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Prinzessin Isabella - 5 (fm:Sex bei der Arbeit, 5897 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 27 2026 Gesehen / Gelesen: 76 / 57 [75%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Die Ausbildung endet und Mara wird ihrer ersten Mission zugewiesen.

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© Mara Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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spielte perfekt die brave, stolze Prinzessin.

Viktor stand etwas abseits, salutierte korrekt, als der Kronprinz ihn ansprach und ihm für die „ausgezeichnete Führung“ dankte. Ihre Blicke trafen sich nur einmal kurz – voll von unausgesprochenen Worten.

Gemeinsam mit ihrem Vater fuhr Isabella in der Limousine zurück ins Schloss. Während der Fahrt plauderte sie höflich über die Ausbildung, vermied aber jede Erwähnung von Viktor. Zu Hause angekommen, nahm sie ein langes, heißes Bad und ließ die letzten drei Monate Revue passieren.

Zwei Wochen Landurlaub folgten – ruhige Tage im Schloss, offizielle Termine, ein paar heimliche Masturbations-Sessions, in denen sie an Viktor dachte.

Dann trat sie ihren weiteren Dienst am Stützpunkt wieder an.

Am ersten Morgen nach dem Urlaub meldete sie sich beim neuen Kommandanten. Ein älterer Offizier begrüßte sie freundlich.

„Willkommen zurück, Prinzessin Isabella. Kommandant Stahl hat sich übrigens versetzen lassen. Er wurde vor einer Woche in den Stab der Admiralität nach Norden versetzt. Es kam ziemlich plötzlich.“

Isabella blieb äußerlich vollkommen ruhig. Nur ihr Herz zog sich kurz zusammen.

„Ich verstehe“, sagte sie mit sanfter Stimme. „Dann wünsche ich ihm alles Gute.“

Innerlich jedoch spürte sie eine Mischung aus Enttäuschung, Wut und einer seltsamen Leere. Viktor war gegangen. Ohne Abschied. Ohne ein letztes Wort.

Sechs Monate später.

Die Graduierungsfeier der Königlichen Marineakademie fand in der großen Aula des Stützpunkts statt. Die Halle war festlich geschmückt, Flaggen hingen von der Decke, Orden glänzten auf den Uniformen. Das gesamte Königshaus war anwesend: König Heinrich IV. thronte in der ersten Reihe, neben ihm Kronprinz Alexander und Isabellas drei ältere Brüder. Die militärische Führung – Admiräle, Generäle, hohe Offiziere – saß in den vorderen Reihen.

Die frisch ernannten Leutnants saßen auf der Bühne in ihren neuen, maßgeschneiderten Ausgehuniformen. Isabella trug ihre mit Stolz. Die dunkelblaue Jacke saß eng an ihrer schlanken Taille, die weißen Handschuhe betonten ihre langen Finger, und die Hose schmiegte sich perfekt an ihren runden Po. Ihr langes blondes Haar war zu einem eleganten, aber strengen Knoten gebunden. Sie hatte die Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen – als beste Absolventin ihres Jahrgangs und als erste Frau, die diesen Kurs jemals mit der höchsten Punktzahl beendet hatte.

König Heinrich hielt eine bewegende Rede. Seine Stimme war warm und stolz, als er über Pflicht, Ehre und den Mut der jungen Offiziere sprach. Besonders betonte er „die außergewöhnliche Leistung meiner Enkelin, Leutnant Isabella von Kronberg“. Applaus brandete auf. Isabella lächelte bescheiden, doch ihr Blick wanderte unauffällig durch den Saal.

In den hinteren Reihen, fast ganz rechts, entdeckte sie ihn.

Viktor Stahl saß in seiner neuen Uniform, die Schläfen inzwischen etwas grauer, die Haltung immer noch aufrecht und beeindruckend. Ihre Blicke trafen sich für einen langen Moment. Kein Lächeln, nur diese tiefe, stumme Verbindung, die sie beide nie ganz hatten abstellen können.

Nach der offiziellen Zeremonie folgte der Umtrunk im angrenzenden Festsaal. Champagner floss, Gespräche wurden geführt, Orden und Hände geschüttelt. Viktor hielt bewusst Abstand. Er stand bei einer Gruppe höherer Offiziere, nickte nur höflich, wenn ihre Blicke sich kreuzten.

Isabella wartete, bis der König und ihr Vater in ein längeres Gespräch mit dem Admiral verwickelt waren. Dann schlenderte sie langsam zu Viktor hinüber.

„Kommandant Stahl – oder sollte ich inzwischen Admiral Stahl sagen?“, begrüßte sie ihn mit perfekter, professioneller Höflichkeit. Ihre Stimme war klar und freundlich, für alle Umstehenden hörbar.

