Wie eine Entscheidung das Leben lenkt (fm:Romantisch, 1539 Wörter) [2/5] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jan 03 2026 | Gesehen / Gelesen: 4084 / 3155 [77%] | Bewertung Teil: 9.33 (58 Stimmen) |
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2.
Die Atmosphäre im Wohnzimmer der Meyers war normalerweise von einer warmen Vertrautheit geprägt, ein Ort, an dem die Sorgen des Alltags an der Türschwelle abgegeben wurden. Doch an diesem Abend fühlte es sich an, als hätte jemand den Sauerstoff aus dem Raum gesaugt. Peter saß auf dem Sofa, die Fernbedienung locker in der Hand, doch seine Augen fixierten nicht den Bildschirm. Sein Blick wanderte immer wieder zu Monika, die am anderen Ende des Raumes stand und vorgab, die Post zu sortieren.
Er kannte sie zu gut. Fünfundzwanzig Jahre lang hatte er gelernt, jede Nuance ihres Atems, jedes Zucken ihrer Augenbrauen zu lesen. Als Taxifahrer hatte er ein Gespür für die Schwingungen zwischen Menschen entwickelt, eine Intuition, die ihn selten trog. Und heute schrie seine Intuition ihn förmlich an: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.
Das Knistern der Distanz
Monika war körperlich anwesend, aber ihr Geist schien meilenweit entfernt zu sein. Als er sie vorhin zur Begrüßung küssen wollte, hatte sie den Kopf leicht weggedreht, sodass sein Kuss nur ihre Wange streifte. Es war kein bewusster Akt der Ablehnung gewesen, eher eine mechanische Reaktion einer Frau, die in einem inneren Sturm gefangen war.
"Monika?", sagte er leise, wobei er versuchte, den genervten Unterton zu unterdrücken. "Ich habe vorhin vorgeschlagen, dass wir am Wochenende ins Theater gehen. Da läuft dieses neue Stück, das dich so interessiert hat."
Monika starrte auf einen Werbeflyer, als stünde dort das Geheimnis des Universums geschrieben. "Ja... ja, machen wir, Peter. Klingt gut", murmelte sie, ohne aufzusehen. Ihre Stimme klang flach, wie eine Aufnahme, die man bei geringer Lautstärke abspielte.
Peter legte die Fernbedienung weg. Das war das Zeichen. Wenn Monika so reagierte, war Gefahr im Verzug. "Du hörst mir gar nicht zu, oder? Was ist beim Schwimmen passiert? Hat dich jemand geärgert?"
Plötzlich schien Monika wie aus einer Trance zu erwachen. Sie straffte die Schultern und sah ihn endlich an, doch ihre Augen wirkten fiebrig. "Oh, Peter, tut mir leid. Ich bin nur... ich bin morgen mit Ursula verabredet. Wir wollen uns auf einen Kaffee treffen."
Das Ursula-Manöver
Peter spürte, wie sich sein Magen zusammenzog. Ursula. Wenn es jemanden gab, den Peter aus tiefstem Herzen verabscheute, dann war es Monikas beste Freundin aus Studientagen. Ursula war eine erfolgreiche Notarin, eine Frau, die Luxus als ihr Geburtsrecht ansah und Peter bei jeder Gelegenheit spüren ließ, dass er - der "einfache Taxifahrer" ohne abgeschlossene Lehre - in ihren Augen niemals gut genug für Monika war.
"Ursula?", wiederholte Peter und konnte die Bitterkeit in seiner Stimme nicht mehr verbergen. "Ausgerechnet morgen? Ich dachte, wir wollten zusammen in den Baumarkt und die Leisten für das Gästezimmer aussuchen."
"Es geht nicht anders, Peter", sagte Monika schnell, fast zu schnell. "Sie hat... sie hat einen beruflichen Fall, der sie sehr mitnimmt. Ein rechtliches Problem, über das sie mit mir sprechen muss. Du weißt doch, wie sie ist. Als Staranwältin erwartet sie von mir, dass ich ihr zuhöre, aber im Moment darf ich nicht weiter darüber sprechen. Schweigepflicht und so weiter."
Peter stand auf. Er war jetzt wirklich sauer. "Einen Fall? Ursula braucht deine Hilfe bei einem Fall? Seit wann bittet die große Ursula jemanden um Hilfe, den sie sonst nur wie ein lästiges Insekt behandelt? Monika, das ist doch Unsinn. Was ist hier wirklich los?"
Monika spürte, wie die Schlinge sich zuzog. Sie war eine brillante Anwältin, gewohnt, vor Gericht zu lügen oder Wahrheiten zu biegen, bis sie passten. Doch Peter gegenüber war sie entwaffnet. Ihre Liebe zu ihm
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