Businessmeeting in Barcelona -Teil 2 (fm:1 auf 1, 1365 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr. M. | ||
| Veröffentlicht: Sep 14 2026 | Gesehen / Gelesen: 383 / 293 [77%] | Bewertung Teil: 8.75 (8 Stimmen) |
| Beim Dinner offenbart Lucia ihren ungewöhnlichen Nebenjob – und ihre Wünsche für den Abend. Zwischen Vorspeise und Tanz bleibt kaum Zeit: eine hastige, atemlose Nachspeise in einer dunklen Gasse hinter dem Restaurant. | ||
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# Eine Nachspeise zum Dinner
Kurze Zeit später saß ich an der Bar in der Lobby und nahm den ersten Schluck meines Bieres. Ich nahm den Zettel zur Hand, entfaltete ihn und strich ihn auf dem Tresen glatt. Ich fühlte mich wie in einer verrückten Traumwelt. Ich nahm aber schließlich mein Handy zur Hand und speicherte die Nummer unter „Lucia Barcelona".
Nach ein paar Sekunden erschien die WhatsApp-Verknüpfung in den Kontakten, und ich schaute mir das Bild an. Es war die junge Dame aus dem Aufzug. Ich rief sie direkt an. Wir unterhielten uns auf Spanisch, was ich recht gut konnte. Da sie mir aber auf Deutsch geschrieben hatte, fragte ich sie nach dem Grund. Sie studiere Lehramt und zudem Germanistik. Wir verabredeten uns, gemeinsam essen zu gehen, und fixierten 18:30 Uhr vor meinem Hotel. Das wurde knapp, mein Display zeigte bereits 17:11 Uhr an. Ich trank mein Bier aus, legte einen Zehn-Euro-Schein unter den Bierdeckel und machte mich auf den Weg zu meinem Hotel.
Erst jetzt fiel mir auf: Woher wusste sie überhaupt, in welchem Hotel ich abgestiegen war? Ich schrieb ihr eine kurze Nachricht mit dem Standort meines Hotels und bekam zur Antwort: „Ich weiß."
Drei Minuten vor halb sieben trat ich vor mein Hotel – Lucia stand schon da. Ihr eng anliegendes schwarzes Kleid, am Rücken von drei schmalen Bändern gehalten, reichte ihr knapp bis zur Mitte der Schenkel; eine hauchdünne Strumpfhose ließ ihre makellosen Beine noch eleganter wirken. Dazu 5 cm hohe Plateau-Sandaletten, die Haare zu einem süßen Dutt hochgesteckt, aus dem ein paar Strähnchen keck herausschauten. Sie sah zum Anbeißen aus – und dabei trotzdem sehr weiblich und adrett.
Wir begrüßten uns mit Küsschen links, Küsschen rechts, und schlenderten los – ihr Restaurant lag gut zwanzig Minuten zu Fuß entfernt. Die Stadt pulsierte, überall drängten sich Menschen durch die Straßen und Gassen.
Lucia hatte sich bei mir eingehakt, und wir plauderten den ganzen Weg unbeschwert dahin. Erst im Restaurant, das einen vorzüglichen Eindruck machte, sprach ich das Thema des Tages an. Sie erzählte mir offen, dass sie neben dem Studium als Hostess arbeite – ein Job bei einer Agentur, über den sie sichtlich froh war. Ihre Kunden seien ausschließlich gehobene Business-Leute, und keineswegs nur Männer. Und, klar, das war einer der Hauptgründe: Sie habe unheimlich gerne Sex, und die Bezahlung – bis zu 800 € pro Auftrag – sei entsprechend gut. Je mehr ich ihr lauschte, desto schärfer wurde ich auf sie. Natürlich wollte ich wissen, ob auch dieser Abend zu einem Arrangement gehörte, oder ob sie mit jedem Kunden hinterher noch essen ging. Sie verneinte, gestand aber, dass es gelegentlich schon vorgekommen sei. Sie stehe eben auf ältere Männer – und bei mir habe sie schon bei der ersten Begegnung gewusst, dass sie mich wiedersehen wollte.
Mein Schwanz drückte gegen den Stoff meiner Hose – etwas, das Lucia an meiner nervösen Art, wie ich dasaß, offenbar bemerkte und direkt ansprach. „Du bist geil, schon wieder sehr geil, oder?", fragte sie und legte ihre Hand unauffällig auf meinen Schenkel. „Kann ich nicht leugnen", entgegnete ich. „Würdest du auch mit mir schlafen?", fragte sie, ohne mit der Wimper zu zucken. Mit so viel Direktheit hatte ich nicht gerechnet. Es wäre dumm gewesen, es zu bestreiten – also bejahte ich.
„Ich möchte auch mit dir schlafen", sagte sie mit einem verträumten Blick, und ihre Hand wanderte zu meinem Gemächt, das sie kurz liebevoll drückte – was ihr ein leises „Hmmm" entlockte. „Lass uns erst in Ruhe essen, dann blase ich dir gerne noch einmal einen, damit du den Abend entspannt genießen kannst. Ich hätte auch Lust, mit dir ein wenig tanzen zu gehen, ehe wir…" Sie stockte, verschränkte die Arme vor sich auf dem Tisch. „…ehe du dich bei mir erkenntlich zeigen kannst. Ich liebe es nämlich, geleckt zu werden", säuselte sie verträumt.
Ich glaubte noch immer, im falschen Film zu sein. Die Kleine könnte meine Tochter sein und war trotzdem durch und durch durchtrieben. Ich schluckte den Kloß hinunter, der sich in meinem Hals gebildet hatte, da kam auch schon der Kellner mit dem Essen. „Was sagst du zu dem Plan?", erinnerte sie mich, dass das eben tatsächlich eine Frage gewesen war. „Klingt verdammt gut, nur…" – „Was, nur?", hakte sie erstaunt nach.
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