Viktor salutierte kurz und korrekt. „Nein, noch kein Admiral. Eines Tages vielleicht, Leutnant von Kronberg. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Auszeichnung. Sie haben Großartiges geleistet.“

„Danke.“ Isabella lächelte höflich. „Großvater, darf ich dir meinen Konteradmiral Viktor Stahl vorstellen? Er war während meiner Seeausbildung mein Kommandant auf der ‚Kronprinz Alexander‘. Ohne seine strenge, aber faire Führung hätte ich diesen Abschluss sicher nicht mit Auszeichnung geschafft. Er ist eine äußerst fähige und vorbildliche Führungskraft.“

König Heinrich musterte Viktor mit wohlwollendem Blick und schüttelte ihm die Hand. „Dann gebührt Ihnen mein besonderer Dank, Konteradmiral. Meine Enkelin spricht in den höchsten Tönen von Ihnen.“

Viktor verbeugte sich leicht. „Es war mir eine Ehre, Eure Majestät.“

Das Gespräch blieb kurz und vollkommen professionell. Als der König und ein Adjutant weitergezogen waren und für einen Moment niemand in unmittelbarer Nähe stand, trat Viktor einen halben Schritt näher. Seine Stimme war nur noch ein leises, raues Flüstern an ihrem Ohr:

„Ich würde dich am liebsten hier und jetzt gegen die nächste Wand drücken und so hart ficken, bis du meinen Namen schreist.“

Isabella spürte sofort die Hitze zwischen ihren Beinen. Sie grinste kaum merklich, hielt ihre Miene aber weiterhin höflich.

„Lagerraum neben der Küche. In zwei Minuten“, flüsterte sie zurück, ohne ihn anzusehen, und schlenderte dann langsam davon.

Sie ging allein durch den Seitengang, öffnete die schmale Tür zum Lagerraum und schlüpfte hinein. Kaum zwei Minuten später öffnete sich die Tür erneut. Viktor trat ein, schloss ab und drehte sich zu ihr um.

Die Zurückhaltung hielt keine Sekunde mehr.

Sie fielen übereinander her wie Verhungernde. Münder prallten aufeinander, Zungen kämpften, Hände rissen an Knöpfen und Reißverschlüssen. Uniformjacken flogen auf den Boden, Hemden wurden halb geöffnet, die Hose von Isabella wurde heruntergerissen. Viktor hob sie hoch, setzte sie auf einen Stapel Kisten und drang mit einem einzigen harten Stoß in sie ein.

Isabella keuchte laut auf.

„Fick mich!“, zischte sie ihm ins Ohr. „Hart! Als wäre es das letzte Mal!“

Viktor gehorchte. Er fickte sie wild, tief und gnadenlos. Die Kisten wackelten, Isabellas Beine schlangen sich um seine Hüften, ihre Fingernägel gruben sich in seinen Rücken. Sie kam das erste Mal schon nach wenigen Minuten – laut, unkontrolliert, ihr Stöhnen hallte gedämpft durch den kleinen Raum.

Viktor ließ nicht nach. Er drehte sie um, beugte sie über die Kisten und nahm sie von hinten, eine Hand in ihren Haaren, die andere klatschend auf ihrem Arsch. Isabella kam ein zweites Mal, ihre Beine zitterten so stark, dass sie sich kaum noch halten konnte.

„Nochmal… bitte…“, bettelte sie.

Er zog sie hoch, drückte sie mit dem Rücken gegen die Wand und fickte sie im Stehen – tief, schnell, intensiv. Isabella kam ein drittes Mal, diesmal so heftig, dass sie kurz die Besinnung zu verlieren drohte. Ihr lautes, ersticktes Stöhnen wurde von Viktors Hand auf ihrem Mund gedämpft.

Mit einem tiefen, animalischen Knurren ergoss er sich schließlich in sie – heiß, pulsierend, Schub um Schub, bis sein Sperma aus ihrer überfüllten Fotze lief.

Danach standen sie schwer atmend da, noch immer ineinander verschlungen. Langsam zogen sie sich an, richteten Uniformen und Haare. Isabella wischte sich notdürftig zwischen den Beinen ab, puderte ihr Gesicht und band ihren Dutt neu.

Unterbewusst wusste sie: Das war ein Abschied.

Viktor zog sie ein letztes Mal an sich, küsste sie lange, tief und fast zärtlich.

„Du warst das Beste und das Schlimmste, was mir je passiert ist“, flüsterte er.

Isabella lächelte traurig, ihre Augen glänzten verräterisch. „Und du warst der Einzige, der mich wirklich gesehen hat.“

Ein letzter Kuss – weich, langsam, voller unausgesprochener Worte.

Dann öffnete Viktor die Tür einen Spalt, spähte hinaus und verschwand leise im Gang.

Isabella blieb noch einen Moment allein im Lagerraum stehen. Sie atmete tief durch, strich ihre Uniform glatt und trat mit erhobenem Kopf zurück in den Festsaal.

Sie war traurig. Ein tiefer, stiller Schmerz saß in ihrer Brust.

Aber zumindest hatte sie ihn noch einmal spüren dürfen.

Die versaute Prinzessin hatte ihren Abschiedsfick bekommen.

Drei Monate nach der Graduierungsfeier erhielt Leutnant zur See Isabella von Kronberg ihren ersten echten Führungsauftrag.

Sie wurde als Wachoffizier und Gruppenführerin auf die Fregatte „Königin Sophia“ versetzt – ein modernes, gut ausgerüstetes Schiff der neuesten Generation. Die Besatzung war erfahren, die Stimmung professionell. Isabella übernahm die direkte Führung einer 20-köpfigen Gruppe: zwölf Seeleute und acht Seefrauen, darunter Maschinisten, Decksleute, Signalgeber und zwei junge Fähnriche.

