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Komm rein (fm:1 auf 1, 2773 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Sep 01 2026 Gesehen / Gelesen: 31 / 18 [58%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Karoline und Zacharias lassen sich aufeinander ein

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© KarlKnaller Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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Grimassen schnitten, die wir beim anderen zu gesehen haben glaubten. Die Leichtigkeit war zurück.

Wie Löffel aneinander geschmiegt dösten wir nochmal ein, bis uns die Mittagssonne kitzelte, wärmte und weckte. Ich küsste Karolines Nacken und sie drehte den Kopf, sodass die nächsten auf Ohr und Wange landeten. "Was hältst du von einer Dusche, frischer Wäsche und einem Frühstück oder einem Spaziergang?" "Jaa." "Dann werde ich mal zu mir gehen und bin in einer Stunde mit Brötchen zurück." "Tu das, Stinkbär." "Dusch dich, Stinkbine", gab ich lachend zurück. Karoline verschwand im Bad, während ich meine Kleidung im Wohnzimmer zusammenklaubte. "Karoline? Ich geh dann mal." "Warte kurz!" Sie flitzte an mir vorbei in den Flur, griff sich einen Schlüsselring mit zwei Schlüsseln, hängte ihn an den harten Nippel der linken Brust, verschränkte die Arme hinter dem Rücken und sagte lächelnd: "Komm rein und sieh, was dich erwartet." Ein paar Umarmungen, mehrere Streicheleinheiten und viele Küsse später war ich mit leicht derangierter Kleidung aus der Tür.

Im Gehen dachte ich über den Jahreswechsel nach. Die Klassenlehrerin hat reihenweise Männerherzen gebrochen, war ein wilder Feger, der einfach "komm rein" sagte und durchdeklinierte. Sie war aber auch eine warmherzige, liebenswerte Frau, als Lehrerin weithin geschätzt, gemocht, respektiert. Und ich? War ich bereit für eine Frau nach Zara? Geht das mit der Herzensbrecherin Karoline? Naja, noch tut nichts weh, also juchee.

Zuhause brachte ich die Körperpflege samt Rasur schnell hinter mich, schlüpfte zackig in frische Kleidung und suchte zügig einen Beitrag für das Frühstück zusammen – dann fiel mein Blick auf den Sekretär. 'Schnell, schnell' hatte mich nicht nur einmal in schwierige Situationen gebracht, also stellte ich alles ab und ging an den Sekretär im Wohnzimmer. Darin lagen die Familienfotos, die früher darauf standen, an dem Möbelstück haben Zara und ich viel diskutiert und unser Leben geplant. Es tat das erste Mal nicht mehr gar so weh, die Fotos zu sehen, Zenos Lachen und Zaras Stimme hallten in meinem Kopf. Karolines Gesicht schlich sich auf dem Einschulungsfoto dazu und ich spürte wieder Zaras Knuff samt Nachhall: 'Such dir eine jüngere!'

Der Bäcker hatte an Neujahr wenige Stunden geöffnet und räumte schon zusammen, doch ein paar Brötchen gab es noch. Fröhlich pfeifend ging ich zurück zu Karoline, wollte klingeln und dachte an den Schlüssel in meiner Tasche. Langsam schob ich ihn in das Schloss, hörte das Klicken, wo der Türöffner gestern Abend schnarrte – wird das ein neues Kapitel in meinem Leben? An der Wohnungstür klopfte ich zaghaft und Karolin öffnete lächelnd: "Wenn du jetzt schon den Schlüssel verlegt hast, bekommen wird ein großes Problem. Alles andere ist kein Problem: Komm rein!" Eine Umarmung später ging sie mit der Tüte voran, während ich meine Schuhe und Jacke ablegte. Karo stand an der Küchenzeile und reckte sich zum Oberschrank, dabei blitzte ihr blanker Po hervor und ich konnte nicht wegsehen. "Komm und hilf mir!" Ich strich über ihren Po und küsste ihren Nacken: "Ich war abgelenkt." Sie gab mir einen Korb: "Kerl, ich habe Hunger! Hier ist der Brotkorb, wo sind die Brötchen?"

