger Autorität zum Einsturz bringt

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Punkt sieben Uhr morgens vibrierte mein Handy auf dem Nachttisch. Ein kurzer, dunkler Ton.

Ich öffnete die SMS. „Guten Morgen. Ich bin wach. Es ist eingesetzt.“

Ein zufriedenstellendes Lächeln stahl sich auf mein Gesicht. Die Spitzenmanagerin hatte strammgestanden. Ich schaltete auf meinem Smartphone die Steuerungs-App ein. Das Display lud kurz, dann erschien die Statusmeldung in eleganten, blauen Lettern: Gerät verbunden. Signalstärke: Optimal. Temperatur: 36,8 °C. Ich dachte an das Spielzeug, das ich ihr gestern übergeben hatte: Ein anatomisch perfekt geschwungener App-Vibrator aus mattschwarzem, seidenweichem Silikon. Seine kraftvollen Motoren waren exakt so konstruiert, dass der innere Teil gegen ihren G-Punkt drückte, während der flache Ausleger von außen unbarmherzig an ihrer Clitoris lag. Unsichtbar unter ihrer Spitzenunterwäsche, aber für sie bei jedem Schritt im Büro eine überwältigende Präsenz.

Sie hatte meinen Befehl aus der gestrigen Nacht buchstabengetreu verinnerlicht.

Als ich sie gestern Abend unbefriedigt nach oben geschickt hatte, hatte ich ihr nicht nur die schwarze Schachtel mit dem Spielzeug in die Hand gedrückt, sondern auch das lederne Notizbuch. Mein Befehl war unmissverständlich gewesen: Sie sollte jede Phase dieses Tages, jede kleinste Erregung und jede Sekunde des Kampfes im Büro heute Abend darin dokumentieren.

Während ich mir in aller Seelenruhe einen frischen Kaffee aufbrühte und den Regen beobachtete, der gegen meine Fensterscheiben im Erdgeschoss peitschte, sah ich auf die Uhr. 08:30 Uhr. Valentina saß jetzt in ihrem Wagen auf dem Weg in die Agentur.

Ich tippte eine kurze Nachricht an sie: „Ich spüre dich, Valentina. Konzentrier dich auf deine Arbeit. Ich werde die Verbindung heute nicht trennen.“

Ich schickte die SMS ab. Ich wollte, dass sie wusste, dass ich über mein Display jede Veränderung ihrer Körperwärme überwachte.

Doch ich startete die Vibrationen noch nicht. Ich sperrte das Handy und legte es beiseite. Sie sollte auf dem Weg ins Büro und während der ersten Stunden am Schreibtisch in absoluter Ungewissheit schmoren – in ständiger, nervöser Erwartung, wann ich den ersten Impuls senden würde.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit meinen eigenen Erledigungen. Ich ging einkaufen, las ein Buch und trank am Nachmittag einen Tee. Auf den ersten Blick ein ganz normaler, ereignisloser Tag für einen älteren Nachbarn im Erdgeschoss. Doch mein Smartphone lag die ganze Zeit griffbereit neben mir. Über den Tag verteilt tippte ich immer wieder beiläufig auf den Bildschirm. Mal schaltete ich das Signal für ein paar Minuten komplett ab, mal regelte ich die Intensität für ein paar Sekunden willkürlich nach oben. Ich entzog ihr jede Vorhersehbarkeit. Ich wusste nicht, was sie in diesen Momenten exakt tat, und ich musste es auch nicht wissen. Mir genügte das Wissen, dass ich mit einer einfachen Fingerbewegung mitten in ihren Alltag einbrach, während sie versuchte, eine Firma zu leiten.

Punkt siebzehn Uhr nahm ich mein Smartphone zur Hand. Ich wusste, dass sie jetzt ihr Büro verließ. Mit einem langsamen Wischen über den Bildschirm schaltete ich das Signal ab und trennte die Verbindung.

Um Punkt acht Uhr ertönte schließlich das Summen meiner Klingel.

Als ich die Tür öffnete, stand Valentina im Flur. Sie trug wieder ihr Business-Kostüm, doch ihre Augen wirkten dunkler, fast fiebrig vor aufgestauter Erregung. In ihren Händen hielt sie das schwarze Lederbuch.

Ich sagte kein Wort, trat nur beiseite und wies mit einer Handbewegung in Richtung Wohnzimmer. Sie glitt an mir vorbei. Als ich die Wohnungstür schloss und den Schlüssel im Schloss umdrehte, atmete sie hörbar aus.

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