Ihr neuer Kommandant, Kapitän zur See Harald Bergmann, war 58 Jahre alt und nur noch wenige Monate vom Ruhestand entfernt. Er war ein ruhiger, fast väterlicher Mann, der die meiste Zeit in seinem Kapitänszimmer verbrachte, Berichte las, Kaffee trank und die wesentlichen Entscheidungen an seine Offiziere delegierte.

„Sie sind jung, talentiert und haben den Segen des Königshauses“, hatte er bei ihrer ersten Besprechung gesagt und ihr freundlich auf die Schulter geklopft. „Machen Sie einfach Ihren Job, Leutnant. Ich mische mich nur ein, wenn es wirklich nötig ist.“

Das bedeutete für Isabella: Sie hatte plötzlich echte Verantwortung. Täglich führte sie die Morgen- und Abendappelle ihrer Gruppe durch, teilte Wachen ein, überwachte Ausbildungsstunden, leitete Übungen und war für Disziplin und Moral zuständig. Die Crew nannte sie respektvoll „Leutnant von Kronberg“ – doch hinter ihrem Rücken gab es auch andere Namen: „die Prinzessin“, „die Goldene“ oder, etwas anzüglicher, „unsere scharfe Blonde“.

Isabella trug ihre neue Rolle mit Stolz, aber auch mit der ihr eigenen Mischung aus Disziplin und verborgener Versautheit.

Sie war jetzt 21, ihre Figur durch die harte Ausbildung noch straffer und athletischer geworden. Die Uniform saß wie angegossen: die dunkelblaue Jacke betonte ihre schmale Taille und die prallen Brüste, die Hose umschloss ihren festen, runden Po perfekt. Ihr langes blondes Haar trug sie meist zu einem strengen, aber eleganten Dutt, aus dem sich immer wieder einzelne Strähnen lösten.

Schon in den ersten Wochen bemerkte sie die Blicke ihrer Untergebenen.

Die Männer versuchten, professionell zu bleiben, doch wenn sie bei der morgendlichen Gymnastik vor der Gruppe stand und die Übungen vormachte, wanderten ihre Augen immer wieder zu ihrem Körper. Die Frauen musterten sie teils neidisch, teils bewundernd. Besonders zwei junge Seeleute – der 24-jährige Bootsmann Lukas und die 22-jährige Signalgastin Lena – schienen besonders fasziniert von ihr zu sein.

Isabella genoss die Aufmerksamkeit. Sie wusste genau, welche Wirkung sie hatte.

Eines Abends, nach einer langen Übung im Maschinenraum, stand sie unter der Gemeinschaftsdusche der Offiziersetage. Das warme Wasser lief über ihre nackte Haut, perlte über ihre schweren Brüste und ihren flachen Bauch. Sie war allein – zumindest dachte sie das.

Plötzlich hörte sie leise Schritte. Sie drehte sich nicht um, sondern ließ das Wasser weiter über ihren Körper laufen und strich sich langsam die nassen Haare aus dem Gesicht.

„Leutnant?“, erklang eine vorsichtige männliche Stimme vom Eingang. Es war Lukas, der Bootsmann. „Entschuldigung… ich wollte nur die Schichtpläne abgeben. Ich dachte, hier wäre niemand mehr.“

Isabella drehte sich langsam um, vollkommen nackt, das Wasser lief über ihre rosigen Nippel. Sie lächelte ruhig.

„Legen Sie die Pläne einfach auf die Bank, Bootsmann. Und… bleiben Sie ruhig stehen.“

Lukas wurde rot, konnte aber den Blick nicht abwenden. Seine Augen glitten über ihre prallen Brüste, die schmale Taille und die glatt rasierte Fotze.

Isabella machte keine Anstalten, sich zu bedecken. Stattdessen drehte sie sich leicht zur Seite, sodass er ihren runden Po sehen konnte, und fragte mit unschuldiger Stimme:

„Gefällt Ihnen, was Sie sehen, Lukas?“

Er schluckte schwer. „Ich… das ist… ich sollte nicht…“

Sie lächelte nur und drehte das Wasser ab. „Sie dürfen gehen. Aber denken Sie daran: Disziplin ist wichtig. Auch wenn die Leutnantin gerade nackt vor Ihnen steht.“

Lukas verließ die Dusche hastig, doch Isabella wusste genau: Ab jetzt würde er sie mit anderen Augen sehen.

In den folgenden Wochen nutzte sie ihre Position bewusst.

Sie führte die Gruppe mit fester, aber fairer Hand – lobte gute Leistungen, korrigierte Fehler streng. Gleichzeitig streute sie kleine, subtile Provokationen ein: ein zu offenes Lächeln hier, ein bewusst enger Sitz der Uniform dort, ein „zufälliges“ Berühren der Schulter, wenn sie jemandem etwas erklärte.

Der alte Kommandant Bergmann bekam davon kaum etwas mit. Er delegierte weiter und freute sich, dass „die junge Prinzessin“ so gut zurechtkam.

Isabella hingegen spürte die wachsende Spannung in ihrer Gruppe. Besonders Lukas und Lena schienen immer häufiger in ihrer Nähe zu sein. Und tief in ihr regte sich wieder die versaute Prinzessin – jene Seite, die nach Viktor hungerte und nun neue Ziele ins Visier nahm.

Die Wochen auf See vergingen schnell und intensiv.

