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Wie Manfred fremd fickte II (fm:Ehebruch, 1583 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 29 2026 Gesehen / Gelesen: 345 / 275 [80%] Bewertung Teil: 9.67 (12 Stimmen)
Die Geschichte geht noch weiter. Wird Manfred seiner Frau alles beichten?

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„Doris“, begann er mit belegter Stimme, „ich bitte dich, mich jetzt einfach ausreden zu lassen. Höre mir zu, und danach kannst du sagen, tun und entscheiden, was immer du möchtest.“

Doris schluckte schwer. Das Ernste in seinen Augen und das Zittern in seiner Stimme ließen sie erahnen, dass nichts Gutes folgen würde. Doch sie nickte stumm.

Manfred legte alles offen. Er beschrieb den Fremdfick im Schwimmbad ohne Ausflüchte und ohne Ausreden. Er schilderte seine Hemmungslosigkeit, aber auch die schreckliche Reue direkt danach. Er gestand ihr seine schreckliche Angst, sie zu verlieren, was ihn dazu gebracht hatte, zu schweigen. Schließlich erzählte er vom Zusammentreffen mit dem Ehemann jener Frau – und ließ die Bombe platzen:

„Dieser Mann heißt Ismail C., Doris. Er ist dein technischer Leiter.“

Doris riss die Augen weit auf. Die Farbe wich völlig aus ihrem Gesicht. Die Worte trafen sie wie ein Schock. In Sekundenbruchteilen fügte sich das Puzzle in ihrem Kopf zusammen. Der tolle Chef, die Komplimente, das Essen, die Geschäftsreise – alles war nur ein Spiel gewesen.

Manfred machte ihr schonungslos klar: „Er hat dir nur schöne Augen gemacht, um dich zu verführen. Nicht aus echtem Interesse an dir, Doris. Er wollte dich nur in sein Bett holen, um sich an mir zu rächen. Und du wärst fast darauf hineingefallen.“

Zum Schluss senkte Manfred den Blick. „Ich weiß, dass ich jede Strafe und jedes Wort von dir verdient habe. Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um das wieder gutzumachen. Es tut mir so leid.“

Doris starrte ihn an, Tränen traten in ihre Augen. In ihr tobte ein Sturm aus Wut, Scham, Enttäuschung über Manfreds Lüge und dem Schock über Ismails Mache. Als Manfred aufstand und auf sie zukam, hielt sie es nicht mehr aus. Sie stand ebenfalls auf – und verpasste ihm eine heftige Ohrfeige. Der Schlag hallte durch das ruhige Lokal.

Manfred senkte den Kopf. Er sagte keinen Ton. Stumm liefen ihm ein paar heiße Tränen über die Wangen. Er nahm den Schmerz klaglos an.

„Du schläfst ab heute im Wohnzimmer“, sagte Doris mit zitternder, aber bestimmter Stimme. „Ansonsten gehst du mir in der nächsten Zeit aus dem Weg.“ Sie wollte ihm nicht die Rote Karte zeigen, nicht sofort. Denn trotz all der Wut war ihr klar: Sie war selbst kurz davor gewesen, eine Grenze zu überschreiten. Sie war nicht besser als ihr Mann.

Doris griff nach ihrer Jacke und verließ das Restaurant, um sich ein Taxi zu rufen. Manfred blieb zurück. Er bestellte das Essen ab, bezahlte die gesamte Rechnung und ging in die nächste Kneipe. Er wollte sich betrinken, das Bewusstsein betäuben, doch er bekam keinen einzigen Schluck herunter. Er war schon immer ein Mann gewesen, der zu seinen Taten stand. Das würde er auch jetzt tun. Egal wie Doris sich entscheiden würde – er würde zu ihr stehen und das Urteil akzeptieren.

Die Erkenntnis

Zuhause angekommen, griff Doris sofort zum Telefon und wählte Ismails Nummer. Sobald er abhob, redete sie nicht lange um den heißen Brei herum. Sie schleuderte ihm all ihre Verachtung direkt ins Gesicht, verfluchte seine miese Masche und machte ihm unmissverständlich klar, was sie von ihm hielt. Ismail war so überrumpelt, dass er keinen einzigen Satz zur Erklärung herausbrachte. Bevor er reagieren konnte, legte sie auf.

Danach ging Doris ins Schlafzimmer, warf sich aufs Bett und weinte sich die Augen aus. Ihr Kopf dröhnte. Welchen Wert hatte ihre Ehe noch? Manfred war ihr fremdgegangen und hatte sie wochenlang angelogen. Doch das Erschreckendste war: Sie selbst war nur noch einen einzigen Schritt davon entfernt gewesen, in Ismails Armen zu landen. Dieser Gedanke ängstigte sie zutiefst. Sie wusste, dass sie irgendwann mit Manfred sprechen musste, um eine Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Doch vorerst würde sie ihn leiden lassen – für seine Treulosigkeit und vor allem für sein langes Schweigen.

Der Neubeginn

Über zwei Monate herrschte eine eisige, schmerzhafte Stille im Haus. Manfred schlief im Wohnzimmer, hielt sich im Hintergrund und war für Doris da, wann immer sie es zuließ, ohne sich aufzudrängen. Er ertrug die Kälte, weil er wusste, dass er sie verdient hatte.

Nach mehr als acht Wochen setzten sich die beiden schließlich an den Esstisch, um reinen Tisch zu machen. Die Narben waren spürbar, doch die Wut war der Erschöpfung und der Sehnsucht nach Klarheit gewichen.

Manfred sah Doris tief in die Augen. „Wir haben uns beide völlig verlaufen, Doris“, sagte er leise, aber fest. „Ich habe den schwersten Fehler meines Lebens gemacht. Aber durch all diesen Schmerz habe ich eines erkannt: Meine Liebe zu dir und zu unserer Familie ist stärker als je zuvor. Wenn du bereit bist, gemeinsam daran zu arbeiten, werde ich alles in meiner Macht Stehende tun, damit wir wieder eine glückliche Ehe führen können.“

Doris blickte ihn an, während ihr erneut die Tränen übers Gesicht liefen. Sie wollte ihm so vieles sagen, wollte ihm Vorwürfe machen, aber sie spürte tief in sich, dass genau jetzt der Moment für eine Entscheidung gekommen war. Die Antwort in ihrem Herzen war eindeutig: Sie wollte ihre Ehe und ihre Familie nicht aufgeben.

Sie nickte langsam. „Ich will es auch, Manfred. Lass uns darum kämpfen.“

Epilog: Zwei Jahre später

Zwei Jahre waren seit jener dunklen Zeit vergangen. Doris und Manfred führten eine Ehe, deren Fundament gefestigter war denn je. Die Krise hatte sie gelehrt, wie kostbar das war, was sie miteinander teilten, und wie schnell man alles verspielen konnte. Kein Missverständnis und keine äußere Versuchung konnte diese Verbindung mehr ins Wanken bringen.

Manfred achtete peinlich genau darauf, seiner Frau jeden Tag aufs Neue zu zeigen, wie sehr er sie begehrte, schätzte und liebte. Er überraschte sie mit kleinen Gesten und schenkte ihr die volle Aufmerksamkeit, die im Alltag früher oft verloren gegangen war.

Doris wiederum begegnete ihrem Mann mit tiefem Respekt und aufrichtiger Liebe. Das gegenseitige Vertrauen war Schritt für Schritt zurückgekehrt – nicht mehr so naiv wie früher, aber dafür umso reifer, stärker und unerschütterlicher.



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