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Das Ende der Welt - Teil 2 (fm:1 auf 1, 1621 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 04 2026 Gesehen / Gelesen: 289 / 187 [65%] Bewertung Teil: 9.36 (11 Stimmen)
Der Überlebenskampf geht weiter

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anderen Männer der Siedlung warfen begehrliche Blicke, doch Marek hatte sie vorerst als „seine“ markiert. Desiree nutzte das. Tagsüber half sie bei der Vorratsverteilung, beobachtete die Routinen und merkte sich, wer die Schlüssel zu den Waffenlagern hatte. Nachts gehörte ihr Körper Marek – und manchmal, wenn er betrunken war, auch einem seiner Vertrauten.

Ein Abend blieb besonders in ihrer Erinnerung. Marek hatte getrunken und ließ seinen engsten Mann, einen stillen Typen namens Torben, mit in den Container.

Desiree lag bereits nackt auf der Pritsche, als die beiden kamen. Marek setzte sich an den Rand und zog sie zu sich, bis sie mit dem Mund über seinem Schwanz war. Gleichzeitig spürte sie, wie Torben sich hinter sie kniete, ihre Schenkel spreizte und langsam in sie eindrang. Der doppelte Rhythmus – der Schwanz in ihrem Mund und der in ihrer Fotze – ließ sie zittern. Sie saugte gieriger, stöhnte um den harten Schaft herum und spürte, wie Torben tiefer und fester stieß.

Marek streichelte ihr Haar, fast sanft, während er sie benutzte. „Gute Blondie“, murmelte er. Desiree spürte Tränen in den Augenwinkeln – nicht aus Schmerz, sondern aus dieser seltsamen Mischung aus Erniedrigung und Erregung. Es gefiel ihr zu sehr. Der Gedanke, dass zwei Männer sie gleichzeitig nahmen, dass sie nichts weiter war als ein warmes, williges Loch für sie, machte sie nasser als alles andere seit dem Kollaps. Als Torben in ihr kam und Marek kurz darauf tief in ihren Hals spritzte, lag sie keuchend da und spürte, wie ihr eigener Orgasmus sie durchlief, heftig und lang.

Sie blieb noch mehrere Tage. Jede Nacht wurde sie genommen – manchmal nur von Marek, manchmal von beiden. Desiree merkte, dass sich etwas in ihr verschob. Das strategische Denken blieb, aber darunter wuchs ein leises, zartes Gefühl: Sie mochte es, so benutzt zu werden. Der Verlust der Kontrolle, die klare Hierarchie, das Gefühl, gebraucht zu werden, auch wenn es nur körperlich war. Manchmal, wenn Marek nach dem Sex noch wach war und seine Hand schwer auf ihrem Bauch ruhte, spürte sie sogar so etwas wie Dankbarkeit.

Eines Abends, als Marek besonders grob war und sie mit dem Gesicht gegen die Wand drückte, während er sie von hinten nahm, spürte Desiree, wie seine Hand um ihren Hals legte. Nicht fest genug zum Würgen, aber klar als Dominanzgeste. Sie atmete kontrolliert, drückte ihren Hintern gegen ihn und ließ ihn kommen.

Danach, als er schlief, stand sie leise auf, zog sich an und nahm aus seiner Jacke ein kleines Klappmesser und eine Handvoll Munition. Nichts Dramatisches. Nur Vorsorge. Dann schlich sie sich zurück in ihren Schlafcontainer.

Zwei Tage später kam eine andere Gruppe an die Siedlung – drei bewaffnete Männer, die Handel anboten. Marek war misstrauisch. Desiree sah die Chance. Sie bot sich an, die Verhandlung „aufzulockern“. In einem der Container, während draußen die Stimmen der Männer dröhnten, kniete sie mit nacktem Oberkörper vor dem Anführer der Fremden. Sie öffnete seine Hose, nahm seinen Schwanz tief in den Mund und arbeitete mit Zunge und Kehle, bis er keuchte. Sie ließ ihn spüren, dass sie den Rhythmus bestimmte, saugte fester. Kurz bevor er kam, zog sie sich zurück, strich nur noch mit der Zunge über die empfindliche Eichel.

„Wenn du mir sagst, was ihr wirklich wollt… bekommst du mehr“, flüsterte sie heiser.

Er redete. Die Gruppe plante, die Siedlung in der Nacht zu überfallen und die Vorräte zu nehmen. Desiree lächelte, ließ ihn auf ihre Brüste und den Hals kommen und wusch sich danach gründlich. Sie meldete Marek nichts. Stattdessen packte sie in der Dämmerung ihre wenigen Sachen, nahm das Gewehr, das Messer und so viel Essen, wie sie tragen konnte, und verschwand unbemerkt durch eine Lücke im Stacheldraht.

Als sie Stunden später in sicherer Entfernung in einem verlassenen Fabrikgebäude saß und ein Stück Trockenfleisch kaute, hörte sie in der Ferne Schüsse und Schreie. Die Siedlung brannte. Desiree fühlte nichts dabei. Sie hatte überlebt. Wieder. Ihr Körper hatte ihr den Zugang, die Informationen und den Vorsprung verschafft.

Sie lehnte sich gegen die kalte Betonwand und spürte noch die Nachwirkungen der letzten Tage – den leichten Schmerz zwischen den Beinen, den Geruch von fremdem Sperma, der trotz des Waschens an ihrer Haut hing, und vor allem dieses neue, verwirrende Gefühl. Es hatte ihr gefallen, benutzt zu werden. Mehr, als sie zugeben wollte. Ein zarter, gefährlicher Funke, der sich unter der harten Oberfläche ihres Überlebenswillens eingenistet hatte.

In der Stille der Fabrikhalle kamen plötzlich die Erinnerungen. Ihr Mann. Wie liebevoll er sie genommen hatte, damals, in ihrem gemeinsamen Bett. Sanfte Küsse, zärtliche Berührungen, sein Blick voller Wärme, während er langsam und behutsam in sie eindrang. Es hatte ihr gereicht. Mehr als gereicht. Sie war eine brave Ehefrau und Mutter gewesen, hatte die Nähe genossen, die Geborgenheit, das vertraute, behutsame Miteinander. Nie hätte sie gedacht, dass in ihr noch etwas anderes schlummerte.

Doch jetzt, in dieser zerstörten Welt, hatten die harten Hände, die groben Stöße, das klare Benutzt werden, ungeahnte Begehrlichkeiten und Bedürfnisse in ihr geweckt. Dinge, die sie als brave Ehefrau und Mutter nie in sich vermutet hätte.

Das Verlangen, genommen zu werden, ohne Rücksicht, ohne Zärtlichkeit. Das Kribbeln, wenn man sie einfach brauchte. Es war fremd und zugleich so ehrlich, dass es sie erschreckte.

Desiree schloss die Augen, atmete tief durch und spürte, wie sich diese neue Seite in ihr festsetzte. Dann stand sie auf, richtete das Gewehr und ging weiter in die Dunkelheit. Die nächste Begegnung würde kommen. Und sie würde wieder entscheiden, wie weit sie ihren Körper einsetzte – und wie sehr sie es dabei genießen würde.



Teil 2 von 2 Teilen.
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