Die „Königin Sophia“ war im Rahmen einer internationalen Anti-Piraterie-Mission am Horn von Somalia eingesetzt. Ihre Aufgabe war der Schutz von Frachtschiffen auf der stark befahrenen Route durch den Golf von Aden. Es war keine ruhige Patrouille. Immer wieder gab es Alarme: verdächtige kleine Boote, die sich näherten, Funksprüche von Frachtern unter Beschuss, nächtliche Sichtungen schneller Skiffs.

Isabella bewährte sich hervorragend. Sie leitete ihre 20-köpfige Gruppe mit ruhiger Autorität, organisierte Enter- und Sicherungsteams und bewies bei zwei kleineren Interventionen kühle Nerven. Die Crew respektierte sie zunehmend – nicht nur wegen ihres Titels, sondern wegen ihrer Leistung.

Der Höhepunkt kam in der fünften Woche.

Ein großes Piratenschiff – ein umgebauter Trawler – griff einen panamaischen Frachter an. Die „Königin Sophia“ reagierte sofort. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd und Warnschüssen gelang es Isabella, die Entergruppe anzuführen. In voller Kampfmontur, mit Helm, Schutzweste und Maschinenpistole, stürmte sie mit ihren Leuten das feindliche Schiff.

Es kam zu einem kurzen, aber harten Gefecht. Drei Piraten wurden verwundet, keiner der eigenen Leute. Am Ende konnten sie acht somalische Piraten festnehmen – junge, harte Männer mit kalten Augen. Die Piraten wurden entwaffnet, gefesselt und unter strenger Bewachung in den Arrestzellen der Fregatte untergebracht.

Zwei Tage später liefen sie den britischen Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean an, um die Gefangenen zu übergeben.

Es war der erste richtige Landgang seit Wochen. Die Stimmung an Bord war ausgelassen. Kapitän Bergmann genehmigte einen freien Abend für die Offiziere.

Isabella zog sich in ihrer Kajüte um. Statt der täglichen Uniform wählte sie eine elegante, aber legere Variante: eine dunkelblaue, eng geschnittene Hose, die ihre langen Beine und ihren Po betonte, eine weiße Bluse, deren oberste Knöpfe offen standen und einen dezenten, aber verführerischen Einblick in ihr pralles Dekolleté gewährten. Ihr langes blondes Haar fiel offen über die Schultern. Sie schminkte sich leicht – nur etwas Mascara und einen Hauch roten Lippenstift. Sie sah aus wie eine junge, selbstbewusste Offizierin, die genau wusste, wie schön sie war.

Zusammen mit drei anderen Offizierskollegen und Kapitän Bergmann ging sie in eine der wenigen Bars auf dem Stützpunkt – „The Anchor“, ein typisches Offizierslokal mit dunklem Holz, gedimmtem Licht und lauter britischer Rockmusik.

Kaum hatten sie sich an die Theke gesetzt und die erste Runde bestellt, kamen sie mit den britischen Offizieren in Kontakt.

Eine Gruppe von vier Royal-Navy-Offizieren – alle Ende 20 bis Mitte 30 – saß am Nebentisch. Einer von ihnen, ein großgewachsener, breitschultriger Lieutenant Commander namens James Harrington, erkannte die Uniform der „Königin Sophia“ sofort.

„Sie sind das deutschsprachige Schiff, das die acht Piraten gebracht hat?“, fragte er mit einem breiten Lächeln und hob sein Bierglas. „Respekt. Gute Arbeit. Kommen Sie rüber, wir spendieren die nächste Runde.“

Die beiden Gruppen verschmolzen schnell. Die Stimmung wurde lockerer, das Lachen lauter. Kapitän Bergmann unterhielt sich mit einem älteren britischen Commander über vergangene Einsätze, während Isabella mitten im Geschehen landete.

James Harrington setzte sich direkt neben sie. Er war attraktiv – dunkle Haare, markantes Kinn, durchtrainierter Körper und diese typisch britische Mischung aus Charme und Arroganz.

„Sie sind also die berühmte Prinzessin, die Piraten jagt“, sagte er mit einem schiefen Grinsen und prostete ihr zu. „Ich habe die Berichte gelesen. Sie haben die Entergruppe persönlich geführt. Beeindruckend für jemanden, der noch so jung ist.“

Isabella lächelte kühl, aber mit funkelnden Augen. „Ich bin vor allem Leutnant von Kronberg. Der Titel ist nur Beiwerk. Und ja, ich war dabei. Die Männer und Frauen haben gute Arbeit geleistet.“

Die anderen britischen Offiziere mischten sich ein. Es wurde geflirtet – subtil bei den Männern, offener bei Isabella. James beugte sich näher zu ihr, als er ihr von einem ähnlichen Einsatz erzählte. Seine Hand streifte „zufällig“ ihren Unterarm.

„Sie riechen sogar nach Salzwasser und Abenteuer“, murmelte er leise. „Das gefällt mir.“

Isabella lachte leise und nahm einen Schluck von ihrem Gin Tonic. Sie spürte die Blicke ihrer eigenen Offizierskollegen – eine Mischung aus Stolz und leichter Eifersucht.