In den nächsten Monaten erstreckte sich das Motto 'komm rein!' von Karolines offenen Armen, offenem Schoß, offenem Herz auf alle Aspekte unseres Lebens, Schlüssel für die Wohnungen, Geschichten unseres Lebens unter besonderer Berücksichtigung von Zaras stetem Aufziehen, ich solle mir eine jüngere suchen, und Zeno, den wir aus verschiedenen Perspektiven kannten. Das Schöne daran war, dass diese geteilten Erinnerungen wieder wie frisch erlebt leuchteten oder neu waren, wenn Karoline von Zeno als Schüler sprach. Karoline erzählte weniger von ihren Männern an sich, als von Situationen mit ihnen, deren Verhalten und fragte, was ich getan hätte, sagte, was tatsächlich geschah, was sie erwartet hatte, sie gestand ihre Fehler ein, was sie daraus gelernt hätte und was sie besser machen wolle. Sie öffnete sich, machte keine Mördergrube aus ihrem Herzen und klopfte richtiggehend auf den Busch, aber in erträglich kleinen Dosen, freundlich neugierig, zugewandt, konstruktiv und meist leicht oder nicht bekleidet, weil sie dann bestimmt nicht bedrohlich erscheine, wie sie zwinkernd sagte. Wir gestalteten unsere Freizeit immer öfter zusammen, tanzten und gingen gingen gemeinsam aus, immer vertrauter miteinander um, und es erschien uns möglich, dass es einen gemeinsamen Urlaub, eine gemeinsame Wohnung und ein gemeinsames Leben geben würde. Nur vor unseren Freundeskreisen hielten wir die aufkeimende Liebe verborgen und sie für den Fall der Fälle getrennt. Dann kam Volker.

Volker konnte unangenehm sein, wenn man aus der Spur lief. Aber wehe, es gäbe ihn nicht, denn nach einem stets angemessenen Tritt in den Hintern rückte er das Kissen zurecht, dass man wieder sitzen und fröhlich furzen könne, weil er lieber mit Freuden isst, trinkt, scherzt, als Freunde hängen lässt. So hat er nach Zaras und Zenos Tod maßgeblich beigetragen, dass ich nicht unter einer Brücke gelandet bin und schlingernd die Spur gehalten habe – doch er will keinen Dank annehmen und und machte kein Aufheben daraus: "Wenn du partout meinst, mir etwas zu schulden, dann schuldest du mir, nicht mehr darüber zu reden", war sein letztes Wort in der Sache.

Volker kam mal wieder aus dem Ausland zurück und wollte spontan mit mir ein Bier trinken. da Karolin über Nacht bei ihrer Mutter war, hatten wir freie Bahn und sind versackt wie in unserer Studienzeit. Am Morgen danach lag Volker noch reglos auf dem Sofa in meinem Wohnzimmer, als ich zum Bäcker ging. Als ich zurückkam, war der Tisch für drei gedeckt, Volker sehr derangiert und Karoline nicht nicht ganz so ordentlich gekleidet wie üblich. Eifersucht flammte auf.

Beide erzählten lachend einander ins Wort fallend, was geschehen war. Karoline sei in die Wohnung gekommen, wähnte mich auf dem Sofa und wollte mich wach knuddeln, was sehr schnell in beidseitiges Erschrecken umschlug, weil es der falsche Mann und die falsche Weckmethode waren. Sie hätten dann verdattert einander das Wer, Wie und Warum erklärt, durch eine Gemeinsamkeit – danke, Zeno – einen Draht zueinander gefunden, den Tisch für drei gedeckt und schlürften schon Kaffee, als ich zurückkam. Meine Eifersucht schmolz mit dem dampfenden Kaffee, den sie mir hingestellt hatten, und war nach dem langen Frühstück mit freundlichem Plaudern verraucht. Zum Abschied umarmte Volker Karoline und flüsterte ihr etwas ins Ohr, mich drückte er fest: "Zara hatte recht, Zacky!"

