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Das verlorene Herz Teil III (fm:Lesbisch, 4729 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 29 2026 Gesehen / Gelesen: 128 / 90 [70%] Bewertung Teil: 10.00 (3 Stimmen)
Lisa macht Janet ein Geständnis

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Das verlorene Herz Teil III

Zwanzig Minuten später stand ich mit Lisa in ihrem Wohnzimmer. "Möchtest du einen Tee?" Fragte sie. "Sehr gern." Während Lisa in der Küche war, sah ich mir die Fotos auf dem Schrank über dem Fernseher an. Dort standen mehrere Fotos eines jungen Mannes, ich vermutete, das es Bilder von Michael waren. Ausserdem gab es Fotos von Lisas Pferd "Eryn".

"Vielleicht sollte ich die Bilder mal wegräumen." Sagte sie, nachdem sie gerade aus der Küche zurück kam. "Tue das nicht! Du hast Michael geliebt und die Erinnerung an ihn schmerzt, das vergeht nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit." "Ich fühle mich manchmal so einsam, gerade jetzt, wo ich nicht arbeiten kann, ist es besonders schlimm."

Ich umarmte sie. "Ich möchte mir nicht anmaßen zu sagen, daß ich deinen Schmerz nachvollziehen kann, aber zumindest kann ich deine Einsamkeit nachvollziehen. Ich flüchte mich auch sehr häufig in meine Arbeit." Sie sah mich an, dann küsste sie mich. Ich erwiderte den Kuss, ohne zu wissen warum, ohne es eigentlich zu wollen.

"Entschuldige. Ich weiss nicht was in mich gefahren ist." Sagte sie, während wir einander noch immer umarmten. "Schon gut." Sie löste sich von mir. "Ich muss aus dem Kleid raus. Möchtest du auch etwas bequemes zum anziehen? Wenn ich dich schon mit zu mir schleppe, kannst du auch etwas von mir zum anziehen haben." "Das wäre super!"

Lisa gab mir ein T-Shirt und eine Hose von sich. "Dankeschön. Kann ich mal dein Badezimmer benutzen?" Ich wollte mich nicht vor ihr ausziehen, nicht nach dem, was gerade passiert war. Im Bad zog ich mir Kleid und BH aus, dann entfernte ich die Haarspange. Anschließend zog ich Lisas Sachen an.

Wir machten es uns auf der Couch gemütlich und widmeten uns dem Tee. Lisa erzählte mir von ihrer Arbeit, sie liebte ihren Job und sie liebte ihr Pferd, welches natürlich nicht wirklich ihr Pferd war. Dann wechselte sie plötzlich das Thema.

"Ich muss, nein ich möchte." Sie stockte, dann redete sie weiter. "Verdammt, ich weiss nicht wie ich das sagen soll!" "Ist alles OK?" Fragte ich. "Irgendwie nicht. Ich bin seit letztem Sonntag ziemlich verwirrt." "Seit unserer zufälligen Begegnung?" "Richtig." "Dann raus damit, ich beiße nicht!"

Lisa blickte nach unten. "Ich hatte seit Michas tot keine Beziehung mehr. Als wir zusammen baden waren und du mir hinterher erzählt hast, das du Frauen magst." Sie sah mich an. "Ich hatte bis letzten Sonntag nie einen Gedanken an so etwas gehabt, aber jetzt, irgendwas ist anders. Ich." Sie biß sich auf die Unterlippe und blickte wieder nach unten. "Ich mag dich! Aber eben nicht nur so, als Freundin."

Sie sah mich wieder an. "Jetzt ist es raus. Das fühlt sich so seltsam an und es ist mir peinlich." Ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte, natürlich mochte ich Lisa, aber damit hatte ich nicht gerechnet. "Das muss dir nicht peinlich sein." "Es ist so neu für mich."

"Das kommt jetzt auch für mich ziemlich überraschend." Lisa rollte eine Träne über die Wange. Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und stoppte eine weitere Träne. "Ich habe schon so lange nichts anderes als Schmerz gefühlt, ich möchte das nicht mehr."

"Hast du das hier geplant?" Fragte ich sie mit sanfter Stimme. "Ich wollte im Restaurant über meine Gefühle zu dir reden, aber ich wusste nicht, wie ich anfangen sollte. Dann auf dem Weg zum Auto war mir klar, wenn ich jetzt nichts sage, dann bist du weg und ich hätte heulend in meinem Bett gelegen."

"Bitte, weis mich nicht zurück! Auch, wenn das für dich vielleicht überraschend kommt. Gib mir, gib uns eine Chance." "Ich möchte aber niemanden für eine Nacht oder für Abenteuer hinter verschlossenen Türen. Darüber bin ich inzwischen hinaus, ich möchte eine Partnerin, mit der ich mich Händchen haltend und turtelnd in der Fußgängerzone meiner Heimatstadt zeige." Sagte ich. "Ich kann dir nicht versprechen, dass ich diese Partnerin bin, aber ich würde sie gerne sein."

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