Die Stimmung wurde immer ausgelassener. Die Musik wurde lauter, die Runden folgten schneller. James Harrington wurde mutiger. Er lehnte sich zu ihr und flüsterte:

„Wenn Sie mal Lust auf etwas anderes als Piraten und endlose See haben… mein Quartier ist nur fünf Minuten entfernt. Und ich verspreche, ich bin ein sehr aufmerksamer Gastgeber.“

Isabella sah ihn einen Moment lang an, ihre blauen Augen glitzerten. Sie strich sich eine blonde Strähne hinters Ohr und antwortete mit leiser, verführerischer Stimme:

„Vielleicht, Lieutenant Commander. Aber ich entscheide, wann und mit wem ich an Land gehe.“

Sie lächelte vielsagend, stieß mit ihm an und ließ die Spannung im Raum weiter steigen.

Die britischen Offiziere waren charmant und hungrig. Und Isabella – nach Wochen harter See und strenger Disziplin – spürte, wie die versaute Prinzessin in ihr langsam erwachte und sich nach mehr sehnte als nur nach Gin Tonic und höflichem Small Talk.

Die Musik dröhnte, Gläser klirrten, und die beiden Offiziersgruppen hatten sich längst zu einer großen, lachenden Runde zusammengeschlossen. Isabella saß entspannt auf ihrem Barhocker, die Beine elegant übereinandergeschlagen, die weiße Bluse einen Knopf weiter geöffnet als am Anfang des Abends. Das dezente Licht der Bar ließ ihre langen blonden Haare golden schimmern und betonte das tiefe Dekolleté, aus dem ihre prallen Brüste bei jedem Atemzug leicht hervordrängten.

James Harrington lehnte lässig neben ihr an der Theke, sein Bierglas in der Hand. Er war groß, breitschultrig und hatte diese selbstsichere Art, die viele britische Offiziere auszeichnete. Seine dunklen Augen musterten sie unverhohlen, während er sprach.

„Eigentlich war ich bis vor drei Monaten Vizekommandant auf der HMS Dauntless“, erzählte er mit einem schiefen Grinsen. „Gute Schicht, harte Einsätze im Golf. Dann hat man mich hierher nach Diego Garcia versetzt – Führungsposition in der Operationszentrale. Koordination von Patrouillen, Logistik, das ganze langweilige Zeug. Aber ich hoffe, dass ich danach endlich mein eigenes Kommando bekomme. Kapitän eines Zerstörers wäre nicht schlecht.“

Isabella nahm einen langsamen Schluck von ihrem Gin Tonic und sah ihn über den Rand des Glases hinweg an. Ihre blauen Augen funkelten amüsiert.

„Ein ehrgeiziger Mann also“, sagte sie mit leiser, warmer Stimme. „Das gefällt mir. Ich mag Männer, die wissen, was sie wollen… und die es sich auch nehmen.“

James lachte leise und trat einen halben Schritt näher, sodass sein Arm leicht ihren berührte. „Und Sie, Leutnant von Kronberg? Eine Prinzessin, die Piraten entert und mit Auszeichnung abschließt. Das ist ziemlich ungewöhnlich. Die meisten royalen Damen begnügen sich mit Bänderdurchschneiden und Charity-Galas.“

Isabella lächelte verführerisch und strich sich eine blonde Strähne hinters Ohr. „Vielleicht bin ich nicht wie die meisten royalen Damen. Ich mag es, wenn es hart wird. Auf See… und auch sonst.“

Die Anspielung hing schwer in der Luft. James’ Blick wanderte kurz zu ihrem Ausschnitt, dann wieder zu ihren Lippen. Die Chemie zwischen ihnen knisterte spürbar. Die anderen Offiziere um sie herum waren in ihre eigenen Gespräche vertieft, doch einige warfen immer wieder neugierige Blicke zu dem ungleichen Paar.

James beugte sich etwas näher zu ihr, seine Stimme wurde tiefer und vertraulicher. „Sie sind gefährlich, wissen Sie das? Eine Frau wie Sie in Uniform… das sollte verboten sein.“

Isabella drehte sich auf dem Hocker zu ihm, sodass ihre Knie leicht seine Beine berührten. Sie sah ihm direkt in die Augen und antwortete mit einem leisen, versauten Unterton:

„Dann ist es ja gut, dass ich nicht immer Uniform trage.“

James schluckte sichtbar. Er stellte sein Glas ab und legte eine Hand leicht auf die Lehne ihres Hockers, nur Zentimeter von ihrer Hüfte entfernt.

„Mein Angebot von vorhin steht noch“, murmelte er. „Mein Quartier ist wirklich nur fünf Minuten von hier. Ruhig. Keine neugierigen Augen. Und ich habe eine sehr bequeme Couch… und ein noch besseres Bett.“

Isabella hielt seinen Blick fest. Ein langsames, wissendes Lächeln breitete sich auf ihren vollen Lippen aus. Sie nahm noch einen Schluck, stellte das Glas ab und stand auf. Dabei strich sie „zufällig“ mit ihrer Hand über seinen Unterarm.

„Ich nehme das Angebot an, Lieutenant Commander Harrington“, sagte sie leise, aber klar. „Aber nur unter einer Bedingung: Heute Abend gibt es keine Ränge. Nur James und Isabella.“

James’ Augen leuchteten auf. Er grinste breit, trank sein Bier aus und nickte.

„Abgemacht. Keine Ränge. Nur du und ich.“

Er verabschiedete sich kurz und unauffällig von seinen Kameraden, während Isabella ihren eigenen Leuten mitteilte, dass sie noch etwas frische Luft brauche und später zurückkommen würde. Kapitän Bergmann nickte nur gutmütig – er war bereits in ein tiefes Gespräch mit einem britischen Commander vertieft und merkte kaum etwas.

