Der kleine Bruder (fm:Romantisch, 8646 Wörter) | ||
| Autor: dergraue | ||
| Veröffentlicht: Jul 18 2026 | Gesehen / Gelesen: 273 / 201 [74%] | Bewertung Geschichte: 10.00 (1 Stimme) |
| Der kleine Bruder findet sein Glück. | ||

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Ich saß am Fenster meiner neuen kleinen Wohnung in der fünften Etage des schon etwas älteren Blocks und sah auf den ziemlich großen Park, der heute ein wenig im Nebel versank. Aber ich wusste, dass er zu dieser Jahreszeit schon begann, grün zu werden. Frühling ist eine wunderschöne Zeit und noch ein paar Wochen und das satte Grün würde die bestimmende Farbe des Blätterdaches sein. Der Boden würde mit Blumen bedeckt sein und das nicht nur mit den Blüten der gepflanzten Blumen und Sträuchern sondern auch durch die Wildblumen, die mir viel mehr gefielen.
Eigentlich müsste ich ein völlig glücklicher Mann sein, aber ich bin es nicht. Mir fehlt der letzte Punkt, um glücklich zu sein. Mir fehlte eine Frau, eine Seelenverwandte. Der Gegenpol zu mir, an den ich mich halten kann und der mein Leben füllt. Aber sie ist nicht da und ich glaube, meine Familie ist nicht ganz unschuldig, dass sie weg ist.
Aber erst einmal zu mir. Meine Name ist Leo, eigentliche Leopold. Ihr seht also schon, aus was für einer Familie ich komme. Welche Eltern nennen ihren zweiten Sohn schon Leopold. Besonders, wenn sie ihren ersten Tom genannt haben und die Schwester Nadine. Sie sind 4 bzw 2 Jahre älter und leben, wenn ich richtig informiert bin, immer noch im Haus meiner Eltern. Warum ich das nicht genau weiß. Ich habe mich schon vor einigen Jahren von der Familie entfernt und trage nicht mehr den gleichen Nachnamen. Bereits mit meiner Volljährigkeit habe ich mit der Familie gebrochen, habe meinen Nachnamen geändert und das legal.
Mein Studium haben ich mit einem Master abgeschlossen und das mit nur den notwendigen Semestern. Dann habe ich noch eine verkürzte Ausbildung als Informatiker durchlaufen und habe mir einen Job in einer großen Firma, die selber Software herstellt und vertreibt und die auch die Wartung übernimmt. Aber als Netzwerkinformatiker. Zu mindestens in meiner Abteilung weiß keiner über meinen Hochschulabschluss Bescheid.
Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem Job. Ziemlich geregelte Arbeitszeit und auch ein Gehalt, das meine Ansprüche abdeckt. Für Besonders habe ich ja noch das Erbe meiner Großeltern, das ich bisher nur für das Studium und den Kauf meiner Motorrades angegriffen haben. Der Großteil liegt gut angelegt bei meiner Bank. Die Höhe spielt hier keine Rolle. Nur so viel sei gesagt, dass ich mir ein sorgenfreies Leben leisten kann, aber warum Geld für Unnützes, Überflüssiges ausgeben.
Meine Arbeit ernährt mich, deckt meine Hobbys und lässt mir genügend Freiraum.
Bin heute 28 Jahre, sehe trotz meiner geringen Größe von nur 178 m recht gut aus. Ihr müsstet mal meinem Bruder, den Adonis der Familie sehen. Groß, blond, schlank und super sportlich. Man sieht ihm seine 32 nicht an und er ist immer noch der Schwarm aller Frauen, die ihn nicht genau kennen. Aber Geld verdeckt Manches.
Genau so eine Schönheit ist meiner Schwester, der die Arroganz ins Gesicht geschrieben ist. Kommt ganz nach dem Vater und teilweise nach der Mutter.
Noch mal zu mir. Straßenköterblond, gebaut wie ein Schwimmer und Läufer. Gut trainiert, aber nicht übertrieben. Man sieht mir das regelmäßige Training an und dadurch kann ich mich auch gut verteidigen. Die Koreaner verstehen schon was von der Kampfkunst und was für mich so ausschlaggebend war und ist, ist die mentale Stärke, die Gelassenheit und der innere Frieden. Hat mir in der Zeit der Trennung von der Familie sehr geholfen.
Warum ich mich von der Familie getrennt habe? Mein so geliebter Bruder konnte seine Finger nicht von meiner Freundin lassen und die Familie fand das Alles ok. Er hat sie zwar geheiratet, aber 2 Jahre später war es zu Ende. Er hatte eine neue Flamme. Auch das war für die Familie nicht schlimm. Männer sind nun mal so. Wo meine ehemalige Freundin und Schwägerin jetzt ist, weiß ich nicht. Ich muss auch sagen, es interessiert mich auch nicht. Die Liebe zu ihr gehört der Vergangenheit an.
Trotz meiner eindeutigen Haltung geht der Kampf mit der Restfamilie immer weiter. Sie sind so von sich und ihrem Geld überzeugt, dass sie immer noch glauben, dass ich einknicke und vor ihnen katzbuckle und wieder zu ihnen krieche. Ab und zu ruft einer vor ihnen an und lädt
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