Nachdem sich die Tür hinter Volker schloss, zog mich Karoline an sich. "Ich werde dir nicht versichern, dass nichts mit Volker war, denn erstens war etwas und zweitens würde es bei einem Eifersuchtsanfall nicht helfen und drittens fürchte ich, du hattest einen, so finster wie dein Blick war, als du uns am Tisch sahst." "Ja, es gab einen Stich, die herzenbrechende Karoline sitzt mit einem andern Mann an meinem Tisch und ist ausgelassen vor guter Laune. Das triggert Verlustängste und den Wunsch nach einem Schneckenhaus." Sie schmiegte sich an mich: "Volker hat etwas anziehendes, aber eher als Mensch denn als Mann, als Freund denn als Liebhaber. Ich möchte deine Freunde kennenlernen, dich meinen Freunden vorstellen." Sie küsste mich: "Halt mich einfach. Es ist nicht schwer." Durch das Fenster wehte Straßenmusik herein und wir begannen zu tanzen. "Hab' keine Angst, ich breche keine Männerherzen mehr. Ich habe keine Angst, dich zu verlieren oder zu vertreiben, denn es ist nicht in meinem Interesse. Es gibt nur einen Punkt, der mir bei aller Liebe Sorgen macht." Ich drehte mich weiter mir ihr: "Was kommt jetzt? Ein dunkles Geheimnis? Die Frage nach dem Leben, dem Universum und überhaupt?" "Würdest du mit mir Kinder haben wollen?" Befreit lachte ich auf: "42." Karoline gluckste: "Das schafft keine Frau. Such dir eine jüngere zur Unterstützung." Vergnügt drehten wir uns weiter.

Karoline half beim Abräumen und Abwaschen, um ganz beiläufig wieder auf das Thema Urlaub zu lenken, denn da mäanderten wir schon lange zwischen Bergen und Meer, Auto, Bahn oder Flug, rustikal oder luxuriös. "Was hältst du von Glamping?", wollte sie wissen. "Camping kenn ich, mag ich, aber wie kommst du darauf? Auch Glamping ist eher nichts für mich oder Luxusweibchen." Karolin funkelte mich trotz der Kusshand an: "Ich bin noch nicht über 30 und muss jede Nacht in einem Bett schlafen – ich will es so!" "Ich will seit rund 30 Jahren immer wieder mal im Zelt schlafen. Zelten mit Volker und anderen war immer wieder nett, aber auch mal verregnet in Schweden – viele Leute, enger Bus, nasse Sachen, unerwartete Begegnung. Südwest-Frankreich mit meinen Eltern weckt Erinnerungen an unbeschwerte Sommer, lange Sandstrände, Dünen mit Seekiefern, warme und trockene Tage, leckeres, fremdes Essen, das erste Glas Wein – die Gegend ist immer eine Reise wert." "Dann lass uns doch dahin fahren." "Willst du wirklich zelten?" "Egal, Hotel, Ferienwohnung, Mobilheim, Glamping, Zelt – wir müssen langsam Nägel mit Köpfen machen, sonst bleibt nur Balkonien oder schlimmeres wie eine Pauschalreise zum Last-Minute-Grill mit Stockbett im 2*-Hotel." "Hat Volker dir das eingeflüstert?" Karoline flötete: "Ich kann auch selbst Ideen haben." "Dann lass uns mal in den Keller gehen."