Draußen vor der Bar wartete James auf sie. Die warme tropische Nachtluft umfing sie. Er bot ihr seinen Arm an, sie hakte sich ein, und gemeinsam gingen sie den beleuchteten Weg entlang zu den Offiziersquartieren des Stützpunkts.

Unterwegs sprachen sie wenig. Die Spannung zwischen ihnen war fast greifbar. James warf ihr immer wieder Seitenblicke zu, seine Hand wanderte irgendwann tiefer und lag schließlich besitzergreifend auf ihrer Hüfte.

Vor der Tür seines kleinen, aber komfortablen Quartiers blieb er stehen. Er sah sie an, die Stimme rau vor Vorfreude:

„Letzte Chance, Prinzessin. Noch kannst du umkehren.“

Isabella trat ganz nah an ihn heran, ihre Brüste berührten fast seine Brust. Sie sah ihm direkt in die Augen und flüsterte:

„Ich will nicht umkehren, James. Ich will, dass du mich heute Nacht richtig nimmst.“

James lächelte und öffnete die Tür, zog sie hinein und schloss sie hinter ihnen ab.

Kaum war die Tür zu, drückte er sie gegen die Wand und küsste sie hart und hungrig. Isabella erwiderte den Kuss genauso leidenschaftlich, ihre Hände glitten sofort unter sein Hemd und spürten die harten Muskeln darunter. Seine Zunge drang tief in ihren Mund, während seine großen Hände ihre Taille packten und sie fest an sich zogen.

„Fuck, du bist noch heißer, als ich gedacht habe“, knurrte er gegen ihre Lippen.

Isabella lächelte versaut und biss ihm leicht in die Unterlippe. „Dann zeig mir, wie gut du wirklich bist, James.“

Er brauchte keine weitere Aufforderung. Mit einem Ruck öffnete er ihre Bluse, schob sie über ihre Schultern und befreite ihre prallen Brüste. Sofort senkte er den Kopf und saugte hart an einem ihrer rosigen Nippel, während seine Hand die andere Brust grob knetete. Isabella stöhnte laut auf und griff in seine dunklen Haare.

James zog sie weiter ins Zimmer, bis sie gegen das Bett stießen. Er öffnete ihre Hose, schob sie zusammen mit ihrem Slip herunter und drückte sie rücklings auf die Matratze. Ohne Umschweife spreizte er ihre langen Beine und vergrub sein Gesicht zwischen ihren Schenkeln.

Seine Zunge war geschickt und hungrig. Er leckte breit über ihre bereits nasse Spalte, saugte an ihrer geschwollenen Klitoris und drang mit zwei Fingern tief in sie ein. Isabella bog den Rücken durch und stöhnte laut.

„Oh ja… genau so… leck mich richtig…“

James war wirklich gut. Sehr gut sogar. Er wechselte Rhythmus und Druck perfekt, krümmte die Finger genau dort, wo sie es brauchte, und saugte fest an ihrer Klitoris, bis Isabella das erste Mal kam – heftig, zuckend, ihre Hände krallten sich in die Laken, während sie seinen Namen keuchte.

Er gab ihr keine Pause. Er zog sich aus, sein Schwanz war dick, lang und steinhart. Mit einem tiefen Stoß drang er bis zum Anschlag in ihre nasse Fotze ein. Isabella schrie lustvoll auf.

„Fick mich hart!“, bettelte sie. „Ich will spüren, wie tief du in mir bist.“

James gehorchte. Er fickte sie in einem harten, gleichmäßigen Rhythmus, seine Hüften klatschten laut gegen ihren Po. Er wechselte die Positionen geschickt: Erst im Missionars, dann drehte er sie auf alle viere und nahm sie von hinten, eine Hand in ihren langen blonden Haaren, die andere klatschend auf ihrem Arsch. Isabella kam ein zweites Mal, ihre Fotze zog sich eng um seinen Schwanz zusammen.

„Du bist so verdammt eng und nass“, stöhnte er. „Die beste Muschi, die ich seit Langem hatte.“

Er zog sie hoch, setzte sich auf die Bettkante und ließ sie auf sich reiten. Isabella ritt ihn gekonnt und wild, ihre schweren Brüste wippten direkt vor seinem Gesicht. James saugte abwechselnd an ihren Nippeln, während er von unten hart zustieß.

„Komm nochmal für mich“, forderte er.

Isabella gehorchte. Sie kam ein drittes Mal, laut stöhnend, den Kopf in den Nacken geworfen. Erst dann ließ James sich gehen. Mit einem tiefen, animalischen Knurren spritzte er tief in sie hinein – heiße, dicke Schübe, bis sein Sperma aus ihrer überfüllten Fotze quoll.

Erschöpft und befriedigt sanken sie nebeneinander aufs Bett. James zog sie in seinen Arm. Isabella kuschelte sich an seine breite Brust, ihre Beine noch immer leicht zitternd. Wenige Minuten später war er eingeschlafen, sein Atem ruhig und tief.

Isabella lag noch eine Weile wach. Dann stand sie leise auf und sah sich im Zimmer um.

Auf dem kleinen Schreibtisch entdeckte sie mehrere gerahmte Fotos. Eines zeigte James mit einer attraktiven Frau Ende 30, die lachend neben ihm stand. Vor ihnen zwei süße Mädchen, vielleicht 8 und 10 Jahre alt. Alle vier wirkten glücklich. Auf keinem der Fotos trug James einen Ehering.

