Konzert Teil 4 (fm:Ehebruch, 2100 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Cerar | ||
| Veröffentlicht: Aug 21 2026 | Gesehen / Gelesen: 844 / 755 [89%] | Bewertung Teil: 9.63 (19 Stimmen) |
| Manchmal ist Schweigen Gold, manchmal aber auch grundverkehrt,… und Verschwiegenheit ist meistens positiv konotiert, Verschweigen aber immer negativ. | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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Jans Anruf verzögerte sich etwas, aber sie wusste ja, dass er heute in der Firma zu tun hat, und so eine Sache wie der Tausch ganzer Hardware-Einheiten war sicherlich nicht so genau zeitlich vorhersehbar. Sie ging daher ins Bad und begann, sich abzuschminken. Es dauerte nicht lange, und Jans erwarteter Anruf kam. Sie schaltete auf Mithörfunktion und konnte so ihre gerade begonnene Arbeit mit freien Händen fortsetzen.
„Hallo Schatz, hast du deinen Tag geschafft?”, fragte sie ihn. “Ja, hab ich“, antwortete er kurz . „Und du, was machst du gerade?“, lautete seine Gegenfrage.
Scheinbar hatte er nicht gerade die beste Laune, glaubte sie herauszuhören. „Naja, ich war bis eben noch beim Essen, und jetzt bin ich im Bad und schminke mich ab.“ Doch dann folgte eine für sie nicht nachvollziehbare Bemerkung: „Bist du sicher, dass du dich abschminkst und nicht im Gegenteil dich nachschminkst?“
Was sollte diese blöde Frage? „Sag mal, wie bist du denn drauf? Ich mach mich gerade bettfertig, und dazu gehört nunmal auch, dass ich mich abschminke.“ Seine Antwort war wieder merkwürdig: „Bettfertig kann man so oder so verstehen. Ich verstehe es, begründet wie ich glaube, nunmal so. Versuch nicht, mich für blöde zu verkaufen. Du solltest nicht allzu viel Zeit vertändeln, sonst ist am Ende noch dein Lover weg.“
Jetzt reichte es ihr. Sie schreit: „Was soll der Schwachsinn! Es gibt keinen Lover!“
„So, gibt es nicht?“, kontert er. Ich schicke dir mal zwei Bildchen. Kannst sie ja mal ansehen und dann überlegen, ob du deine Lügen so weiter erzählen willst. Ganz ehrlich? Wir sollten einen Weg finden, uns mit Anstand zu trennen. Ich wünsche dir eine tolle, geile Nacht. ‚Schlaf gut‘ kann man dazu ja nicht wünschen.“
Jan hatte das Gespräch beendet. Natürlich hat sie sofort versucht, ihn zurückzurufen, doch das Handy war ausgeschaltet.
Kati ist total verstört. Was hat Jan da gesagt? Er will sich von ihr trennen? Aber warum denn? Sie hat doch nichts gemacht. Tausend Gedanken jagen durch ihren Kopf. Ja, sie hat mit Ron im Hotelrestaurant gesessen, sie haben Wein getrunken, haben gelacht. Das war eine riesige Dummheit. Das hat sie auch längst eingesehen. Sie wusste, dass Jan sauer deswegen sein würde und wollte es deshalb ja auch verschweigen. Aber deswegen sich gleich trennen zu wollen? Okay, sie hatte geglaubt, dass sie niemand dabei gesehen hat. Irgendjemand aber muss sie beobachtet haben und es Jan erzählt haben. Aber alles, was passiert ist, ist in aller Öffentlichkeit geschehen. Da war nichts Kompromitierendes dabei. Warum also hat Jan so fürchterlich betroffen reagiert?
Bilder! Er hat von Bildern gesprochen! Was sollen das für Bilder sein? Sie öffnet ihren WhatsApp-Account. Tatsächlich werden zwei eingegangene Fotos angezeigt. Sie öffnet das erste.
Es handelt sich um das Selfie, das Ron mit ihr zusammen gemacht hat und zeigt sie in der Tat, wie sie freudestrahlend gemeinsam mit ihm in die Kamera lächelt. Na ja, dass Jan das irritiert und wütend gemacht hat, kann man verstehen. Es muss ihm wie ein Verrat vorkommen. Aber deshalb gleich Scheidung?
Sie öffnet das zweite, und das schockiert sie nun auch selbst. Sie lächelt in die Kamera und Ron küsst oder beißt, so genau kann man das nicht erkennen, ihr in den Hals. Das muss entstanden sein, als er mit dem Ellenbogen am Tisch abgerutscht und gegen sie gefallen ist. Sie hatte eben beim Abschminken sogar einen kleinen Bluterguss an ihrem Hals entdeckt, genau dort, wo er gegen sie geprallt war, hatte dem allerdings keine weitere Bedeutung beigemessen.
Das war nun allerdings nicht mehr harmlos zu nennen. Und dass dies in der Öffentlichkeit eines guten Lokals geschehen war, was sie vorhin noch, ohne die Fotos, sogar als Beweis der Unverfänglichkeit der Situation, quasi unter Zeugen, angesehen hatte, verstärkt jetzt den kompromittierenden Eindruck noch mehr.
Mehr und mehr konnte sie Jans Reaktion nachvollziehen. Das musste für
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