Im Keller zerrte ich das Zelt hervor und trug es in den Garten, dann ein Feldbett und eine Therm-a-rest-Matte hinterher. Karoline hatte sich schon in die Anleitung vertieft. Gemeinsam bauten wir das Zelt auf, ohne es vollständig abzuspannen – es war nur zur Probe des Zustands und zur Demo der Größe. Ich schob noch die Matte hinein und baute das Feldbett draußen auf, das Karoline überraschend bequem, nur etwas schmal fand. Dann kam sie ins Zelt, wo ich auf der Matte lag und verscheuchte mich. "Das ist nicht ganz so toll wie die Liege, darauf musst du schlafen." "Wir können uns auch noch nach einer anderen Lösung für zwei umschauen: eine große Luftmatratze, die wabbelt, wenn sich einer umdreht, ein großes Feldbett, das immer eine Ritze haben wird, oder eine breitere, dickere Isomatte als diese, die immer schmaler als ein Doppelbett ist, das wir nicht haben. Lass uns mal zum Probeliegen nach Köln fahren." Sie sah sich um, zog den Zelt-Reißverschluss zu und ich ihren auf: "Ich kann auch auf dir schlafen." Ihre Augen funkelten belustigt: "Das wagst du nicht!" Langsam schob ich meine Hand in ihre Kleidung, drückte ihren Bauch, wog ihre Brust, drängte sie zur Matte: "Wir müssen wegen der Nachbarn nur leise sein, dann können wir auswürfeln, wer oben oder unten liegt." Mit ihrem Kuss begann die Knobelei, die schnell in ein schweißtreibendes Ringen und Schlingen mit immer mehr blanker Haut überging. Schnaufend saß Karoline auf mir und meinte, dass Zelten auch angenehme Seiten habe, aber forderte zum Ausgleich der kargen Schlafgelegenheit warme Duschen, exzellentes Essen, Meer und mehr hiervon. "Daran soll es nicht scheitern", stimmte ich zu.

Wenige Wochen später begannen die Sommerferien mit der Zeugnisausgabe, einem kleinen Abschiedsfest für Karolines Viertklässler und wir brachen nach einer sehr kurzen Nacht vor Sonnenaufgang mit dem großen Gepäck im kleinen Auto auf. Partons en vacances. Prochain arrêt : Paris ! Wir hatten für zwei Nächte ein Airbnb in Boulogne-Billancourt und auf dem Weg dahin nahmen wir die Nationalstraßen statt der mautpflichtigen Autobahn, winkten dem Wildschwein Woinic, besichtigten die Kathedrale in Reims, drehten eine Extrarunde um den Triumphbogen, bestaunten im Vorbeifahren den Eifelturm, fanden die Wohnung samt einem Parkplatz und sanken erschöpft vom langen Tag ins Bett. Nach ausgiebigem Sightseeing am nächsten Tag und einem wunderbaren Restaurantbesuch in Montmatre am Abend schlenderten wir Richtung Seine, zur Metro, zur Unterkunft. An einer dunklen Gasse in der Stadt der Lichter zog Karoline an meinem Arm: "Komm rein!" Überrumpelt folgte ich und eine wilde Knutscherei begann. Sie hatte schon meinen Schwanz in der Hand, den Slip auf den Knöcheln und zwei meiner Finger in sich, als Schritte näher kamen. Wir lösten uns voneinander, das Herz bis zum Hals schlagend. Ich raffte meine Hose zusammen, sie strich ihr Kleid herunter, bückte sich nach dem Slip und mit einem breiten Grinsen band sie damit ihre Mähne zu einem Schweif: "Locken sind zum Locken da!" Dann ging sie mit wogendem Po zurück ins Licht und ich folgte lüstern, denn das würde sie daheim nicht wagen. Etwas später kamen wir an eine schwer einsehbare Stelle nahe der Seine und ich drückte sie küssend an eine Brüstung. Sie raffte das Kleid hoch und präsentierte ihren Schoß, von dem im Dunkel nicht viel zu sehen war: "Komm rein!" Mein Schwanz sprang aus dem Hosenstall und fand in Karolines Honigtopf. "Du bist zu verlockend, aber wir zocken gerade, oder?" Sie biss sich auf die Lippen. Dicht gedrängt rieben wir uns küssend, streichelnd aneinander und ineinander. "Zacky?" "Karo?" "Komm rein." "42?" Sie nickte: "Ein Andenken an Paris."



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