Isabella betrachtete das Bild lange. Dann stellte sie es vorsichtig zurück und legte sich wieder zu ihm ins Bett. Sie schmiegte sich an seinen warmen Körper und schloss die Augen.

Am nächsten Morgen, als die Sonne durch die Jalousien fiel, wachte James auf. Isabella lag noch neben ihm, nackt und wunderschön.

Er strich ihr eine blonde Strähne aus dem Gesicht. „Guten Morgen…“

Isabella lächelte und sah ihn direkt an. „Guten Morgen. Schöne Familie übrigens. Die beiden Mädchen sind wirklich süß.“

James erstarrte kurz. Dann seufzte er leise und fuhr sich durch die Haare.

„Ja… meine Frau und die Kinder. Zu Hause in Portsmouth.“

Isabella stützte sich auf den Ellbogen. „Und fremdgehen ist für dich in Ordnung?“

James sah sie offen an. „Hier draußen… ist ein anderes Leben. Die See, die Einsätze, die langen Monate weg von zu Hause. Das hier zählt nicht wirklich. Zu Hause bin ich der treue Ehemann und Vater. Hier… bin ich einfach nur ein Mann.“

Isabella nickte langsam. Sie wirkte nicht verurteilsvoll, eher nachdenklich. „Verstehe.“

Dann lächelte sie wieder versaut. „Dann lass uns noch einmal das ‚andere Leben‘ genießen, bevor ich zurück aufs Schiff muss.“

Sie zogen gemeinsam unter die Dusche. Kaum floss das warme Wasser, drückte James sie mit dem Gesicht und den Brüsten gegen die gläserne Duschwand. Isabella stützte sich mit den Händen ab, streckte ihm ihren runden Po entgegen.

James drang von hinten in sie ein – hart und tief. Das nasse Klatschen von Haut auf Haut erfüllte die Dusche. Er fickte sie mit langen, kräftigen Stößen, eine Hand in ihren Haaren, die andere knetete ihre Brüste. Das Glas beschlug schnell.

„Fick mich… ja… genau so…“, keuchte Isabella.

James wurde schneller, härter. Er zog ihren Kopf zurück und biss ihr leicht in den Nacken. Isabella kam laut und heftig, ihr Stöhnen hallte von den Fliesen wider. James folgte kurz darauf und spritzte erneut tief in sie hinein.

Danach duschten sie wirklich, wuschen sich gegenseitig, küssten sich noch ein letztes Mal unter dem warmen Wasser.

Isabella zog sich an, richtete ihre Haare und ihr Make-up und sah wieder aus wie die makellose junge Offizierin.

James begleitete sie bis zur Tür. „Das war… unglaublich. Wenn du mal wieder hier bist…“

Isabella lächelte nur, küsste ihn kurz und flüsterte: „Vielleicht. Pass auf dich auf, James.“

Dann ging sie zurück zum Hafen, stieg an Bord der „Königin Sophia“ und meldete sich auf der Brücke zurück zum Dienst.

Kapitän Bergmann nickte ihr freundlich zu. „Alles in Ordnung, Leutnant?“

Isabella lächelte professionell. „Alles bestens, Kapitän. Bereit für den nächsten Einsatz.“

Zwischen ihren Beinen spürte sie noch immer James’ Schwanz. Und in ihrem Kopf hallte das Bild der lachenden Familie nach.

Nach dem Landgang auf Diego Garcia nahmen sie ihre Mission am Horn von Somalia sofort wieder auf. Die „Königin Sophia“ kehrte in das gefährliche Seegebiet zurück. Die Stimmung an Bord war angespannt, aber konzentriert. Isabella spürte noch immer die Nachwirkungen der Nacht mit James – ein leises, warmes Pochen zwischen ihren Beinen und die Erinnerung an sein Sperma, das sie noch Stunden später in sich getragen hatte. Doch sobald sie die Uniform wieder trug, war sie voll und ganz Leutnant von Kronberg.

In der dritten Nacht nach dem Auslaufen hatte Isabella das Kommando auf der Brücke. Es war 02:17 Uhr. Das Meer war ruhig, der Mond stand hoch am Himmel. Plötzlich meldete der Radargast ein kleines, unbeleuchtetes Boot, das sich mit hoher Geschwindigkeit einem Konvoi von Frachtschiffen näherte.

Isabella trat sofort ans Radar und betrachtete das Echo. „Kleines Schnellboot, Kurs 147, Geschwindigkeit 28 Knoten. Verdächtig. Wir verfolgen es im Abstand von 4 Seemeilen. Keine aktive Beleuchtung, keine Funksprüche. Beobachten und melden.“

Die Brückenwache gehorchte. Das Boot führte sie fast zwei Stunden lang durch die Dunkelheit, bis es schließlich in eine kleine, versteckte Bucht an der somalischen Küste einlief. Durch das Nachtsichtgerät erkannte Isabella mehrere Gebäude, Zelte und bewaffnete Gestalten am Strand – ein Piratenlager.

Sie ließ Kapitän Bergmann wecken. Der alte Kommandant kam verschlafen auf die Brücke, zog sich aber sofort die Uniformjacke über.

„Gute Arbeit, Leutnant“, murmelte er, als er das Lager durch das Fernglas betrachtete. „Das ist größer als erwartet. Ich fordere Spezialeinheiten aus Djibouti an. Das dauert mindestens sechs Stunden.“

Isabella schüttelte den Kopf. Ihre Stimme war ruhig, aber bestimmt. „Kapitän, bis die Spezialkräfte hier sind, können die Piraten das Lager räumen oder Verstärkung holen. Wir haben zwölf gut ausgebildete Leute in meiner Gruppe. Mit Nachtsicht, Schalldämpfern und Überraschungseffekt können wir das Lager ausschalten. Schnell und sauber. Ich führe den Einsatz persönlich.“

Bergmann zögerte lange. Er musterte sie prüfend. Schließlich nickte er widerwillig.

„Also gut. Sie haben das Kommando über die Gruppe. Aber ich will Sie lebend zurück, Leutnant. Das ist ein Befehl.“

Zwanzig Minuten später standen zwölf Soldaten – darunter Lukas und drei weitere aus ihrer Stammgruppe – in voller Kampfausrüstung am Achterdeck. Schwarze Tarnanzüge, Nachtsichtgeräte, schallgedämpfte Gewehre, Pistolen und Handgranaten. Isabella trug dieselbe Ausrüstung. Ihr langes blondes Haar war unter dem Helm versteckt, das Gesicht mit Tarnfarbe geschwärzt. Sie sah gefährlich und entschlossen aus.

„Wir gehen leise rein“, sagte sie mit fester Stimme. „Kein unnötiges Risiko. Ziel ist die Zerstörung des Lagers und die Sicherung der Boote. Wir schlagen zu, bevor die Sonne aufgeht.“

Mit zwei Zodiacs näherten sie sich dem Strand. Die Landung verlief lautlos. Sie bewegten sich im Schutz der Dunkelheit durch das Gebüsch und nahmen das Lager in Augenschein. Es waren etwa 25–30 bewaffnete Piraten. Die ersten beiden Wachen wurden lautlos mit Messern ausgeschaltet.

Der Angriff begann perfekt. Die ersten Schüsse mit Schalldämpfern fällten mehrere Piraten, bevor Alarm geschlagen wurde. Doch dann ging alles schief.

Ein Pirat entdeckte sie und feuerte eine Salve in die Luft. Sofort brach Chaos aus. Maschinengewehrfeuer peitschte durch die Nacht. Isabellas Gruppe kämpfte verbissen, doch sie waren zahlenmäßig unterlegen. Einer nach dem anderen fiel. Lukas wurde von einer Kugel in die Brust getroffen und brach zusammen. Innerhalb weniger Minuten waren elf ihrer Leute tot.

Isabella und der junge Fähnrich Elias wurden bei einem verzweifelten Rückzugsversuch überwältigt. Man schlug ihnen die Waffen aus den Händen, fesselte sie grob und schlug sie bewusstlos.

Als Isabella wieder zu sich kam, lag sie gefesselt auf der Ladefläche eines alten Pick-ups. Ihre Hände waren hinter dem Rücken gebunden, der Helm und die Weste waren weg. Neben ihr saß Elias, ebenfalls gefesselt, mit blutender Platzwunde am Kopf. Sie fuhren stundenlang über holprige Pisten ins Landesinnere Somalias.

Kurz vor Sonnenaufgang hielt der Konvoi in einem kleinen, abgelegenen Dorf. Die Piraten zerrten sie von der Ladefläche und stießen sie vor ein Lehmhaus. Vor ihnen stand ein großer, kräftiger schwarzer Mann Mitte 40 mit kaltem Blick und einer alten AK-47 über der Schulter. Narben zogen sich über sein Gesicht. Er trug eine schmutzige Militärjacke und musterte sie mit einem widerlichen Grinsen.

Er sagte etwas auf Somali zu seinen Leuten, dann trat er näher. Zuerst sah er Elias an, dann Isabella. Sein Grinsen wurde breiter, als er die Rangabzeichen auf ihrer zerrissenen Uniform erkannte.

„Officer“, sagte er in gebrochenem Englisch. „Gute Ware.“

Ohne Vorwarnung hob er die Pistole und schoss Elias aus nächster Nähe in den Kopf. Der junge Fähnrich sackte leblos zusammen. Blut spritzte auf den staubigen Boden.

Isabella zuckte zusammen, ihr Herz raste. Sie zwang sich, ruhig zu bleiben.

Der Anführer grinste sie an und zeigte mit dem Lauf der Pistole auf sie.

„Du reichst. Eine Frau-Offizier… viel wert. Die anderen tot. Du genug.“

Isabella starrte ihn an. Sie bemerkte, dass er ihren militärischen Rang erkannt hatte – Leutnant –, aber ihren königlichen Status offenbar nicht. Er sah in ihr nur eine wertvolle Geisel, keine Prinzessin des europäischen Königshauses.

Der Mann trat näher, packte grob ihr Kinn und drehte ihr Gesicht ins Licht der aufgehenden Sonne. Sein Atem roch nach Khat und Zigaretten.

„Du wirst uns viel Geld bringen, weiße Frau. Sehr viel Geld.“

Isabella schwieg. Ihr Verstand arbeitete fieberhaft. Sie war allein, gefangen, tief im Landesinneren Somalias. Ihre Kameraden waren tot. Niemand wusste genau, wo sie war.



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